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Noch nie gelebt und kein Ende in Sicht

G

Gast

Gast
Ich bin einer von 10 Männer der zu wenig Mann ist.
Bei mir kann man sagen ist alles eher unterdurchschnittlich ausgeprägt.
Seitdem ich 15 bin konsumiere ich Drogen, jetzt bin ich 29 und habe wirklich so gut wie nix gemacht. Keine Ausbildung.
Andere schaffen das ohne Probleme zu konsumieren und ihr ding durchzuzuziehen, bei mir gehts das nicht keine Ahnung warum.
Vll die Kombination aus niedrigem Blutdruck, schwacher Intelligenz und der Konsum, der Cocktail setzt mich mehr als Schachmatt.
Mir fehlt Antrieb, logisches Denken, gepflegtes Aussehen (Hautprobleme), es fehlt an jeder Baustelle, außer meine Emotionalität lol.

Ich bin SCHACHMATT gesetzt von meinem eigenen Dasein.

Momentan bin ich bei einer Psychiaterin, aber die sind da natürlich auch überfordert.
Hab mir überlegt in den Niederlanden Kliniken aufzusuchen die psychisch Kranke in den Tod schicken, muss mal mit der Ärztin drüber reden.

Es fehlt mir ja wie ihr lesen könnt an den fundamentalsten Dingen.
Ohne Antrieb geht nichts und der wird durch die Kombination verschiedener Einschränkungen auch nicht mehr kommen.
So gesehen bin ich ja ein hoffnungsloser Fall und müsste eine Zustimmung für Sterbehilfe erlangen.
Ich bin 30, ich hab etwas gelebt aber mehr geht nicht mehr und warum noch Jahrzehnte dahin vegetieren.
 

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Yannick

Moderator
Teammitglied
Hallo Gast,

die Nebenwirkungen des Drogenkonsums sind ja bekannt.
Warum versuchst Du nicht, davon wegzukommen?
 
Zuletzt bearbeitet:
L

LaquishaX

Gast
falls dir das was hilft...von 10 Männer ist nicht nur 1 kein Mann sondern eher ist es so dass nur 1 von 10 ein Mann is:D
 
C

Cafegenuss

Gast
Ich grüße Dich,

warum so schnell aufgeben? Gib Dir doch Chance, ein anderes, besseres Leben kennen zu lernen, als das bisherige.

zeitig und schon sehr lange "drauf"... Allein da rauß zu kommen - schwer aber zu schaffen.

Wenn Du die Möglichkeit hast bis in die Niederlande zu kommen, ziehe erst hier hin und gib Dir eine Chance:
http://www.diefleckenbuehler.de/suchthilfe/
Diese Menschen wissen was es heißt, auf der Strecke zu liegen und habens gepakt und haben sich nicht aufgegeben. Wenn du nicht weist, wie dort hinkommen, schreib oder telefoniere sie einfa an. Werden schon Weg finden.
Genau das kannst du auch. Hör auf, dich selber nieder zu machen. Mach dich auf die Socken und kämpfe für Dich, egal wie schlecht andere über dich labern.

Ich kenne das. Egal wie de da hinkommst, hauptsache du kommst hin.

freundliche Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:

Kannja

Aktives Mitglied
Ich bin auch in einer schlimmen Lebenskrise und weiß oft nicht mehr ein, noch aus. Ich weiß genau wie es ist sich als der aller größte Versager zu fühlen... alle anderen scheinen so leicht mit ihrem Leben klar zu kommen, Erfolg zu haben, alles zu meistern und sich etwas aufzubauen, während man selbst mit den einfachsten Dingen des Alltags überfordert ist.

Doch zunächst einmal musst Du Dir klar machen wieso Du so bist wie Du bist und weshalb Du eben nicht so funktionierst wie andere. Es hat Gründe! Meist welche die sehr früh in Deiner Kindheit liegen und für die Du nichts kannst. Denn damals wurdest Du geprägt und zu dem gemacht der Du bist. Du musst Dir also selbst verzeihen! Das ist der erste Schritt.

Du sagst Du willst Sterbehilfe und einfach aufgeben... doch hast Du denn überhaupt schon versucht zu kämpfen? Weißt Du daher überhaupt, dass Dir wirklich nichts helfen kann oder dass es keine Chance für Dich gibt?

Das was Dich momentan so lahm legt ist natürlich Dein Drogenkonsum und eindeutig auch eine Depression. Du musst in eine gute, psychiatrische Klinik und Dir dort mit beidem helfen lassen! Ich war selbst auf einer Station für Depression und BurnOut. Da kamen öfter Mitpatienten von der Suchtstation hinzu, nachdem Sie zunächst ihren Entzug gemacht hatten. Denn wer trinkt oder Drogen nimmt tut dies ja nicht ohne Anlass, sondern dahinter steckt ein sehr viel tieferes Problem.

Es ist nicht leicht und man kann nicht erwarten, nach so einem Klinikaufenthalt einfach wieder gesund zu sein. Aber es ist ein erster Schritt. Da Du keine Ausbildung hast, hast Du ein Anrecht darauf, dass das Jobcenter Dir zunächst einmal dies ermöglicht, wenn Du nach einer Therapie und Entzug wieder stabil genug bist.

Du musst Dir Dinge suchen, die Dir Freude machen, etwas verändern. Auch wenn es erstmal nur in ganz kleinen Schritten geht. Man braucht eine positive, deutliche Veränderung in seinem Alltag. Bei mir war es so, dass ich sehr lange (einige Monate) in der Klinik war und dort sehr aufgebaut wurde. Als ich dann jedoch wieder absolut allein in meinem Alltag zuhause saß, keinen Anschluss hatte und keinerlei Mut auf fremde Menschen zu zu gehen um neue Kontakte zu knüpfen, stürzte ich ganz schnell wieder in mein schwarzes loch. Als ich das bemerkte habe ich einen für mich wahnsinnig mutigen Schritt gemacht, indem ich mir meinen Hund angeschafft habe. Er hat mich gerettet! Es war die allerbeste Entscheidung meines Lebens diesen kleinen Kerl bei mir aufzunehmen. Nicht nur weil ein Hund Dir so viel Liebe und Freude schenkt, sondern auch weil er das Einigeln verhindert. Man MUSS ja regelmäßig mit ihm raus, sich kümmern, hat eine Aufgabe. Bei uns Depressiven klappt das ja normalerweise oft gar nicht mehr, jedenfalls nicht wenn es darum geht etwas für uns selbst zu tun. Doch für den Hund mache ich alles. Auch für mein Selbstwertgefühl war es so gut zu sehen, dass ich doch etwas gut hinbekommen kann, und nicht wie ich glaubte immer nur die Versagerin bin. Und ich kam durch meinen Hund automatisch mit ganz vielen Menschen in Kontakt. Mühelos. Dabei hatte ich genau das vorher ja so absolut gar nicht hinbekommen.

Vielleicht hast Du mit Hunden nichts am Hut, dann such Dir etwas anderes was Dir Freude macht, ein Hobby, eine Aufgabe... irgendetwas was Dir liegt. Nur, versuche es!!! Wenigstens das bist Du Dir selbst schuldig!
 

MissHeisenberg

Mitglied
1. Aufhören Drogen zu nehmen
2. Job suchen
3. Anfangen Sport zu machen (fürs Selbstbewusstsein, um Kontakte zu knüpfen usw.)
4. OPTIMISMUS HABEN

Ändere dein Leben. Du bist erst 30 Jahre alt und kannst vielleicht noch 50 Jahre leben. Willst du das einfach so wegschmeißen?
 
G

Gast

Gast
Hey Gast, es ist noch nicht zu spät! Du siehst, dass Dich die Drogen nicht weiter gebracht haben. Und Du hast schon den Schritt in die Behandlung gemacht. Gehe diesen Weg weiter. Er führt Dich in eine Richtung, wo Du dann etwas schaffen kannst.
Ich kenne hier in der Stadt einen Menschen, dem geht es ähnlich wie Dir. Er hat den Mut gefasst, die Finger von den Drogen zu lassen und sich ein neues Leben aufzubauen. Er macht zur Zeit seinen Schulabschluss in der Abendschule nach und engagiert sich sehr in einem Verein.
Was ich Dir damit sagen will: es ist machbar. Auch Du kannst es schaffen.

Wie stellst Du Dir denn ein Leben vor, wo Du stolz drauf wärst? Wo möchtest Du hin?
 

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