Du klingst so sympathisch, so vielseitig und Glücksfähig, da ist so viel da, was dir Freude macht, man hörts heraus, du willst brodeln.
Mein Leben macht Sprünge und das in unvorstellbare Richtungen. Es brodelt...es brodelt, wohl wahr! Dieser Satz löste etwas unvorstellbares in mir aus. Er gab mir Kraft und tut es noch immer. Meine Schwester ist Zeuge dessen, was passiert ist. Ein Audio, ganze 15 Minuten, die arme...
Ich bin gerade auf alten Touren, Hyperaktiv würde ich es beschreiben.
Nach dem Text ging ich "früh" schlafen, Stunden früher als sonst. Ist als Gewinn zu betiteln. Die letzten beiden Tage stand ich früh auf, in die Bibliothek und wie bei einem Rasenmäher langsam von Schildkröte zu Hase. Heute voller Stolz fast dran und morgen, so glaube ich, den Hasen erreicht zu haben. Auch den Tag über war ich produktiver.
Und nun das Entscheidende, mir war Freude am Tun. QM, Quantenmechanik, blieb wie das Radio, im Kopf.
Hoffen wir, bzw. ich, dass dieser Zustand anhält und bleibt. Manchmal bin ich so auf Dinge konzentriert und aufgedreht, dass ich leicht zu Zittern anfange. Das spüre ich gerade. Ich bin auch schon vom reinen Kopfrechner ins Schwitzen gekommen. Kopfrechen zählt zu meinen Stärken, also ich habe es gezielt gemacht.
Google auch mal Laif900, kann dir dein Hausarzt verschreiben und über den Winter helfen.
Tabletten...gewiss nicht meine Welt, freilich eine Möglichkeit.
Eine Beziehung? Doch davor möchte ich mein Leben halbwegs im Griff haben.
Hausbau, steht auf der Liste. Einen Garten habe ich bereits skizziert und ausgearbeitet. Auch andere Dinge...ein Turm. Die Butze braucht ein Turm...und ein Tor...Mauern...na gut, eine Burg wäre das Ideal.
Hier zeichnet sich also nochmal etwas ab.
Das Praktikum sehe ich als essenziell an. Die Klausuren geben Bestätigung und Sicherheit in Dingen der Physik. Und ich finde die Physik ja phantastisch. Die Dinge zu verstehen und zu sehen. Photonen in Rubidium einfangen, Halbleiter ganz tolle Dinge. Im Alltag denke ich auch oft auf molekularer Ebene. Für mich passieren Dinge nicht nur, sie werfen Fragen auf, die nach einer Beantwortung rufen.
"Aber" passt auch nicht in mein Motto. Ich bin ein "Nachname" und ein "Nachname" gibt nicht auf. Ich habe vieles von meinem Vater gelernt und eines ist: Nichts ist unmöglich.
Durch das Geschreibe hier wird mir vieles bewusst. Die Reflektion bewirkt Wunder. Es schafft mir Luft und befreit immens.
Hier musste ich lächeln.
Nochmal eine andere Richtung, beide nichts gelernt, was man dafür bräuchte.
Kann eine Spinnerei sein.
Oder du denkst zu trennend. 😉
Als Kind schon immer lecker Suppe gekocht. Gras, Erde, Sand, Blätter, Stocknudel, ein Hochgenuss!
Ja, das ist auch ehr ein Spaß, sonst wäre das Leben auch zu Öde.
Und trennend denkend...definitiv! Wie in einem Kommodengeschäft. Jede Kommode mit einem gewissen Thema und dieses ist über viele Schubläden verteilt.
Was sehe ich...ich habe eine Frau, meine Frau, bei mir. Die Sonne küsst einen wach und die Hunde trapsen vor der Tür, weil sie der Hunger ruft und ich sie verzogen habe.
Im Zimmer nebenan, ist das, bzw. ein Kinderzimmer. 3 ist doch eine schöne Zahl oder? Und ich bin glücklich mit dem was ich gerade beschrieben habe. Mehr braucht es nicht. In aller Ruhe stehe ich auf und lasse meine Liebsten schlafen.
Ich gehe hinunter, füttere die Hund und gehe zu Tür. Eine seichte Brise. Ich betrachte meinen selbst geschaffenen Garten. Sehe welches Idyll ich doch geschaffen habe. Alles voller Insekten und Vögel. Die Libellen fliegen über meinen Teich und die Frösche quaken. Die Bäume strotzen vor Stolz und bieten Raum, für vieles. Ein Baumhaus, selbstgebaut, mit reichlich Liebe. Meine Kinder sollen, so wie ich, die Möglichkeit haben, die Natur zu entdecken und von ihr fasziniert zu sein. Insekten sind begeisternd, Pflanzen einzigartig und anmutig. Der ganze Komplex Natur genial und schier unendlich in seiner Vielfalt.
In der Garage stehen unsere Autos. Mein Passat, 3BG, von damals ist mir noch immer treu und gesellt sich zu einem aktuellen Familienauto, sowie einem weiteren.
Ein Glück, Wochenende, ich habe frei und das immer. Außer ich möchte, da steht mir die Wahl offen.
In der Woche ruft die Arbeit. Entweder ich stehe mit den Kinder zur Schule hin auf oder früher. Wie mit meiner Frau besprochen.
Ich fahre los und komme an...in meinem Betrieb. Die Mitarbeiter sind glücklich und ich kann ihnen einiges bieten. Sie sind gerne bei mir, haben Freude am Tun. Wir sind ein Team, jeder hilft jedem und die Hierarchie ist flach. Wir sind nicht riesig, sondern ehr familiär.
Nach getaner Arbeit komme ich heim und freue mich auf den Ausklang in meinem Zuhause.
Gedanke nebenbei: Hätte ich Geld in Massen, Heu-Massen, würde ich Grundstücke kaufen und dort Biotope errichten. Überall. Rückzugsorte schaffen und der heimischen Natur auch eine Heimat bei mir geben. Ab und zu finden sich alte heimische Obstsorten.
Aushilfen anstellen, die für angemessenen Stundenlohn Müll sammeln gehen.
Und Menschen eine Möglichkeit geben, sich in Hilflosigkeit sicher zu fühlen. Ansprechpartner sein und ihnen in schweren Situationen helfen.
Kirchen finanzieren und restaurieren. Meine Liebe zu historischen Gebäuden, in denen so viel Detailreichtum steckt, unermesslich.
Moderne "Architektur" ist einfallslos, langweilig und gerade. Überall wird Vielfalt gepredigt, aber die Architektur ist ein Graus. Alles schaut gleich aus und macht dumm. Keine Strukturen, die die Sinne reizen. Kein optischer Anspruch mehr.
Dunkel und eintönig. Obwohl ein paar Farben sind ja dabei...beige/braun, weiß, schwarz, grau.
Anderes Thema.
Ausnahmsweise ganz herzlichen Dank!
Auch dir Knirsch, ich habe ja einiges hier angesprochen.
Ich wünsche noch einen schönen Abend
Liebe Grüße
~Nyffenschwander