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Nochmal Paypal

mikenull

Urgestein
Ich habe eben eine Mail von Paypal ( ? ) erhalten, die besagte, daß mein Guthaben auf dem Konto gesperrt worden sei.
Und zwar Begründung: Man wolle sichergehen daß niemand anderes als ich auf dem Konto Verfügungen vornehme.
Dazu: Vordruck zum ausfüllen. Name, Adresse, Kreditkarte ( ! )
Ich hab natürlich nichts ausgefüllt, dafür das Guthaben auf mein anderes Paypal-Konto ( hüstel ) transferiert und von dort im gleichen Zug auf meine Bank überwiesen. Es sieht so aus, als hätte das funktioniert - wobei ich letzteres aber erst in einem oder zwei Tagen genau weiß.
Kann es sein, daß irgendwelche bösen Menschen so an Daten kommen wollen?
 
Diese Emails die sich als von Paypal gesendet ausgeben, sind nun seit einiger Zeit in Umlauf und ein reiner Fake! Paypal macht keine solchen Datenabgleiche per Email. Bitte lösche nächstes Mal diese Mails einfach und reagiere keinesfalls darauf.
 
Diese Emails die sich als von Paypal gesendet ausgeben, sind nun seit einiger Zeit in Umlauf und ein reiner Fake! Paypal macht keine solchen Datenabgleiche per Email. Bitte lösche nächstes Mal diese Mails einfach und reagiere keinesfalls darauf.


100 Punkte, genau so ist es.
 
Diese Mails bekomme ich in letzter Zeit auch häufiger, aber wenn man sich die URL anschaut, erkennt man sehr schnell, dass es sich um keine Seite von paypal handelt, sondern von irgendeinem anderen.

Edit: Ich habe das Glück, dass ich diese Mails immer nur auf eine E-Mail Adresse bekomme, die ich gar nicht für paypal benutze 😀
 
Ah, Danke allerseits.
Auf den ersten Blick sah es verblüffend echt aus. Die Überschrift war übrigens "Sicherheitsprobleme".
Der Teil den man ausfüllen sollte, fragte eben nach der Kreditkarte - ohne diese Angabe hätte es eh nicht funktioniert und da ich keine Kreditkarte habe - kam es mir doch ziemlich spanisch vor.
Nachdem ich das Geld auf mein anderes Konto transferiert habe, kam dann auch von Paypal die übliche Mail, daß ich überwiesen hätte. Und das Geld ist ja auch angekommen.
 
Kann es sein, daß irgendwelche bösen Menschen so an Daten kommen wollen?

Ja, so ist es.
Mir kürzlich auch passiert. Habe daraufhin Paypal informiert. Man zeigte sich überraschend "dankbar" und riet mir, sicherheitshalber Kennwort und Sicherheitsfrage zu ändern. Die geradezu peinliche Rechtschreibung dieser mails, so sagte man mir, sei ebenfalls ein Hinweis, ganze Banden operieren vom Ausland aus.
Ähnliche mails sind übrigens seit geraumer Zeit von der "Postbank" unterwegs.
 
Kann beides möglich sein. Kannja und co. haben wahrscheinlich recht. Das kannst du aber ganz leicht rausfinden, indem du paypal ne Nachricht schickst. Ich glaub die haben auch ne eigene email-Adresse für sowas.

Andererseits, mir wurde auch schon mal das PayPal-Konto gesperrt, eben aus dem Verdacht heraus es gäbe ein Sicherheitsproblem. Damals sollte ich dann Mietvertrag, Perso-Kopie usw. schicken. Hab ich aber nie gemacht, weil das Konto eh leer war.
 
Richtig ist auf jeden Fall das Rechtschreibfehler drin waren.
Das Konto ist verifiziert, privat und erlaubt eh nur eine gewisse Menge Geldeingang.
Ganz offensichtlich will da jemand an Kreditkarten-Daten kommen.
 
Phishing-E-Mails und betrügerische Websites lassen sich schnell erkennen, denn es gibt einige gut erkennbare Anhaltspunkte dafür, dass es sich um einen Betrugsversuch handeln könnte.


  1. Generische E-Mail-Begrüßung. Typische Phishing-E-Mails enthalten generische Begrüßungen, wie z.B. „Sehr geehrter Nutzer“. In allen E-Mails von PayPal werden Sie mit Ihrem Vor- und Nachnamen angeschrieben.
  2. Vortäuschen von Dringlichkeit. In den meisten Phishing-E-Mails wird versucht, Ihnen weiszumachen, dass Ihr Konto in Gefahr ist, wenn Sie nicht umgehend handeln. Eine E-Mail, in der Sie dazu aufgefordert werden, dringend vertrauliche und persönliche Angaben preiszugeben, ist in der Regel betrügerischen Ursprungs.
  3. Gefälschte Links. Viele Phishing-E-Mails enthalten Links, die zunächst echt aussehen, über die Sie jedoch auf eine betrügerische Website gelangen. Überprüfen Sie, ob die URL von dem angezeigten Link abweicht und zwar bevor Sie auf den Link klicken. Gehen Sie mit dem Mauszeiger über den Link in der E-Mail und sehen Sie sich die URL an, die links unten im Browserfenster erscheint. Wenn der Link verdächtig aussieht, klicken Sie auf keinen Fall darauf.
  4. Anlagen. Manche Phishing-E-Mails enthalten Anlagen oder Software zum Download. Klicken Sie keinesfalls auf einen Anhang, denn dies kann unter Umständen dazu führen, dass Spyware oder ein Virus auf Ihren Computer installiert wird. PayPal sendet Ihnen niemals per E-Mail eine Anlage oder ein Software-Update zur Installation auf Ihrem Computer zu.
  5. Achtung! Die E-Mail-Adresse des Absenders kann genauso aussehen wie eine offizielle E-Mail-Adresse des Unternehmens.
    Möglicherweise wurde die Absenderadresse aus einer echten E-Mail kopiert, sodass Sie nicht sicher sein können, dass die E-Mail von PayPal versendet wurde.
  6. Falsche Website. Über eine Phishing-E-Mail werden Sie oftmals auf eine betrügerische Website weitergeleitet, die der Website eines bekannten Unternehmens täuschend ähnlich sieht. In der Regel werden Sie auf der Phishing-Website danach gefragt, persönliche Daten einzugeben wie z.B. PINs und TANs, Kreditkartennummer oder Kontopasswort.
  7. Gefälschte URL. Einige Betrüger verwenden eine gefälschte Browser-Adresszeile, um den Anschein zu erwecken, dass Sie sich auf einer echten Website befinden. Selbst wenn eine URL das Wort "PayPal" enthält, handelt es sich möglicherweise um eine betrügerische Website. Beispiele für gefälschte PayPal-URLs:
    • http://signin.paypal.com@10.19.32.4/
    • http://83.16.123.18/pp/update.htm?=https://www.paypal.com/=cmd_login_access
    • www.secure-paypal.com
  8. Verschlüsselte Übertragung. Die URL von Websites, auf denen Sie persönliche Daten eingeben, sollte immer mit „https“ beginnen. Das „s“ steht für „secure“ (= sicher). Wenn „https“ nicht enthalten ist, handelt es sich um eine nicht geschützte Verbindung. Geben Sie keine Daten ein.
  9. Falsch platziertes Schlosssymbol. Vergewissern Sie sich, dass in der Statusleiste am unteren Rand des Browserfensters ein Schlosssymbol angezeigt wird. Auf vielen gefälschten Websites wird dieses Symbol innerhalb des Fensters angezeigt, um Sie zu täuschen.


[h=2]Wie erkenne ich eine echte PayPal-E-Mail?[/h]



PayPal wird Sie niemals per E-Mail dazu auffordern, persönliche Angaben zu machen oder folgende Daten direkt einzugeben:

  • PIN oder TAN
  • Kreditkartennummern
  • Kontonummern
  • E-Mail-Adressen
  • Passwörter
  • Ihren vollständigen Namen
Eine echte PayPal-E-Mail enthält niemals Anlagen oder Software, die Ihnen zum Download angeboten werden.
 

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