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Niemand verstehst mich

xFINN

Neues Mitglied
ich bin überhaupt nicht in der lage, mich mitzuteilen. alles wird falsch verstanden und mir werden dinge in den mund gelegt, die ich nie gesagt habe. oder ich merke gar nicht, dass ich das wohl gesagt habe. ich würde am liebsten wegziehen und woanders neu anfangen und da so tun, als könne ich nicht sprechen. was aber nicht nur kindisch wäre, sondern auch behindertenfeindlich, wenn ich ein handycap vortäuschen würde.
ich werde andauernd von leuten angefahren und angebrüllt. sich nicht mitteilen zu können ist extrem anstrengend, weil man so immer angst hat, dass man wieder falsch verstanden wird, weil das IMMER passiert. ich weiß einfach auch nicht, was ich falsch mache und wie ich lernen kann, besser zu kommunizieren.
 

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xFINN

Neues Mitglied
konkret kann ich das nicht beschreiben, weil es zu einer diskussion kommt und das artet aus bis ich selber verwirrt bin und am ende keine ahnung habe, warum überhaupt diskutiert wird und was das problem ist.

zb:
x: *erklärt was*
ich: ich wusste gar nicht, dass man das auch so machen kann. ich hab das bisher immer nach methode abc gemacht
x: nein methode xyz ist besser das ist so weil xy und das ist so weil yz
ich: ach so aber xy ist doch manchmal anders, ist abc dann nicht besser?
x: boah warum musst du immer diskutieren?! mach doch einfach xyz!
ich: hä ich diskutiere doch gar nicht und ich habe auch nicht gesagt dass xyz falsch ist, ich wollte nur wissen, warum xyz sinnvoller ist als abc
x: MACH EINFACH XYZ UND HÖR AUF MIT MIR ZU DISKUTIEREN

ich verstehe nicht, warum das immer so ist und was ich falsch mache. wenn ich x wäre, würde ich entweder erklären, warum xyz besser ist als abc oder feststellen, dass man beides machen kann. warum muss man sein gegenüber anmachen, weil was nicht klar ist und der gerne mehr infos hätte

WENN ICH ABER WAS NICHT WEISS, HEISST ES IMMER, ICH WÜRDE NIE ETWAS HINTERFRAGEN

egal wie ich es mache, es ist nie richtig.

letztens war ich in einem anderen forum und hab zwei threads eröffnet, in dem einen ging es darum, dass meine eltern rücksichtslos mir gegenüber sind und z.b. bis ein uhr nachts extrem laut tv sehen, und in dem anderen darum, dass ich seit jahren schlafstörungen habe weil ich abends nicht müde werde. deshalb wurde mir vorgeworfen, dass ich zwei fäden zum selben thema eröffne obwohl es um zwei verschiedene dinge ging, die nur am rand irgendwie berührungspunkte hatten. ich wollte das erklären und war irgendwann auch genervt, weil jeder satz von mir auseinander genommen und umgedreht wurde und ich irgendwann auch keine lust mehr hatte, alles zu erklären und ich habe auch wieder nicht verstanden, warum ich wohl so schwer zu verstehen bin. mir wurde dann vorgeworfen, ich wäre gereizt und "patzig" und es kann sein, dass das am ende auch gestimmt hat weil ich verzweifelt war weil mich niemand verstanden hat
 

Joergii

Aktives Mitglied
Oh okay... als auf dem ersten Blick liegt es meiner Meinung nicht an dir. Auch nicht, dass du dich falsch ausdrückst. Es liegt eher an den anderen Menschen mit denen du zu tun hast, die denken, dass sie die Weißheit mit dem Löffel gegessen haben. Ich empfinde deinen Weg als richtig - nachzufragen, wenn du etwas nicht verstehst oder aus einer Situation noch mehr verstehen und noch mehr lernen möchtest. Andere mögen sich aber oft nicht zu viel und zu lange mit ernsthaften Themen abgeben und ihr Leben schnellstmöglich wieder auf sich selbst konzentrieren. Dadurch wird dann eher durch eine gereizte Art die andere Person angegriffen.

Das ist ganz normal und ich vermute, dass du einfach damit nicht ganz so gut damit umgehen kannst. Es zu persönlich nimmst und auch dort heraus nachfragst, weil du daraus lernen möchtest. Womit du aber nur einen weiteren Kreis ziehst. Aber es sind dann auch meistens die falschen Personen, von denen man eh nicht viel mehr lernen kann. Daher solltest du lernen sie für ernsthafte Gesprächsthemen zu ignorieren und auf andere Menschen setzen, die besser Lehren können.
 

xFINN

Neues Mitglied
ich wäre froh, wenn es gar nicht an mir liegen würde. ich befürchte aber, dass ich es mir zu leicht machen würde, wenn ich die schuld nur bei anderen suche. kann auch sein, dass beide schuld sind und die kommunikationsweisen nicht kompatibel.

in 90% der fälle habe ich das problem wenn ich mit meinem vater rede. in gesprächen mit ihm habe ich schon gefühlt seit fünf jahren nichts akzeptables gesagt
 

Joergii

Aktives Mitglied
kann auch sein, dass beide schuld sind und die kommunikationsweisen nicht kompatibel.
Das ist natürlich auch so. Aktion -> Reaktion. Das heißt spätestens wenn du dich nicht verstanden fühlst werden deine Fehler beginnen, indem du falsch auf die Aktion von dem Gegenüber reagierst. Indem du zum Beispiel weiter zum Ausdruck bringst, dass er dich nur nicht versteht... anstatt das Gespräch zum Beispiel zu beenden.

Bei Menschen mit denen wir viel Kontakt haben kommen Muster nochmals viel schneller hoch. Die Nerven sind wortwörtlich an gewissen Punkten schon im Vorhinein empfindlicher durch die ständigen gleichen Situationen mit der gleichen Person. Ich persönlich bin zum Beispiel ein Mensch, den man schwer aus der Ruhe bringen kann. Selbst Beleidigungen nehme ich nur als irgendwelche daherbenutzte Wörter auf. Aber bei einer Person mit der ich mich seit Jahren bei den gleichen Themen im Kreis drehe, könnte mich schon nur ein einziges Wort die Kontrolle über mich verlieren lassen... weil ich mit diesem Thema auch die ganzen vergangen Themen unbewusst verknüpfe und mich daher umso mehr und schneller genervter und gereizter fühle. Vor allem werden dort auch stets irgendwann die gleichen Angriffspunkte benutzt, damit jeder eher wieder seine Ruhe bekommt von diesen unendlichwerdenden Themen. Denn im Laufe der Zeit weiß man wie und worauf der andere besonders reagiert. Dies wird wahrscheinlich eine große Rolle zwischen dir und deinem Vater spielen. ... Das solltest du niemals mit in Diskussionen mit anderen Menschen hinein nehmen.
 
Zuletzt bearbeitet:
A

Alböguhl

Gast
Wenn ich das Gefühl habe ich komme mit niemand klar, keiner versteht mich, ist das mein Empfinden. Da es aber sehr viel verschiedene >Menschen gibt, kann das ja, ( Rational betrachtet ) nicht sein?
Auch wenn es schwer ist; aus der Reihe tanzen ist gar nicht schlecht.
Denn gerade die Menschen, die sich durch ihr Leben kämpfen müssen, sind die Interessantesten.
Tue das, was du liebst und was gut für dich ist.
Nimm dir die Zeit dich selbst grundlegend kennen zulernen und lass Dich nicht von der Gesellschaft unter Druck setzen.
Das Wichtigste, akzeptiere Dich mit all deinen Stärken und Schwächen.
Brauche nicht 100 Freunde bei Facebook, die eh keine sind.
Mach ich auch, und wer mich nicht so nimmt wie ich bin, hat mich nicht verdient.
Achte auf deine Gedanken, denn sie sind der Anfang deiner Taten.
Der kluge Mensch, so glaubt es mir, der redet nicht und trinkt sein Bier.
Sei du selbst! Ich glaube an dich!
 

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