Hey Nobody,
also wenn man ALLES erzählen würde, würde das auch beinhalten, dass man irgendwelche charakterlichen "Abgründe" gestehen würde, oder einen richtigen "Seelenstrip" hinlegen würde - sowas würde ich bestenfalls bei meinem Psychiater tun *sfg*.
In einer Beziehung kommt es aber dennoch wesentlich auf die Offenheit, Ehrlichkeit und das Vertrauen zum anderen an. Und daher ist ein gewisses Maß von Offenheit unabdingbar! Ich denke mal das Bedüfnis des jeweiligen Partners wird da sehr unterschiedlich sein. Ich hatte schon Partner die wollten ALLES über meine Ex-Beziehungen wissen (aber auch hier gilt: lieber weniger als mehr erzählen, nur die wichtigsten "Eckdaten" sozusagen, denn die Bettgeschichten gehen den neuen Partner nun wirklich nix an!). Ich hatte aber auch schon Partner die darüber nix hören wollten, weil es sie dann eifersüchtig gemacht hätte. Für jemanden der aber danach fragt und es wissen will kann man doch gar nicht uninteressant werden wenn man etwas von sich erzählt. Schließlich hatten wir alle schon ein Leben "vor" unseren Beziehungen und ich wäre auch ein wenig beleidigt, wenn mein neuer Partner mir verweigern würde über sein Leben vorher zu erzählen.... Vielleicht solltest Du mit dieser Einstellung da ran gehen. Erzähle nur so viel wie Du selber auch gern über Deinen neuen Partner wissen und erfahren möchtest. Dann kannst Du eigentlich nicht viel falsch machen.
Alles in Allem gibt es wichtige Sachen die man denke ich keinesfalls verschweigen darf und sollte (z. B. Dinge, die Dich in Deiner Reaktion und in Deiner Einstellung beeinflusst haben) und wiederum Dinge die Du ruhig für Dich behalten darfst.
In der Regel sollte gelten, so viel wie nötig, so wenig wie möglich.....
LG Leah