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Nicht von der positiven Sorte sondern von der Sorte wo auf der einen Seite ich stehe und auf der anderen Seite der Rest der Menschheit.

Ja. Wahrscheinlich wirst du es nicht hören wollen, aber meiner Meinung nach steht dir genau dieses Denken im Weg:

Da bist du. Und auf der anderen Seite alle anderen.

Aus meiner Sicht hast du die Wahl: du hüllst dich weiter an deinen Schmerz und baust weiter an deiner Mauer, die dich von den anderen Menschen trennt.

Oder du stellst dich einer Wahrheit:. 'Die anderen' gibt es nicht, nicht so, wie du dir das vorstellst. Jeder kämpft, jeder leidet. Wenn nicht jetzt, dann zu einer anderen Zeit im Leben.

Du kannst den Schmerz der anderen nur nicht so wahrnehmen wie deinen eigenen.
 
Ja. Wahrscheinlich wirst du es nicht hören wollen, aber meiner Meinung nach steht dir genau dieses Denken im Weg:
Ihr Forumleute macht es euch wie immer sehr leicht. Dieses Gedanken beeinflussen rein gar nichts. Es macht keinen Unterschied welches Mindset ich habe. Das Ergebnis bleibt dasselbe. Oder was denkt ihr ich bin geboren worden und war sofort die Pessimistin die ich heute bin.
Nur dumme Menschen glauben dass ihre Küchenpsychologie auf jeden Menschen zugeschnitten ist.


baust weiter an deiner Mauer, die dich von den anderen Menschen trennt.
Welche Mauer baue ich den auf wenn ich auf andere zugehe ohne Erfolg?


Jeder kämpft, jeder leidet.
Nicht jeder. Manche tun nur so um sich wichtig zu machen. Denen schenkt man auch die meiste aufmerksamkeit.
Du kannst den Schmerz der anderen nur nicht so wahrnehmen wie deinen eigenen
Er kommt wohl auch nicht an meinem heran wenn sie doch alles haben. Ubd Undankbarkeit ihr einziges Problem ist.
 
Hallo @Gats ,

Du scheinst leider eine dieser "vollen Tassen" zu sein, in die nichts mehr rein geht. Du bist so voller Wut, Trauer und Angst, dass man Dir nichts mehr sagen kann, das noch zu Dir dringen und etwas verändern könnte. Das war mit "Mauer" gemeint, die Du aufgebaut hast und sie weiter unterhältst. Mit diesen "Mindset" wirst Du immer auf Anzeichen stoßen, die Deine Sicht stützen, aber Du wirst nie erfahren, ob das auch wirklich so war, denn vorher hast Du alle weggestoßen und/oder bist gegangen,

Du legst die Bedingungen fest unter denen man sich Dir nähern darf. Wer dem nicht entspricht, wird abgelehnt. Aber jeder Mensch ist ein Universum. Es gibt keine "Gleichen". Gerade das macht es ja so spannend und natürlich auch unsicher. Solange Du alle über einen Kamm scheren willst und musst, solange wirst Du nicht weiter und niemandem näher kommen. Dass Du das gerade durchmachen musst, tut mir sehr leid für Dich. Es ist nicht nur Leid um Dich herum und in Dir drin. Ich hoffe, dass Du das eines Tages sehen und spüren kannst. Wenn man Dir nichts mehr recht machen kann, dann liegt das ganz bestimmt nicht nur an den anderen.

Vor vielen Jahren machte ich eine Wanderung mit Leuten aus dem Schwimmverein. Ich kam mir vor wie der einsamste Mensch auf dieser Welt. Und dann kam plötzlich ein etwa 30-jähriger "alter Mann" (ich war 17) legte seinen Arm um mich und forderte mich auf, nicht so "bedröppelt" drein zu schauen. "Was fällt diesem Mistkerl ein! Rückt mir auf die Pelle! Was soll das?" Ich hätte am liebsten um mich geschlagen, wenn ich mich getraut hätte. Und dann wollte er auch noch, dass wir ein Lied mit einander singen!? Wir fanden keines das wir beide kannten. Also fing er an zu summen und hörte einfach nicht auf. Irgendwann nach einer verdammt langen Zeit summte ich mit, fing an, mich zu trauen. Und dann hüpften wir, Arm in Arm nach dem Takt unserer Summerei. Es war peinlich, idiotisch, nervig, bescheuert und wir wurden befremdlich angeschaut. Aber ich bin diesem Mann noch heute dankbar, denn er hat sich von meinen Mauern nicht beeindrucken lassen und hat mir einfach Nähe geschenkt, ob ich nun wollte oder nicht und ich wollte wirklich nicht. Ich hab ihn nie wieder gesehen. Aber diesen Moment der Güte, des Humors und der Nähe werde ich nie vergessen. Hoffentlich begegnest Du auch bald so einem "Universum", in dem es nicht an Freundlichkeit und Verständnis mangelt und die/der sich von ein paar Mauern nicht beeindrucken lässt. So jemanden wünsche ich uns allen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ihr Forumleute macht es euch wie immer sehr leicht. Dieses Gedanken beeinflussen rein gar nichts. Es macht keinen Unterschied welches Mindset ich habe. Das Ergebnis bleibt dasselbe. Oder was denkt ihr ich bin geboren worden und war sofort die Pessimistin die ich heute bin.
Nur dumme Menschen glauben dass ihre Küchenpsychologie auf jeden Menschen zugeschnitten ist.



Welche Mauer baue ich den auf wenn ich auf andere zugehe ohne Erfolg?



Nicht jeder. Manche tun nur so um sich wichtig zu machen. Denen schenkt man auch die meiste aufmerksamkeit.

Er kommt wohl auch nicht an meinem heran wenn sie doch alles haben. Ubd Undankbarkeit ihr einziges Problem ist.

Hi @Gats ,

lass es mich noch mal anders formulieren :

Sehr viel von dem, was du schreibst erinnert mich an mich, vor einiger Zeit. Vielleicht ordne ich das falsch ein, Menschen sind ja verschieden. Lass mich darum einfach von dem erzählen, was ich erlebt habe und denke und entscheide selbst darüber, ob dir das irgendwie hilfreich sein kann.

Ich habe sehr lange darunter gelitten, die Außenseiterin in meiner Klasse zu sein. Das hat dazu geführt, dass ich ein sehr ausgeprägtes Denken von 'die anderen und ich' hatte. Echte Kontakte mit anderen Menschen konnte ich erst aufnehmen, als ich erkannte, dass es zwar andere Menschen gibt, aber keine homogene Gruppe von 'die anderen'.

Erst als ich das Denken von 'ich alleine bin anders' ablegte, war es mir möglich, andere Menschen in ihrer Individualität wirklich wahr zu nehmen.

Von einem Einzelfall eine allgemeine Gesetzmäßigkeit ableiten zu wollen, würde ich normalerweise für ziemlich vermessen halten.

In diesem Fall halte ich es für zulässig, weil eine echte Interaktion mit einem anderen Menschen meiner Meinung nach nur für möglich ist , wenn ich bereit bin, diesen Menschen, seine Gedanken, Gefühle und Reaktionen wirklich wahr zu nehmen. Solange ich mit einer Einstellung wie 'XY hat Merkmal Z, weil alle Menschen so sind (oder die einer bestimmten Gruppe oderdie letzten paar, die ich getroffen habe) versuche, mit Person XY zu kommunizieren, verstelle ich mir selbst den Blick auf die Realität, weil ich diese besondere Person nicht so wahrnehmen kann, wie sie ist.

Dass du leidest, kommunizierst du hier im Forum sehr klar. Wie stark andere leiden, kannst du genauso wenig wissen, wie andere deinen Schmerz direkt fühlen können. Darum finde ich es nicht ganz nachvollziehbar, dass du schreibst, dass andere einfach 'undankbar' sind.

Natürlich kann die Einstellung, mit der man etwas beginnt, das Ergebnis beeinflussen. Wenn ich durch die Welt gehe mit der Einstellung 'alle Menschen sind anders als ich', kann ich Gemeinsamkeiten nicht erkennen.

Wie soll das denn gehen? Wenn ich bewußt nach etwas suche, finde ich es am leichtesten, aber wie kann ich etwas erreichen, wenn ich es noch nicht einmal für möglich halte? Suchst du sonst Dinge, von denen du nicht glaubst, dass sie existieren?

Und wenn ich nicht daran glaube, dass es Menschen gibt, die mir ähnlich sind, werde ich vielleicht unwillkürlich versuchen, die Charakterzüge und Gedanken , die ich für einzigartig halte an mir, im Umgang mit anderen zu verstecken. Und dann kann mich der andere nicht als das erkennen, was ich bin. Also bleibe ich eher unerkannt und einsam.

Noch dazu reagieren die meisten Menschen im real life stark auf Dinge wie Körperhaltung, Stimmfärbung und andere non verbale Zeichen. Darüber werden leicht Stimmungen übertragen.

Wenn du mit jemandem sprichst, dann merkst du doch auch, ob er dir gegenüber neutral zurück haltend ist, freundlich zugewandt oder argwöhnisch oder gar abweisend, oder?

Und das beeinflusst dann wieder, wie du ihm gegenüber trittst.
 
Ich hab gerade nicht die Kraft auf alles einzugehen. Ich würde mich ohnehin nur wiederholen. Ihr versteht mich nicht, nicht mein Leben. Ihr wollt es nicht denn dann müsstet ihr tatsächlich mal eure Gehirnzellen anstrengen, über den Tellerrand hinausschauen und nur pechschwarze Finsternis sehen. Dann merkt ihr dass eure 0815 Floskeln und Anekdoten bei weitem nicht ausreichen würde diesen Katastrophalen Zustand schön zu reden.
Aber würdet ihr das ernshaft tun würde es euch ja das Vergnügen nehmen überall euren Senf dazuzugeben.


Es hat mich nie jemand gewollt. In keiner Sekunde wo es wirklich ernst gemeint oder gar real war. Also spricht mir die Hoffnungslosigkeit nicht ab in dem ihr so tut als wäre ich wie ihr. Als würde es zwischen all der Dunkelheit noch Lichtblicke geben. Wie beim Rest der verdammten Menschheit. Tut es nicht. Tat es nie.
 
Wie @Bücherpuppe schon schrieb: wie müsste/könnte eine praktizierbare und reale Hilfe für Dich aussehen? Wenn alles nur nicht ernst gemeinter Senf einer verdammten Menschheit ist, und es doch immer wieder Menschen schaffen, einen Schritt und dann wieder einen voranzukommen, warum dann Du nicht? Mag sein, meine Anekdoten bringen Dir nichts. Aber bringt es denn etwas, andere und mich anzugreifen?
 
Ich hab gerade nicht die Kraft auf alles einzugehen. Ich würde mich ohnehin nur wiederholen. Ihr versteht mich nicht, nicht mein Leben. Ihr wollt es nicht denn dann müsstet ihr tatsächlich mal eure Gehirnzellen anstrengen, über den Tellerrand hinausschauen und nur pechschwarze Finsternis sehen. Dann merkt ihr dass eure 0815 Floskeln und Anekdoten bei weitem nicht ausreichen würde diesen Katastrophalen Zustand schön zu reden.
Aber würdet ihr das ernshaft tun würde es euch ja das Vergnügen nehmen überall euren Senf dazuzugeben.


Es hat mich nie jemand gewollt. In keiner Sekunde wo es wirklich ernst gemeint oder gar real war. Also spricht mir die Hoffnungslosigkeit nicht ab in dem ihr so tut als wäre ich wie ihr. Als würde es zwischen all der Dunkelheit noch Lichtblicke geben. Wie beim Rest der verdammten Menschheit. Tut es nicht. Tat es nie.

Du sprichst mir aus der Seele.....
Vermutlich siehst du auch nur noch schwarz und alles ist nur noch aushalten .. ertragen... Ohne ein Lichtblick. Liebe gats lass dir bitte helfen. Ich Zweifel auch an der Hilfe aber irgendwie keimt da noch etwas Hoffnung. Wenn du alle Hoffnungen verloren hättest wärst du nicht mehr da.
 
Du bist der Meinung , nur dir geht es wirklich schlecht, schlechter als anderen die ja nur undankbar sind.Für deren Probleme bringt du kein Interesse auf und wertest sie ab. Und mit dieser Haltung glaubst du jemanden zu finden der dich versteht? Das kannst du vergessen. Menschen sind alle höchst individuell sie reagieren vielleicht gleich auf deine arme Opfer Haltung nur gleich abweisend. Ich sehe bei dir null Empahie für andere, was halt nötig wäre um mit denen in Beziehung zu treten. Ist eben keinen Einbahnstraße und niemand will nur ein Müllabladeplatz für deine Probleme sein., die haben selber schon genug davon.Aber die sind ja alle dumm. Nur du nicht, du hast den Durchblick. Damit kann höchstens ein guter Therapeut umgehen, für Laien ist dein Selbstmitleid gepaart mit Vorwürfen und Abwertung anderer zu viel.
 
Was genau möchtest du lesen? Sowas wie: "Du hast Recht. Es gibt keine Hoffnung. Gib einfach auf."?

Du beschwerst dich hier, dass sich andere anmaßen, das Ausmaß deines Leids zu beurteilen. Aber selbst maßt du dir an, zu beurteilen, dass niemand sonst so sehr leidet, wie du.

Merkste was?
 
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