Karashar33
Aktives Mitglied
Die Frage ist, ob es dir in deiner konkreten Lebenssituation weiterhilft, dir derart "philosophische" Fragen zu stellen.
Die Mehrheit der Menschen hierzulande hat sich halt darauf verständigt, dass ein Menschenleben einen Wert hat. Und das man sich das Recht zu leben nicht erst verdienen muss.
Das ist eine große Errungenschaft.
Du dürftest dein ganzen Leben mit auf meine Kosten leben. Das Recht hast du, weil auch ich das Recht hätte, das zu tun. Wenn du deswegen Komplexe hast, dann tu alles, um an der Situation was zu ändern.
Um mal auf deine Ausgangsfrage zurückzukommen: Ich glaube, wenn du dir, wie dir geraten wurde, einen Traumberuf suchst, arbeitest du nie. Das ist alles viel zu abstrakt. Du hast noch nie irgendwas auf dem normalen Arbeitsmarkt gearbeitet, da sollte man mit Begriffen wie Traumberuf vorsichtig sein.
Wäre ich dein Betreuer, würde ich schauen, dass ich dich schnell in eine einfache, ungelernte Tätigkeit bekomme, die dich deiner Tagesfreizeit beraubt. Das tut dir nicht gut. Du hast zu viel Zeit zum Grübeln.
Parallel kann man dann schauen, was dir liegt und wie du in eine qualifiziertere Tätigkeit kommst.
Aber ich habe diesbezüglich kein Expertenwissen, nur ein Gefühl.
Also mein gesetzlicher Betreuer macht es sich sehr leicht. Der macht nur das nötigste logischerweise.