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Nörgeln Frauen wirklich ständig?

*M*

Mitglied
Bitte fallt nicht gleich über mich her, ich bin auch eine Frau und tatsächlich erwisch ich mich seit einigen Monaten beim fast ständigen Nörgeln. Das zeigt mir, daß ich momentan nicht wirklich zufrieden und glücklich bin und in mir bahnt sich der Ausbruch den Weg.
Aber mal generell. Wenn ich mit männlichen Freunden ein Gespräch führe, höre ich selten Nörgeleien über die Liebste, außer...sie meckert zuviel/gern/ständig... Bei Frauen hört man sofort, daß der Busch brennt und sie nehmen selten ein Blatt vor den Mund. Ich frage mich dann, sind Frauen nur ehrlicher und scheuen keine Kritik zu üben? Sind Männer da nicht so fähig zu? Ist es ein Ding aus der Urzeit?🙄 Sehen die Männer die Probleme nicht? Ich weiß, daß es Frauen gibt, die wirklich gerne grundlos meckern, aber allermeistens verstehe ich die weiblichen Probleme und würde sie auch nicht so hinnehmen wollen.

Woran liegt das alles? Würde ich über eine friedliche Diskussion freuen

Bei der Hochzeit.
Die Frau hofft, ihr Mann ändert sich noch-er tut es nicht.
Die Männer hoffen, ihre Frau ändert sich nicht-sie tut es aber.


Ich wünsche Euch nen angenehmen Tag
 
Sollte man seinen Partner nicht so akzeptieren wie er ist?

Ihn / Sie ändern zu wollen und es klappt nicht, das birgt eine Menge Frustration und Sprengstoff.
Wenn ich jemanden nicht so annehmen kann wie er ist, sollte keine Beziehung zustande kommen.
 
Zur Frage:
Natürlich nicht

Die Antwort ist auf die Frage-Art ausgerichtet, wäre sie anders gestellt worden, würde ich auch anders antworten, aber hier ist es nur pauschal, daher Pauschalantwort. ;-)

Wie kommt man dazu, so eine pauschale Frage zu stellen?
 
Steinzeitmänner haben halt auf Geräusche gelauscht - Angreifer, Tiere... da war tratschen/nörgeln/erzählen wohl eher fehl am Platze.

Steinzeitfrauen haben eher gemeinsam gearbeitet (Samen säen, Kinderbespassung, etc), da war Kommunikation in jeder Form sinnvoll.

Wer weiß, vllt. kommt's daher, dass Frauen allg. mitteilsamer sind als Männer.
 
Steinzeitmänner haben halt auf Geräusche gelauscht - Angreifer, Tiere... da war tratschen/nörgeln/erzählen wohl eher fehl am Platze.

Steinzeitfrauen haben eher gemeinsam gearbeitet (Samen säen, Kinderbespassung, etc), da war Kommunikation in jeder Form sinnvoll.

Wer weiß, vllt. kommt's daher, dass Frauen allg. mitteilsamer sind als Männer.

Ich kenne bzw kannte auch sehr mitteilsame Männer, man glaubt es kaum. Das ist keine Frauendomäne. ;-)
Ich kenne ebenso recht schweigsame Frauen. Ich hoffe, ich mache das Weltbild von einigen nicht kaputt. ;-)
 
Naja, Nörgeln ist keine reine Frauendomäne würde ich sagen. Auch Männer können das... Wahrscheinlich ist das eher eine Typsache, ob man zum Nörgeln neigt oder nicht.

Mir persönlich liegt Nörgeln nicht so, da ich meistens eher dazu neige, die Schwächen der anderen Menschen (auch des Partners) zu akzeptieren, solange sie nicht zu gravierend sind. Aber ich habe einfach keine Lust dazu, mich über irgendwelche Kleinigkeiten (nicht zugeschraubtes Marmeladenglas, etc.) aufzuregen.

Ehrlich gesagt: muss man denn ständig Kritik in einer Partnerschaft üben? Was soll das überhaupt bringen? Wenn mich am Partner etwas stört (und zwar richtig stört), dann kritisiere ich nicht, sondern versuche, das Thema neutral anzusprechen, um hoffentlich eine gemeinsame Lösung zu finden.

Ansonsten finde ich ständiges Herumgemecker am Partner eher sinnlos und einfach nur destruktiv. Wenn sich das über einen längeren Zeitraum so hinzieht, und einer der Partner ständig kritisiert wird, dann führt das meiner Erfahrung nach zu einer allmählichen Zerrüttung der Beziehung: der dauerkritisierte Partner zieht sich mehr und mehr zurück, und die Distanz wird größer...

Eine Frage an *M*: über welche Themen / Sachverhalte könntest Du Dich denn im Alltag am meisten aufregen, bzw. worüber nörgelst Du denn häufig?
 
Naja, Nörgeln ist keine reine Frauendomäne würde ich sagen. Auch Männer können das... Wahrscheinlich ist das eher eine Typsache, ob man zum Nörgeln neigt oder nicht.

Mir persönlich liegt Nörgeln nicht so, da ich meistens eher dazu neige, die Schwächen der anderen Menschen (auch des Partners) zu akzeptieren, solange sie nicht zu gravierend sind. Aber ich habe einfach keine Lust dazu, mich über irgendwelche Kleinigkeiten (nicht zugeschraubtes Marmeladenglas, etc.) aufzuregen.

Ehrlich gesagt: muss man denn ständig Kritik in einer Partnerschaft üben? Was soll das überhaupt bringen? Wenn mich am Partner etwas stört (und zwar richtig stört), dann kritisiere ich nicht, sondern versuche, das Thema neutral anzusprechen, um hoffentlich eine gemeinsame Lösung zu finden.

Ansonsten finde ich ständiges Herumgemecker am Partner eher sinnlos und einfach nur destruktiv. Wenn sich das über einen längeren Zeitraum so hinzieht, und einer der Partner ständig kritisiert wird, dann führt das meiner Erfahrung nach zu einer allmählichen Zerrüttung der Beziehung: der dauerkritisierte Partner zieht sich mehr und mehr zurück, und die Distanz wird größer...

Eine Frage an *M*: über welche Themen / Sachverhalte könntest Du Dich denn im Alltag am meisten aufregen, bzw. worüber nörgelst Du denn häufig?


Im Alltag macht mir zu schaffen, wenn der Partner sich so verhält, daß der andere seine Aufgaben, Job etc. schwerer, mit größerem Aufwand oder vielleicht längerer Zeit erledigen muß. Ihm sozusagen Steine in den Weg legt und das immer wieder. Das empfinde ich als Rücksichtslos. Ich bemühe mich ja auch, nicht so zu handeln. Da halt ich auch nicht an mich, sondern weise beständig darauf hin, wie ich das empfinde. Ich versuche schon, nicht zu nörgeln wie ein Kleinkind, spreche aus der Ich- Perspektive, investiere eher Energie in positive Motivation. Aber generell sehe ich in mir eher die Tendenz etwas zu bemängeln. Und sehe es eben oft bei anderen Frauen. Sind wir alle nicht wirklich glücklich?

Die "Theorie" von Peachly find ich schon schlüssig.

Ich würde mich sehr über weitere Meinungen und Sichtweisen freuen. Danke Euch.
 
AW: Den meisten Leuten geht es heute zu gut ...

... und weil Sie nicht wissen, was echte Sorgen sind,
so haben sie verlernt bescheiden und dankbar zu sein,
für das viele Gute, welches sie täglich genießen:

Ausreichende bis überfließende Versorgung mit materiellen Gütern

Weltweit höchster Sicherheitsstandart und beste soziale Absicherung!

Größt mögliche Freiheit, Gerechtigkeit und Zugang zu allen Informationen!

usw. usf.

Du solltest nicht immer von Dir auf andere schließen... 🙄

Menschen, die von ALG 2 leben, haben mit Sicherheit keine "überfließende Versorgung mit materiellen Gütern". Und Gerechtigkeit findet sich in diesem Lande auch immer weniger.

Wenn meinen Freund oder mich am jeweils anderen etwas stört, dann sagen wir uns das offen und reden darüber.
Das hat m.E. mit Nörgeln nichts zu tun, sondern gehört zu einer Beziehung dazu.
 

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