Für mich ist das die Langfassung von "Wer beginnt etwas zu sein hört auf etwas zu werden".
In seinem beschriebenen Bild wenn man nichts mehr hat woran man noch wachsen kann. Überspitzt gesagt: Konflikt ist Fortschritt, Krisen sind Chancen.
Bemerkenswert finde ich den Teil wo die Menge seiner als dystopisch gedachten Beschreibung zujubelt und dies für eine erstrebenswerte Utopie hält, in die er sie führen möge. Hin zum perfekten Menschen, der alles überwunden hat und selbst um sich zu grämen zu träge ist. Ich interpretiere das als Acedia die 7. Todsünde, Trägheit des Herzens.
Aber er würde ja nicht davor warnen wenn er nicht den Eindruck hätte dass die Reise genau dahin geht. Man solle sich vorher rechtzeitig ein anderes Ziel setzen, denn wenn man erst einmal dort angekommen ist sei es zu spät. Die Menschheit wäre quasi jetzt noch in der Lage sich ein höheres Ziel zu setzen als die ultimative Trägheit und könne mehr aus sich machen.
Ich lese ebenfalls auch eine Warnung vor der Gleichmacherei des Sozialismus bzw. Kommunismus heraus. Eben eine Ideologie, welche auf Ergebnisgleichheit abzielt (z.B. Quoten) und verspricht durch die Beseitigung jeglicher Ungleichheit und der Erschaffung des neuen Menschen alle Konflikte für immer zu überwinden.
Für den einen klingt das verlockend, für den anderen wäre es der Alptraum.
Ich bin allerdings ziemlich "zuversichtlich" dass es auch in Zukunft noch reichlich Konflikte und Krisen geben wird.
In seinem beschriebenen Bild wenn man nichts mehr hat woran man noch wachsen kann. Überspitzt gesagt: Konflikt ist Fortschritt, Krisen sind Chancen.
Bemerkenswert finde ich den Teil wo die Menge seiner als dystopisch gedachten Beschreibung zujubelt und dies für eine erstrebenswerte Utopie hält, in die er sie führen möge. Hin zum perfekten Menschen, der alles überwunden hat und selbst um sich zu grämen zu träge ist. Ich interpretiere das als Acedia die 7. Todsünde, Trägheit des Herzens.
Aber er würde ja nicht davor warnen wenn er nicht den Eindruck hätte dass die Reise genau dahin geht. Man solle sich vorher rechtzeitig ein anderes Ziel setzen, denn wenn man erst einmal dort angekommen ist sei es zu spät. Die Menschheit wäre quasi jetzt noch in der Lage sich ein höheres Ziel zu setzen als die ultimative Trägheit und könne mehr aus sich machen.
Ich lese ebenfalls auch eine Warnung vor der Gleichmacherei des Sozialismus bzw. Kommunismus heraus. Eben eine Ideologie, welche auf Ergebnisgleichheit abzielt (z.B. Quoten) und verspricht durch die Beseitigung jeglicher Ungleichheit und der Erschaffung des neuen Menschen alle Konflikte für immer zu überwinden.
Für den einen klingt das verlockend, für den anderen wäre es der Alptraum.
Ich bin allerdings ziemlich "zuversichtlich" dass es auch in Zukunft noch reichlich Konflikte und Krisen geben wird.