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Nur mal ein paar Gedanken...


Irgendwo hab ich gelesen, daß die Wahrheit über einen Menschen "zwischen seinen Ruf und seinen Nachruf" liegt

finde ich sehr vernünftig - denn wer kennt schon seinen Mitmenschen wirklich 😉
 
Meine Meinung dazu: Der Tote kann sich nicht mehr verteidigen. Die Kollegin mag das letzte A******* gewesen sein, aber sie hatte sicher ihre Gründe dafür. Darum hält man sich gerade in Anzeigen und am Grab zurück. Auch weil es mehr die Angehörigen und Trauernden verletzt, als es den Verstorbenen betrifft.


Tuesday
 
Meine Meinung dazu: Der Tote kann sich nicht mehr verteidigen. Die Kollegin mag das letzte A******* gewesen sein, aber sie hatte sicher ihre Gründe dafür. Darum hält man sich gerade in Anzeigen und am Grab zurück. Auch weil es mehr die Angehörigen und Trauernden verletzt, als es den Verstorbenen betrifft.

Öhhhm - Moment!
Ich glaube, da hast Du mich mißverstanden!
Es hat sicher keiner der Kollegen, die damals so unter dieser Frau gelitten haben, vor, böse Anzeigen in die Zeitung zu setzen oder auf der Beerdigung rumzupöbeln.

Die denken sich ihren Teil (einige sind, schätze ich, sogar ein wenig erleichtert) und fertig.

Und viele trauernde Angehörige, die man verletzen könnte, sind eh nicht da... soweit ich weiss, gibt es nur einen Neffen, der eben die Formalitäten regelt.
 
Öhhhm - Moment!
Ich glaube, da hast Du mich mißverstanden!

Ich habe dich keineswegs falsch verstanden. Du hast gefragt, warum man nicht einfach die Wahrheit sagt in einem Nachruf und ich habe gesagt, sicher auch deshalb, weil die Person sich dann nicht mehr dagegen wehren kann.

Ich hab nicht gesagt, dass du oder deine Kollegen irgendwas vor haben. Ich habe eigentlich gar nicht über euch gesprochen sondern eine allgemeine Antwort gegeben.


Tuesday
 
Naja also besser oder ehrlicher wäre wohl *keine Anteilnahme* als eine *geheuchelte Anteilnahme*. Aber das ist ein weit verbreitetes Phänomen. Trauerkarten und Traueranzeigen sind wohl etwas Förmliches und spiegeln nicht immer das wieder was zu Lebzeiten dargestellt wurde.

Oder erst nach dem Tod sind die Menschen endlich zu dem fähig was sie den anderen ihr Leben lang verwehren und für sich selber permanent einfordern.
 
Verständnis, Verzeihen, Mitgefühl, Mitleid, Freundlichkeit, Liebe etc. bei was sie nicht bereit sind zu geben, haben wollen und erst nach dem Tod eines anderen zu geben bereit sind einsetzen🙂

?????
Sorry, den Zusammenhang zu meinem Thread verstehe ich nicht...

Die Kollegin, die damals von der verstorbenen Kollegin so gemobbt wurde, war und ist weder damals noch heute bereit, ihr das zu verzeihen oder Mitgefühl und Freundlichkeit zu empfinden... und Liebe schon mal gar nicht.
Und das versteh ich voll und ganz!
Jemanden bis zu einem Magengeschwür zu mobben und dann noch positive Gefühle von demjenigen zu erwarten... das geht echt nicht.
 
auch umständlich formuliert...🙁

Für gewöhnlich, ganz besonders in der Arbeitswelt, hat der Mensch keine Lust sich mit dem wirklichen Befinden und so-Sein des anderen zu beschäftigen. Vielleicht ändert der Tod des Betreffenden etwas daran, an dieser Einstellung dem anderen gegenüber was auch selbstverständlich sein dürfte, da man nette Floskeln herleiert und sich doch wieder nicht ernsthaft mit seinem Gegenüber beschäftigen muss.

Jetzt klar? Oder wieder zu wirr?
 

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