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noch nie Beziehung gehabt

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 63394
  • Datum Start Datum Start
Blättchen, lies mal die Beiträge von Tsunami und mir von heute. 😉 Da steht im Prinzip all das drin, was mit Sicherheit bei dir zutrifft.
Das ist jetzt kein Affront bzw. in keinster Weise böse getan.

Für mich liegt das ziemlich auf der Hand, wieso es bei dir nicht läuft - genauso wenig wie ich es im Prinzip über viele Jahre insgesamt zum Laufen bekommen habe.

Es sind die vielen Wunden, die du mit dir herum trägst --- die nicht verheilt sind.

Du hast sicher recht, dass ich viele Themen zu bearbeiten habe. Ich fühle mich auch verletzt und besonders gerade bin ich auch extrem empfindlich und mich kränkt und verletzt sehr vieles. Aber ich kann gar nicht mehr unterscheiden, was Ursache und was Wirkung ist. Ich bin ja auch der Meinung, dass es bei mir die Umstände sind, warum ich so unglücklich bin. Und bei dem, was ich familiär erlebt habe, habe ich Verletzungen mitgenommen. Aber heißt das, dass ich nicht richtig ticke? Ich kriege das manchmal widergespiegelt, dass ich mir selbst im Weg stehen würde. Und dann fühle ich mich noch schuldig. Dann heißt es widerrum im Allgemeinen, man ist ok so wie man ist. Aber ich bin ja unglücklich, so wie ich bin. Finde es aber auch nicht fair, dass ich mich noch schuldig fühlen muss. Im Kern finde ich mich nicht so wirklich ok und liebenswert. Ich fühle mich oft schuldig und angreifbar und kann mich nicht behaupten. Nur habe ich nicht wirklich die Hoffnung, dass das besser wird. Alle Erfolge und nichts bringt mir was. Das, was ich verloren habe oder nicht bekommen habe, kann nicht mehr aufgeholt werden. Und es interessiert eigentlich auch niemand. Man muss klar kommen. Ist halt Pech. Jeder hat seine Probleme.
 
A

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Re: noch nie Beziehung gehabt
Ich weiß, dass es leichter gesagt ist als getan, aber dennoch: Finde heraus, was oder wer dich darin so sehr zerstört hat, ein glückliches Leben zu führen. Zerstöre es. Distanziere dich davon. Lebe dein Leben.
 
Ich kann es einfach nicht akzeptieren, dass ich nun schon wieder keinen Partner finden kann, obwohl ich eigentlich auch das Gefühl habe, dass es jetzt überhaupt nicht klappen kann :-(. Durch meine ganzen Probleme fühle ich mich noch weniger liebenswert. Mir fehlt so viel, meine Sozialkompetenzen sind auch nicht gut. Das kann ich alles gar nicht so schnell ändern. Ich weiß überhaupt nicht, wie ich noch Hoffnung haben kann, dass das besser wird.
 
Lass mal den Kopf nicht hängen. Der erste Schritt sollte sein, dass Du seelisch stabil wirst. Ich kann mich jetzt nicht mehr erinnern: Hast Du denn eine Therapie? Wenn nicht, solltest Du unbedingt eine machen. das hilft Dir, deine Gedanken zu sortieren und mit Dir ins Reine zu kommen. Außerdem tut es gut, wenn man sein Herz ausschütten kann. Nach und nach wirst Du dann sicher auch mutiger werden und Schritte in Richtung Partnerschaft unternehmen können.
Ich finde solche Partnerbörsen übrigens nicht schlecht. abe selber sehr gute Erfahrungen damit gemacht: Es muss natürlich eine seriöse Seite sein. Eine von den Großen Anbietern und keine App.
Das ist auch ein prima Übungsgelände, weil man da ins Gespräch kommt und vielleicht ein paar Dates hat- auch wenn nichts dabei rauskommt: Man ist hinterher selbstsicherer.
 
Im Moment mache ich keine Therapie. Aber ich habe sowas schon versucht. Es ging mir danach nicht besser und hat mir nicht geholfen etwas zu verändern.
 
Lass mal den Kopf nicht hängen. Der erste Schritt sollte sein, dass Du seelisch stabil wirst. Ich kann mich jetzt nicht mehr erinnern: Hast Du denn eine Therapie? Wenn nicht, solltest Du unbedingt eine machen. das hilft Dir, deine Gedanken zu sortieren und mit Dir ins Reine zu kommen. Außerdem tut es gut, wenn man sein Herz ausschütten kann. Nach und nach wirst Du dann sicher auch mutiger werden und Schritte in Richtung Partnerschaft unternehmen können.
Ich finde solche Partnerbörsen übrigens nicht schlecht. abe selber sehr gute Erfahrungen damit gemacht: Es muss natürlich eine seriöse Seite sein. Eine von den Großen Anbietern und keine App.
Das ist auch ein prima Übungsgelände, weil man da ins Gespräch kommt und vielleicht ein paar Dates hat- auch wenn nichts dabei rauskommt: Man ist hinterher selbstsicherer.

Ich stimme Violetta zu. Mir hat das mit der professionellen Hilfe (Therapeut), der Ratgeberliteratur, Meditation, Wohnortswechseln, Auslandsaufenthalten, neuen Hobbies enorm gut getan insgesamt. Wobei man einiges natürlich erst besser schafft, wenn man sich besser fühlt. 🙂 Es ist im Grunde genommen ein Engelskreis - das habe ich mal als Gegenteil vom Teufelskreis formuliert: sobald es einem besser geht, man stabiler ist, läuft vieles wie von selber.
 
m Moment mache ich keine Therapie. Aber ich habe sowas schon versucht. Es ging mir danach nicht besser und hat mir nicht geholfen etwas zu verändern.
Vielleicht machst Du den Fehler, den die allermeisten machen, wenn sie in Therapie gehen, oder an Terapie denken: Sie denken: "Ich gehe da hin und mache das ne Weile und dann wirds gut" Also so in etwa, wie wenn man um Arzt geht, oder einen Kurs für irgendwas macht: Man geht hin und erwartet hinterher, dass man einen Effekt sieht.
Das trifft aber auf eine Therapie nicht zu!
ersetze den Ausdruck Therapie mal lieber durch: Persönlichkeitsentwicklung.
Dann wird Dir vielleicht klarer, wo der Weg hingeht: Du hast Probleme, mit denen Du nicht so umgehen kannst, dass Du ein zufriedenstellendes Ergebnis erreichst: Also gehst Du in eine Therapie, um Dich kennenzulernen, Deine Persönlichkeit zu entwickeln, zu reifen: Und dann bist Du im besten Fall selber in der Lage Dein Leben so zu gestalten, wie Du willst.
Die Therapie soll Dich also dazu befähigen, Dir das nötige Rüstzeug zu erwerben, um besser klarzukommen.
In Deinem Fall: Natürlich gehst Du nicht in eine Therapie, hockst eine Stunde die Woche auf der Chouch und dann plötzlich bist Du selbstbewusst.
Du gehst da hin, reflektierst Dich, überlegst, was Dich hemmt und was dich weiterbringen kann und irgendwann entdeckst Du in Dir selber den Schalter, den Weg, den DU gehen musst/willst.
Das erfordert viel viel Zeit und Mühe, aber Du hast ja auch viele Jahre "geübt" schüchtern zu sein, oder? So schnell und so einfach kann das dann auch nicht weggehen.
 
Ich fühle mich auch verletzt und besonders gerade bin ich auch extrem empfindlich und mich kränkt und verletzt sehr vieles.

Deshalb mein Gedanke, dass du dir vielleicht eine Art Auszeit nehmen solltest, dich zurückziehen. So wie ein krankes Tier.

heißt das, dass ich nicht richtig ticke? Ich kriege das manchmal widergespiegelt, dass ich mir selbst im Weg stehen würde. Und dann fühle ich mich noch schuldig. Dann heißt es widerrum im Allgemeinen, man ist ok so wie man ist. Aber ich bin ja unglücklich, so wie ich bin. Finde es aber auch nicht fair, dass ich mich noch schuldig fühlen muss.

Vielleicht hast du dich ungeschickt verhalten, aber dadurch machst du dich nicht schuldig. Ja, vielleicht hast du Fehler gemacht oder machst sie immer noch, aber machst du sie extra? Ich glaube nicht. Ich glaube, du verhälst dich so, wie es dir richtig und sinnvoll erscheint oder wie du nicht anders kannst. Ich verstehe aber, dass man sich vom Ergebnis abhängig macht: Wenn ich in so einer schlechten Lage bin, dann muss ich ja viel falsch gemacht haben, also bin ich ein Idiot oder schwieriger Mensch oder so. Ich kann dir diese Gedanken nicht nehmen, ich schaffe es ja bei mir selber nicht. Ich kann dir nur ein paar Dinge sagen, die mir ein wenig dabei helfen:

- Du hast es so gut gemacht, wie du konntest. Deshalb trifft dich keine Schuld. Deine Fähigkeiten und deine Schwächen wurden dir mitgegeben. Du kannst also nichts dafür, wenn du etwas nicht optimal gemeistert hast.
- Andere Menschen machen noch viel schlimmere Fehler. Sprengen sich in die Luft für einen Gott, den es nicht gibt, ruinieren grundlos ihre Gesundheit, verlieren ihr sauer verdientes Geld durch fahrlässige Geldanlagen usw. Eigentlich machen Menschen ständig dummes Zeug, das ihnen schadet.
- Du hattest es auch nicht so einfach wie die Leute in deiner Umgebung, bei denen alles läuft. Ich glaube z.B. auch, dass fehlender Halt durch die Herkunftsfamilie ein großes Hindernis im Leben ist.
- Viele andere haben auch Probleme. Du bist nicht die Einzige.


Im Kern finde ich mich nicht so wirklich ok und liebenswert. Ich fühle mich oft schuldig und angreifbar und kann mich nicht behaupten. Nur habe ich nicht wirklich die Hoffnung, dass das besser wird. Alle Erfolge und nichts bringt mir was. Das, was ich verloren habe oder nicht bekommen habe, kann nicht mehr aufgeholt werden. Und es interessiert eigentlich auch niemand. Man muss klar kommen. Ist halt Pech. Jeder hat seine Probleme.

Ja, jeder kämpft für sich allein. Ja, die verlorene Zeit kommt nicht wieder. Aber das spielt alles keine so große Rolle mehr, wenn es dir gut geht irgendwann. Bzw. du kannst das dann noch mehr genießen, im Gegensatz zu Leuten, denen es immer gut ging und die sich irgendwelche Probleme machen, weil sie keine Probleme haben. Du hast noch nicht mal die Hälfte des Lebens hinter dir. Es kann noch viel Gutes kommen. Und du kannst noch viel auf die Reihe kriegen und richtig machen.
 
Ich muss HalliGalli zustimmen. Das ist ein Teufelskreis, aus dem man aber mit Hilfe rauskommt. Natürlich verhält sich niemand, der im Teufelskreis ist, mit Absicht dann so. Man weiß es oder kann es einfach nicht besser.

Ich z.B. habe früher wirklich nur Problemthemen angeschnitten, bis mir das mal jemand klar gemacht hat. Das waren zum einen mein Therapeut und zum anderen 2, 3 LEute ausm restlichen Umfeld. Habe halt immer gedacht, das gehöre zum tiefgründigen Kontakt hauptrangig, dass man über Probleme redet; aber das will niemand ausschließlich machen.
 

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