Ihr Forumleute macht es euch wie immer sehr leicht. Dieses Gedanken beeinflussen rein gar nichts. Es macht keinen Unterschied welches Mindset ich habe. Das Ergebnis bleibt dasselbe. Oder was denkt ihr ich bin geboren worden und war sofort die Pessimistin die ich heute bin.
Nur dumme Menschen glauben dass ihre Küchenpsychologie auf jeden Menschen zugeschnitten ist.
Welche Mauer baue ich den auf wenn ich auf andere zugehe ohne Erfolg?
Nicht jeder. Manche tun nur so um sich wichtig zu machen. Denen schenkt man auch die meiste aufmerksamkeit.
Er kommt wohl auch nicht an meinem heran wenn sie doch alles haben. Ubd Undankbarkeit ihr einziges Problem ist.
Hi
@Gats ,
lass es mich noch mal anders formulieren :
Sehr viel von dem, was du schreibst erinnert mich an mich, vor einiger Zeit. Vielleicht ordne ich das falsch ein, Menschen sind ja verschieden. Lass mich darum einfach von dem erzählen, was ich erlebt habe und denke und entscheide selbst darüber, ob dir das irgendwie hilfreich sein kann.
Ich habe sehr lange darunter gelitten, die Außenseiterin in meiner Klasse zu sein. Das hat dazu geführt, dass ich ein sehr ausgeprägtes Denken von 'die anderen und ich' hatte. Echte Kontakte mit anderen Menschen konnte ich erst aufnehmen, als ich erkannte, dass es zwar andere Menschen gibt, aber keine homogene Gruppe von 'die anderen'.
Erst als ich das Denken von 'ich alleine bin anders' ablegte, war es mir möglich, andere Menschen in ihrer Individualität wirklich wahr zu nehmen.
Von einem Einzelfall eine allgemeine Gesetzmäßigkeit ableiten zu wollen, würde ich normalerweise für ziemlich vermessen halten.
In diesem Fall halte ich es für zulässig, weil eine echte Interaktion mit einem anderen Menschen meiner Meinung nach nur für möglich ist , wenn ich bereit bin, diesen Menschen, seine Gedanken, Gefühle und Reaktionen wirklich wahr zu nehmen. Solange ich mit einer Einstellung wie 'XY hat Merkmal Z, weil alle Menschen so sind (oder die einer bestimmten Gruppe oderdie letzten paar, die ich getroffen habe) versuche, mit Person XY zu kommunizieren, verstelle ich mir selbst den Blick auf die Realität, weil ich diese besondere Person nicht so wahrnehmen kann, wie sie ist.
Dass du leidest, kommunizierst du hier im Forum sehr klar. Wie stark andere leiden, kannst du genauso wenig wissen, wie andere deinen Schmerz direkt fühlen können. Darum finde ich es nicht ganz nachvollziehbar, dass du schreibst, dass andere einfach 'undankbar' sind.
Natürlich kann die Einstellung, mit der man etwas beginnt, das Ergebnis beeinflussen. Wenn ich durch die Welt gehe mit der Einstellung 'alle Menschen sind anders als ich', kann ich Gemeinsamkeiten nicht erkennen.
Wie soll das denn gehen? Wenn ich bewußt nach etwas suche, finde ich es am leichtesten, aber wie kann ich etwas erreichen, wenn ich es noch nicht einmal für möglich halte? Suchst du sonst Dinge, von denen du nicht glaubst, dass sie existieren?
Und wenn ich nicht daran glaube, dass es Menschen gibt, die mir ähnlich sind, werde ich vielleicht unwillkürlich versuchen, die Charakterzüge und Gedanken , die ich für einzigartig halte an mir, im Umgang mit anderen zu verstecken. Und dann kann mich der andere nicht als das erkennen, was ich bin. Also bleibe ich eher unerkannt und einsam.
Noch dazu reagieren die meisten Menschen im real life stark auf Dinge wie Körperhaltung, Stimmfärbung und andere non verbale Zeichen. Darüber werden leicht Stimmungen übertragen.
Wenn du mit jemandem sprichst, dann merkst du doch auch, ob er dir gegenüber neutral zurück haltend ist, freundlich zugewandt oder argwöhnisch oder gar abweisend, oder?
Und das beeinflusst dann wieder, wie du ihm gegenüber trittst.