Ja, das ist so ein Ding aus der Urzeit.....
Frauen identifizieren sich offensichtlich immer noch sehr stark über ihre Männer - und wenn die Männer nicht einem Bild entsprechen das sie für ihre eigne Selbstdarstellung als angemessen empfinden, dann nörgeln sie halt herum, in der frommen Absicht das Kerlchen so hinzubiegen, dass sie ihre Zugehörigkeit zu diesem Männchen anderen Stammesgenossen und vor allem den anderen Stammesgenossinnen gegenüber mit stolzgeschwelltem Busen zeigen können.
Da sich allerdings weder durch gutes Zureden, noch durch anhaltende Nörgeleien und auch nicht durch die Anwendung wohldurchdachter Läuterungskonzepte aus einem Maulesel ein Hengst machen lässt, verbleibt als einzige Möglichkeit das Nörgeln, um zumindest die Unzufriedenheit über die bestehende Situation zu verkünden - völlig zwecklos zwar, doch vielleicht in der leisen Hoffnung dadurch andere Männchen anzulocken, die sich ihrer erbarmen.
Männer hingegen identifizieren sich über ihre Arbeit und ihre Position innerhalb der Gemeinschaft mit der sie auf die Jagd gehen. Diesbezüglich stellen Männer daher keine allzu hohen Ansprüche an ihre Weibchen und haben deshalb auch keinen Grund an ihnen herumzunörgeln.
Die wenigen Ansprüche die Männer an ihre Frauen stellen, sind sehr leicht zu befriedigen und bevor ein Mann die Energie die er für die Rangeleien um seine gesellschaftliche Position und die Jagd benötigt mit Nörgeln verschwendet, nimmt er sich eher das ein oder andere zusätzliche Weibchen aufs Lager um sich huldigen und pflegen zu lassen, anstatt sich den nervtötenden Nörgeleien der Hauptfrau hinzugeben.