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Nur den Hauptschulabschluss ergattert - Ablehnung in der Gesellschaft.

Meine Mutter hat mich auf die Hauptschule geschickt. Ich wurde nicht einmal gefragt. Zum Glück meinte eine Lehrerin: der muss mindestens auf die Realschule. Und fünf Jahre später habe ich mein Abi nachgemacht an der Abendschule. Ich finde es gut das du diese Entscheidung getroffen hast die Realschule nachzumachen und dabei wünsche ich dir viel Glück. Und wenn genug lernst du wirst du das auch schaffen.

Ich habe mein Leben viele Menschen kennen gelernt. Und es kommt auch auf die inneren Werte an. Da waren auch Leute von der Uni den ging es nur egoistisch um Bonus Bonus Bonus. Und lass sich nicht in irgendwelchen Netzwerken runter machen das bringt nichts.
 
Ich war auch auf der Hauptschule aber das liegt jetzt bereits über 20 Jahre zurück. Ich denke dass die ganzen Jugendlichen mit Migrantionshintergrund in Deutschland den Ruf der Hauptschule kaputt gemacht haben, viele Migranten wollen sich nicht integrieren und sind auch nicht bereit sich in der Schule anzustrengen, deshalb gehen alle zur Hauptschule damit sie überhaupt einen Schulabschluss bekommen. Ich würde mein Kind nicht auf die Hauptschule schicken, genau aus diesen Gründen.
 
Jemand der oft ein Verlierer war, lernt sehr viel mehr als der Sieger.

Hehe der Satz trifft sehr auf mich zu egal ob bei Bildung, Frauen oder Geld. Es stimmt, dass ich durch diverse negative Erlebnisse in meinem Leben abgehärtet wurde. Man wird quasi zu einem gefühlslosen Soldaten. Ich konnte nur meinen Kopf auf die Tischkante hören als ich damals vor ca. 5 Jahren hörte, dass sich Robert Enke (Fußballstar) umgebracht hatte nur weil er mit dem Fußball nicht klar kam. Nichts gegen ihm persönlich aber ich kann das nicht nachvollziehen. Der hatte sau viel Geld und die Frauen rannten ihm nach. Der hatte beruflich einen Volltreffer gelandet. Wenn ich da an mich denke pah da hätte ich mich schon 100x nacheinander umbringen müssen wenn ich meine Probleme mit seinen vergleiche und ich lebe immer noch.
 
Ich kenn einige, die "nur" einen Hauptschulabschluss haben und ihre Ausbildung erfolgreich gemacht haben. Keiner aus dem Bekanntenkreis fragt großartig nach dem Abschluss, denn sie haben einen Job und verdienen Geld und leben (mehr oder weniger) unabhängig, was viele andere Bekannte, die zum Beispiel studieren, nicht von sich sagen können, weil die noch von Mama und Papa durchgefüttert werden oder wohl oder übel bei Mcces für den Mindestlohn schuften müssen. Zieh dein Ding durch, wenn du in deinem Job super bist, interessiert es doch niemanden mehr, auf welcher Art von Schule du warst. 🙂 Den Realschulabschluss würde ich an deiner Stelle trotzdem machen, allein für dich und dein Selbstbewusstsein. Das ganze scheint dich ja schon mit zu nehmen, verständlicherweise.


Ob die meisten Gymnasiasten oder Realschüler auch diese Eigenschaften haben? Klar, sie mögen denken sie seien fachlich und sozial den Hauptschülern überlegen. Aber ich bezweifle stark das sie Erfahrungen haben, im Umgang mit Gewalt und Mobbing. Ich habe schon öfters gehört das Gymnasiasten später im Arbeitsleben gleich zusammenbrechen beim ersten Versagen. Kann ich nachvollziehen, den woher können sie das den je lernen, wenn sie nicht auf die Hauptschule gegangen sind?

Auf Gymnasien gibt es ja wohl genau so viel oder zumindest ähnlich viel Mobbing. Ich gehe im Moment in die 10. Klasse eines Gymnasiums, es werden in jedem Jahrgang ein paar Leute gemobbt und ich habe auch schon viele deswegen gehen gesehen. Auch Gewalt (vor allem im Zusammenhang mit Mobbing) ist nichts seltenes, von Drogen und Alkohol (während, vor und nach dem Unterricht) ganz zu schweigen. Dazu sollte noch gesagt sein, dass meine Schule in einem relativ gut verdienenden Bezirk in Berlin liegt ohne einen nennenswerten Anteil von "Assis" oder besonders hohe Kriminalität. Meine Schule ist auch kein Einzelfall, es ist eher die Regel, wenn nicht sogar ein "minder schwerer Fall", wenn man das so ausdrücken kann.
Ich möchte nicht sagen, dass es auf der Hauptschule nicht schwierig ist, allerdings glaube ich, dass Mobbing und Gewalt eher ein allgemeines Problem bei Jugendlichen ist, mit der Bildung hat das relativ wenig zutun.
 
Ich war auch auf der Hauptschule aber das liegt jetzt bereits über 20 Jahre zurück. Ich denke dass die ganzen Jugendlichen mit Migrantionshintergrund in Deutschland den Ruf der Hauptschule kaputt gemacht haben, viele Migranten wollen sich nicht integrieren und sind auch nicht bereit sich in der Schule anzustrengen, deshalb gehen alle zur Hauptschule damit sie überhaupt einen Schulabschluss bekommen. Ich würde mein Kind nicht auf die Hauptschule schicken, genau aus diesen Gründen.

Des weiteren bilden sich dabei diverse Gruppen von Störenfriede und sorgen dafür, dass das bißchen Stoff das die Hauptschule durchkaut, auch noch auf der Strecke bleibt.
 
Des weiteren bilden sich dabei diverse Gruppen von Störenfriede und sorgen dafür, dass das bißchen Stoff das die Hauptschule durchkaut, auch noch auf der Strecke bleibt.

sicherlich gibt es auch Jugendliche mit Migrationshintergrund die aufs Gymnasium gehen. Aber auf den Hauptschulen in Problemvierteln in meiner Stadt sind bis zu 80% ausländische Schüler. Und früher war der Ausländeranteil in Hauptschulen nicht so hoch, ich hatte zB. keine Schwierigkeiten mit einem Hauptschulabschluss eine Lehrstelle zu finden. Aber heutzutage ist ein Hauptschulabschluss einfach zu wenig, das hat sich in der Zeit so entwickelt. Wer heute lediglich einen Hauptschulabschluss hat, wird ganz schwer einen Ausbildungsplatz finden, ist so. Und wer dann noch in einem sozialschwachen Stadtteil wohnt kann direkt Hartz IV beantragen. Aber heutzutage haben ja auch die Wenigsten, Anreize einen hohen Schulabschluss zu machen etc. weil man ja mit Hartz IV besser leben kann, als wenn man arbeiten geht. Ein Bekannter von mir lebt von Hartz IV und hat gerademal 200 Euro weniger wie ich mit Arbeit, aber er bekommt für alles noch Sozialtickets. Gerecht ist das nicht, ich arbeite 40h-Woche und bin gleich arm wie jemand der nix tut, auch wenns ein Bekannter von mir ist. Also warum soll man sich heutzutage noch anstrengen?
 
Naja, also wenn ich sehe das der Hartz IV Regelsatz plus Zulage für Wohnen und Heizung bei 600 und ein paar gequetschte liegt, finde ich nicht das es sich nicht mehr lohnt, beruflich oder schulisch anzustrengen.

Ferner würde mich als körperlich gesunder 40er, das Jobcenter sowieso nicht in Ruhe lassen. D.h, in irgendeine Beschäftigung oder sei es nur eine Maßnahme würden sie mich ohnehin stecken und / oder totnerven, sanktionieren, etc.! Das volle Programm. Dann bin ich doch froh, ziemlich lange die Schulbank gedrückt zu haben und auf einen entsprechenden, beruflichen Werdegang zurückblicken kann - anstatt für 7,50 euro pro Stunde arbeiten zu müssen.

Ich weiss aber was du meinst. Entweder sich beruflich wirklich anstrengen und relativ weit kommen oder lieber komplett nichts machen. Das dazwischen, also zb. der Niedriglohnbereich aufgrund von Hauptschulbildung, ist die schlimmste Position von allen. Müssen genauso arbeiten wie andere haben aber bedeutend weniger. Dann lieber mit einer generellen Null Bock Einstellung versuchen sich überall durch zu mogeln. Wenn man dann nichts hat weiss man wenigstens woher es kommt und muss sich nicht ärgern. Wie bei deinem Bekannten!
 
Das ist doch gekünstelt und spiegelt meinen Charakter nicht wieder, warum soll ich mich künstlich verstellen um als "klug" durchzugehen?

Finde ich auch.
Gekünstelt sollte man nicht sein, und im Forum grüße ich genau so - und ich hab mein Fachabi gemacht.
Bind es nicht jedem auf die Nase, sei freundlich und höflich, reiz niemanden unnötig und überleg zweimal was du sagst, damit du nichts Doofes sagst... und das machen auch kluge Leute.
Trotzdem, merke!.. Hauptschüler ist nicht gleich dumm. 😉
 
Ein Kumpel und ich gingen einmal in die gleiche Hauptschule.
Ich wechselte in der 6. Klasse auf die Realschule, während er dort blieb.

Heute sind wir beide 28.

Er hat eine verkäuferlehre gemacht, ist heute 2facher Filialleiter, fährt nen neuen Daimler, läuft im Anzug rum und erfährt definitiv (auch wenns oberflächlich ist) gesellschaftliche Anerkennung.

Ich hingegegen habe auf Bildung gesetzt und habe nach meiner Lehre noch angefangen zu studieren.
Also ich wohn z.Zt. in einer winzigen Wohnung, fahre mit Bus und Bahn und kann mir auc sonst nicht viel leisten.
Ich würde behaupten dass ich gesellschaftlich weniger anerkannt bin als er, trotz höherem Bildungsstand.
Da ich ein geisteswissenschaftliches Fach studiere wird das wahrscheinlich auch nach dem Studum so bleiben.

Also du siehst man kann auch mit der Hauptschule was machen.
Welcher Weg besser für einen ist, kann man nur selbst entscheiden.
 

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B Hauptschulabschluss oder Realschulabschluss Schule 47

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