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Mr. Pinguin
Gast
Finde ich nicht. So lange Kuh Lotti ihre Weide hat und einen schön eingestreuten warmen Stall. Das kann ein feines Rinderleben sein. Genauso wie bei Hühnern, tagsüber draußen nach Würmer scharren dürfen und Abends rein, damit der Marder sie nicht holt. Ich seh es auch bei Honig nicht so, weil der Imker ja sein Interesse hat, dass sein Völkchen weiter floriert. Also ist doch alles Win-Win, so lange man Qualzüchtungen, Genmanipulationen und das Töten weglässt.Ist "vegetarier sein" nicht eigentlich inkonsequent und unlogisch?
Ok...schweine profitieren davon, da sie nur "als fleischlieferanten doenen"..
Aber kühe?
Was soll denn mit den ganzen tieren passieren, die z.b eine kuh gebären muss, damit sie milch produziert für die milchprodukte (milch, butter, joghurt, käse...) die ein vegetarier ja trotzdem verzehrt?
Das einzig logische und konsequente wenn es einem um tiere geht ist doch, vegan zu leben.
Das stimmt aber nicht für alle, die sich für vegan entschieden haben, dass sie das machen, weil sie sich Gedanken um Tiere und Umwelt machen. Es gibt auch Leute, die machen das rein deswegen, weil sie denken, das sei gesünder. Ohne irgendeinen moralischen Anspruch. Die steigen dann auch ohne Gewissensbisse auf Fleischkonsum um, wenn sie denken, dass das nun gesünder sei.Natürlich sind wir die besseren Menschen. Uns ist nicht alles scheißegal. Wir achten auf Tiere und Umwelt. Wir machen uns Gedanken.
Außerdem kommt man mit so einer Argumentation ("wir sind die besseren") nicht weit. Wie man ja hier auch lesen kann.
Vor Fructariern ziehe ich meinen Hut. Wer das dauerhaft durchziehen kann - Respekt.
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