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Normal?

Hallo Gelöscht 90655,

schau mal hier: Normal?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Ne du hattest recht, ich hätte mir erst die anderen Fäden durchlesen sollen und nicht nur den einen Thread.

Insgesamt Stimme ich auf alle Fälle zu, dass die TE sich nicht zu stark von ihrem Partner abhängig machen sollte. Sowas schadet immer beiden Seiten. Entsprechend ist es wichtig sich auf sein eigenes Leben zu konzentrieren, was in meinem Beitrag viel zu kurz kam.
 
Zuletzt bearbeitet:
Tut mir leid, wegen der langen Antwortzeit.

Mit andere Threads durchlesen meinte ich, dass ich in meiner Antwort davon ausging, dass er ähnlich viel Nähe sucht, wie du. Wenn er nicht noch mehr Nähe will, ist es sinnvoll etwas auf Abstand zu gehen und einen Gang zurück zu schalten.

Follgendes Problem: Während einer Beziehung denkt man ziemlich viel über den anderen nach. Währendessen baut man aber in seinen Gedanken ein Abbild von einem Partner, was häufig nicht der Realität entspricht. Man baut so einerseits eine z.T. übertriebene Erwartungshaltung an den anderen auf, andererseits idealisiert man ihn. Wenn man zu viel Zeit mit solchen Gedanken zubringt, wird die Beziehung irgendwann zu wichtig (immerhin nimmt sie xy% des Tages ein, indem man an den anderen denkt).

Das Resultat ist eine starke Verlustangst/Eifersucht (der andere ist quasiperfekt, also will man ihn nicht verlieren). Man beginnt ab einem gewissen Punkt sein Selbstwert über die Zuneigung, die einem der andere gibt zu definieren (ab hier wirds schmerzhaft). Entsprechend will man ständig Bestätigung, dass der andere einen liebt. Andererseits hat man auch Angst ihn an eine andere zu verlieren, follglich will man immer wissen was er gerade tut / in seiner Nähe sein. Der andere ist davon schnell genervt. Ab einem gewissen Punkt traut man sich auch nicht mehr seine Interessen gegenüber seinem Partner durchzusetzen, oder überhaupt mitzuteilen, immerhin könnte es den anderen stören. Man will sich an den anderen anpassen (funktioniert nie). (Leider gibt es manchmal Menschen, die die Verlustangst erzeugen/ausnutzen, um die letzten beiden Punkte zu erreichen und so ihre eigenen Interessen durchzusetzen)

Nunja, richtige Männer wollen jemanden, der selbstständig im Leben steht, was man erreicht, indem man versucht möglichst nahe an das Ich heranzukommen, welches man selbst sein möchte. Hat mit dem, was oben steht wenig gemeinsam. Man sollte also die Zeit, die man mit Gedanken an jemanden verbrignt begrenzen.

Das nicht zuviel über den anderen nachdenken erreicht man meist, indem man sich aktiv von ihm ablenkst, indem du z.B. was mit Freundinnen unternimmst, xy machst, was du schon immer mal tun wolltest etc.
 

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