Leider ist es so, dass man schnell als "unnormal" gilt, wenn man im Alter zwischen Mitte 20 und 40 noch nie eine langfristige Beziehung hatte.
Neulich kam im Fernsehen mal ein Bericht darüber, wie Männer und Frauen darüber denken, wenn sie jemanden kennenlernen, der noch nie mit einem Partner zusammengelebt hat. Viele antworteten, dass dann die Vermutung naheliegend sei, dass der-/diejenige psychisch krank sein müsse.
Ich selbst habe oft die Erfahrung gemacht, dass man sich sehr geringschätzig äußert, wenn ich sage, nie verheiratet gewesen zu sein. Dass ich auch noch nie mit jemandem zusammengelebt habe, erwähne ich wohlweislich erst gar nicht.
Denn es kam schon mal die Frage auf, ob ich eventuell lesbisch sei oder zu viele Macken habe. 🙄
Da sieht man mal, wie Langzeit-Singles oder Menschen mit wenig Beziehungserfahrung schnell in eine bestimmte Schublade gesteckt werden.
Das Problem kenne ich von hier, wo ich jetzt lebe, gar nicht.
Ich kenne zudem einige, die sich bewusst dafür entscheiden, single/kinderlos zu bleiben. Ohne Witz. In solchen Großstädten wie Hamburg, Berlin kommt das gar nicht mal so wenig vor. Man fällt dort damit definitiv nicht auf.
Bei mir im Umfeld sind schon auch welche verpartnert, aber das stört die nicht, dass ich es z.B. nicht bin.
😉
Ich definiere mich zum anderen nicht über meinen Beziehungsstatus und wer meint, mich als psychisch krank hinstellen zu müssen, bitte, soll er/sie. Das ist dann aber auch jemand, der fern bleiben kann.
🙄
Man muss ja zum anderen damit auch nicht ständig hausieren gehen, dass man nicht viel hatte.
Bei mir wissen das einige nicht mal groß.
Gut, ich hatte paar Bettgeschichten... aber auch das erzähle ich nicht weiter.
Wozu?
Bei mir ist es Zufall, dass ich es bei einigen Freunden/Bekannten/Nachbarn weiß. Ich habe mir die Leute ja nicht danach ausgesucht.
Aber man zieht im Grunde schon Leute an, die so was ähnlich sehen.