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Nichts funktioniert mehr

Hallo!
Verzeiht mir bitte die späte Antwort. Ich habe versucht mich auf die Uni zu konzentrieren und zu schaffen. Hat auch mehr oder weniger gut funktioniert. Die Klausurenphase kommt näher und innerlich reißt mich der Stress wieder entzwei...oder gar in noch mehr. Das Gefühl eigentlich nichts zu können/gelernt zu haben. Einem eigentlich überwindbarem Hang gegenüber zu stehen, nur die erdrückende Aufgabenlast, vielleicht scheint sich auch nur so, steht mir gegenüber, schreckt mich ab, macht mich schwach und hält mich die Schultern zu erklimmen. Ich versuche aber durch Motivationsschübe dagegen anzugehen. Die treten spontan auf, doch sind manches mal so schnell weg, wie sie aufgetaucht sind.

Bei mir ist es so, wenn ich Unmut spüre, ungute Gefühle habe, mich im Kreis drehe, nichts auf die Reihe bringe, dann weiß ich, es ist Zeit gegenzurudern. Einseitigkeit ist Disharmonie, das rächt sich, wenn man nur eine Seite von sich ernst nimmt und wichtig.
Kür ist wichtig, Pflicht ist wichtig, bei dir wäre wohl mal Kür dran, die Muße, das Trödeln, das Spaß haben, tanzen, lachen, lieben, Sport betreiben, Fische züchten, Mietzi streicheln, Mädchen küssen, Schifahren lernen usw.

Das glaube ich auch, bzw. ich gehen davon aus, dass dies ein großes Problem ist. Kein Gleichgewicht, kein Ausgleich. Ich überlege auch immer was ich machen könnte? Ich formuliere gerne, also schreibe wirre Texte und werde dabei kreativ. Mache ich dann auch, zum Unmut anderer, im Alltag. Musik hilft mir auch manchmal den Kopf freizubekommen. Bis letztes Jahr habe ich, obwohl ich bereits studiert habe, noch im alten Schulchor als Bass gesungen und auch an kleinen Ensembles mitgewirkt. Eine gewisse künstlerische Ader versteckt sich auch. Früher bin ich auch laufen gegangen und konnte so mein Kampfgeist und Körper an seine Grenzen treiben. Ameisen als Haustiere, als kleiner Hobby-Myrmekologe. Half auch beim Abschalten. Bei uns auf dem Dorf habe ich auch immer die Katzen mit Erfolg zu mir gerufen und gestreichelt.
Das war die schönste Zeit. Irgendwie muss ich wieder dahin finden und mich ausleben. Der Winter ist leider nicht unbedingt hilfreich.

Leistungsstark ist, Englisch beherrscht und gute Manieren hat ua.
Dies sind an sich Qualitäten, die ich auch bei mir sehe. Man macht mir oft den Vorwurf, dass ich ein "alter Mann" sei, da ich viele alte Worte gebrauche, deutsche und englische Sprache strikt trenne und ein Charmeur des alten Schlags bin. Aber auch nur zu älteren Damen (nicht weil ich Interesse habe, sondern aus Etikette, die Damen freuen sich immer sehr) , bei jüngeren habe ich es noch nicht versucht. Englisch flüssig in Wort und Schrift. Bei Manieren, Anstand, Würde etc. stelle ich höchste Ansprüche an mich selbst.
Spannende Geschichte zu heute: Ein jemand sprach mich in der BiB an, da er einen "Julian" sucht und dachte, dass könne ich sein. Gespräch hat sich entwickelt und er erzählte von seinen beruflichen Aussichten hinsichtlich der Finanzbranche und meinte er findet meine Persönlichkeit gut und lud mich ein zu einem Event/Treffen, einmal im Monat und nur mit Einladung, um Leute in die Finanzbranche zu bringen. Bisher zwar keinen Kontakt dazu, aber ich nahm an. Mal sehen was kommt.

Ich bin eine Quasselstrippe vom Herrn. Muss ja alles mal raus.

Nun habe ich beide Firmen und das Genannte. Zeigt mir, dass ich kann, besonders scheinbar mit Menschen. Ist zwar schön und gut, nur man muss auch für sowas auch eine Qualifikation vorweisen können müssen. Ausbildung/ Bachelor. Selbst, wenn Fachfremd. Ich nehme dies aber jetzt immer als Motivation zum Weitermachen, da es mir Ziele gibt und zeigt, dass man doch einiges erreichen kann.
Übrigens mache ich eventuell, Zusage habe ich, bei dem einen Betrieb das Praktikum, Verfahrenstechnik, liegt aber in der Klausurenphase und ich möchte ja auch Klausuren schreiben...die Entscheidung werde ich noch bis zum 08. treffen müssen. Klausuren sind eigentlich wichtiger, denn wenn dort was geschafft ist, fördert das bestimmt mein Wohlbefinden.

Danke für deine tollen Nachrichten, sie haben mich sehr sehr erfreut! Dir noch alles Gute.

Ich würde mal alle Gedanken rund ums Studieren kurz ganz weit wegschieben und mich beim Nachdenken auf ewas anderes konzentrieren:

Wer bist du?
Wer willst du werden?
Was macht dir Freude?
Was kannst du gut?
Was hast du als Kind gerne getan?
Was passt zu dir?

Und dahin sehen:

Du tust gerne etwas mit den Händen.
Du suchst selbst schon nach Alternativen zum Studium, wenn auch noch zurückhaltend.

WILLST du Lehrer sein?
Willst du nicht eher etwas mit deinen Händen tun und vielleicht dieses Können weitergeben?

Irgendwann mal Vater. Die Natur ist meine größte Leidenschaft. Besonders die heimische Flora und Fauna. Habe mich eigentlich auch schon immer dafür eingesetzt und in der Heimat die invasiven Pflanzen ehrenamtlich entfernt. Ich bin auch ein wenig spezialisiert im Bereich Wildblumen/Wildbienen und koordiniere an der Uni neue Blumenwiesen. Generell diese Richtung, aber die Aussage "Brotlose Kunst" und "verdienst kein Geld" lassen es beim Hobby/Leidenschaft sein. Ich finde das ist es auch gut, man braucht auch etwas für nebenbei.
Kommunikation ist meins. Auf der Arbeit habe ich von vielen immer gehört, dass man noch nie etwas Schlechtes über mich gehört hat und das bei über 100 Angestellten in der Gastronomie. Ich kenne da oft viele Lästereien.
Und Lehrer ist raus. War auch zuerst auch als Orientierung für Chemie und Physik gedacht, da es keinen anderen 2-Fach Bachelor gab. Tendenz geht nun deutlich zur Physik, die bereitet mir eigentlich auch Freude, aber Mathe macht mir Kummer und Sorgen. Gut, dass Physik nicht so viel Mathe ist...

Wäre ich deine Mutter, würde ich dir sagen, dass es nicht sinnvoll ist, einen Weg weiterzugehen, der dich unglücklich macht.
Und wenn du kinen passenderen Weg sehen kannst, weil gerade alles im Nebel liegt, wird es Zeit für die Parkbucht.
Exmatrikulieren, jobben, Praktika.

Verzeih mir: Meine Oma hat mir gestern selbiges gesagt. Sie hat mich auch gefragt, was mich glücklich macht? Was mich erfüllt? Wo ich mich sehe. Antwort steht bisher aus.
Die Parkbucht kam mir auch schon in den Sinn. Bereitet mir aber auch Angst. Zeit zu verlieren, die andere schon lange mit Arbeit füllen und ihrem Leben nachgehen. Aber mache ich gerade anderes, verliere ich nicht auch so Zeit? Nur, dass ich immatrikuliert bin?

Das alles war und ist ihr nur möglich, weil sie den Mut aufbrachte, ihre damalige Entscheidung zu korrigieren.
Respekt. Gärtner/Landschaftsbauer. Das wäre was. Hab bei meinem Eltern auch einen Teich mit Flusslauf und dazu alles ökologisch abgepasst. Aber auch da sind Zweifel: Geld, Zukunft und Möglichkeiten. Noch habe ich Geld, zum Ermöglichen vieler Wünsche, als erstrebenswertestes Ziel im Kopfe. Noch weiß ich nicht, was einem im Leben reicht und noch glücklich macht.
Ich denke auch zu viel über mein Ansehen bei anderen nach. Dass ich mich frage: Welches Licht wirft das nun auf mich? Diese und jene Entscheidung.

Du findest deinen Weg. Und das muss kein Studium sein; vielleicht ist es ein Handwerk wie schreinern, drechseln? Vielleicht wirst du weitere Generationen ausbilden? Arbeitsplätze schaffen? Wer weiß. Und vielleicht kommt irgendwann ein Studium? Als Hobby, aus Interesse, aufbauend auf den Beruf?
So vieles ist möglich und kann Freude bereiten.
Du musst es nur finden.
Ohne den inneren Druck aufzubauen, dass du studieren müsstest.
Sondern mit der Konzentration darauf, was du gerne tust, dir Freude macht. Dem Blick darauf, wer und was du sein willst.
Du findest deinen Weg!

Auch dir ein großes Dankeschön für die Nachricht. Das bestärkt mich. Schafft Perspektive und erhellt ein wenig das Dunkel.

Ein großen Traum habe ich: Zusammen mit meinem besten Freund ein Restaurant aufmachen. Schon immer reden wir darüber und mache Scherze. Kochen liegt uns sehr und er bringt als gelernter Dachdecker viele Möglichkeiten für das Gebäude mit sich. Mal sehen.

warte mal ab, aus der Erfahrung des Älteren kann ich dir sagen, dass in spätestens 5 Jahren das Gejammere, vor allem der Abiturienten los geht:
-/-
ich weiß auch, was dir passiert:
du bist erwachsen geworden.

Erwachsen werden, Verantwortung usw.. Es gibt Schöneres, bisher jedenfalls.

Wichtig ist aber wirklich, dass du dir ein Ziel suchst, das kann das Chemie-Studium sein oder was anderes.

Ich versuche zu suchen und gebe mir Mühe. Die Damen vom Arbeitsamt schickt mir auch regelmäßig Angebot über mögliche Bereiche.
Vielleicht kommt irgendwann bei mir der Moment, an dem ich sage, das ist es! Das möchte ich! Und das wird es werden! Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt.
Auch dir ein Dankeschön für deine Nachricht!

Der Kopf brummt und brummt. So viele Gedanken, abschalten...abschalten, das wäre etwas. Vor diesem Semester war ich mit Familie in Kroatien. Dort konnte ich alles vergessen und auch meinen Leidenschaften nachgehen. Fotografie, wo ich eigentlich ziemlich gut bin und die Natur. Ich bin zum Steinbruch gegangen, habe dem Lauf der Dinge zugeschaut und seit 5 Jahren auch wieder das Nest Ernteameisen besucht, welches mich schon mit 12 Jahren so begeistert hat.

Ich wünsche allen noch einen angenehmen Abend oder auch Tag.
Liebe Grüße
~Nyffenschwander
 
Edison hat fünfhundert Versuche unternommen, mit den unterschiedlichsten Materialien, bis sein Traum wahr wurde, es wurde Licht. Er hat nie gesagt, es geht nicht, er hat gesagt: so gehts nicht und nach anderen Möglichkeiten gesucht, statt aufzugeben.
Selbst seine Idee war eine von vielen Möglichkeiten, noch nicht aller Weisheit letztes Ende.

Alleine schon das Experimentieren mit meinem Potenzial, den unendlich vielen Möglichkeiten macht mir Freud, da tut sich immer wieder was auf, über das ich selbst oft sehr überrascht bin. Das bin nicht ich, das ist mein kreativer Geist, ich sein Werkzeug.. so sehe ich das.
Dieser kreative Geist liegt in jedem von uns und der sagt uns eh ein, wie es geht, aber es wäre fade, uninteressant, nicht sinnlich, niemals aufregend, schon gar nicht gut, würden wir alles zugeworfen kriegen. Der Weg ist das Ziel.

Lieber Nyffenschwander, mach deine Meter und alles was du unterwegs so siehst und erlebst, das ist dein Leben. Erfüllend, spannend, dramatisch, eklig, langweilig, hochaufregend, niederschmetternd, erfolgreich, erfolglos usw- so kommts.
Ich kann mir bei dir gut vorstellen, dass du dich vor viele Karren spannen lässt. Was schlecht wär, das wäre, wenn du auf den Genuss verzichten würdest, nur um recht viele Karriereziele zu schaffen, wo nur andere davon profitieren und du nichts davon hast.

Lass dir Zeit beim Wählen.
 
Das Gefühl eigentlich nichts zu können/gelernt zu haben. Einem eigentlich überwindbarem Hang gegenüber zu stehen, nur die erdrückende Aufgabenlast, vielleicht scheint sich auch nur so, steht mir gegenüber, schreckt mich ab, macht mich schwach und hält mich die Schultern zu erklimmen. Ich versuche aber durch Motivationsschübe dagegen anzugehen. Die treten spontan auf, doch sind manches mal so schnell weg, wie sie aufgetaucht sind.
Irgendwie muss ich wieder dahin finden und mich ausleben. Der Winter ist leider nicht unbedingt hilfreich.

Könnte da evtl. eine leichte Depression ursächlich sein?
Vieles kann eine Rolle spielen Vit. D-Mangel, Zink u.a.
Google auch mal Laif900, kann dir dein Hausarzt verschreiben und über den Winter helfen.

Ich denke auch zu viel über mein Ansehen bei anderen nach. Dass ich mich frage: Welches Licht wirft das nun auf mich? Diese und jene Entscheidung.

Willst du für andere leben, das Leben anderer, oder DEIN Leben?
Welcher Weg kann zu mehr Zufriedenheit führen?
Da solltest du noch etwas unabhängiger von der Meinung anderer Leute werden, dich davon befreien.

Meine Oma hat mir gestern selbiges gesagt. Sie hat mich auch gefragt, was mich glücklich macht? Was mich erfüllt? Wo ich mich sehe. Antwort steht bisher aus.

Einer Antwortfindung steht derzeit auch so einiges im Wege, dein Kopf ist beschäftigt mit anderen Dingen und blockiert, dein Herz und Bauch sagen dir so einiges, doch das willst du nicht wirklich hören.

Diese 3 gälte es in Einklang zu bringen - und dafür musst du durchatmen können.

Noch weiß ich nicht, was einem im Leben reicht und noch glücklich macht.

Was irgendwem reicht, was wen auch immer glücklich macht, ist völlig unrelevant.
Was brauchst DU?

Bist du sehr konsumorientiert, erlebnishungrig, oder geht die Tendenz mehr Richtung Familie gründen, vielleicht Hausbau?
Wo liegen deine Prioritäten?

Du schriebst, du willst Vater werden, das scheint mir eine Richtung anzudeuten.

Übrigens mache ich eventuell, Zusage habe ich, bei dem einen Betrieb das Praktikum, Verfahrenstechnik, liegt aber in der Klausurenphase und ich möchte ja auch Klausuren schreiben...die Entscheidung werde ich noch bis zum 08. treffen müssen. Klausuren sind eigentlich wichtiger, denn wenn dort was geschafft ist, fördert das bestimmt mein Wohlbefinden.

Die Frage ist, was bringen dir die Klausuren?
Was kann dir ein Praktikum dort bringen?
Könnte es dazu beitragen, dir über deinen Weg klarer zu werden?
Dann sehe ich dort die Priorität.

Die Parkbucht kam mir auch schon in den Sinn. Bereitet mir aber auch Angst.

Diese Angst ist völlig normal.
Da braucht es allgemein - und in ähnlichen Lagen wie dieser immer wieder - eine Entscheidung von dir:
möchtest du dein Leben von Ängsten bestimmen lassen oder willst DU über dein Leben entscheiden?

Zeit zu verlieren, die andere schon lange mit Arbeit füllen und ihrem Leben nachgehen.

Es geht um dich, deine Zukunft. Nicht um andere.

Aber mache ich gerade anderes, verliere ich nicht auch so Zeit? Nur, dass ich immatrikuliert bin?

M.E. verlierst du so mehr.
Du bist unglücklich, dir geht's nicht gut. Du hast also schon sehr Wichtiges verloren.
Und dadurch, dass deine restliche Energie durch das Studium gebunden wird, bleibt keine Möglichkeit, einen klaren Kopf zu bekommen und für DICH sinnvolle Entscheidungen zu treffen.
Wodurch neben Energie und Gesundheit, Lebensfreude, u. U. noch mehr Zeit verloren geht als bei einem klaren Cut.

Doch diese Entscheidung kann dir hier niemand abnehmen, du musst DEINEN Weg finden.

Eines ist jedenfalls völlig klar:


Hier ist also bereits eine Entscheidung gefallen.
Nun gilt es, danach zu handeln.

Tendenz geht nun deutlich zur Physik, die bereitet mir eigentlich auch Freude, aber Mathe macht mir Kummer und Sorgen. Gut, dass Physik nicht so viel Mathe ist...

Hier zeichnet sich also nochmal etwas ab.

Und es gibt eine große Leidenschaft:

Die Natur ist meine größte Leidenschaft. Besonders die heimische Flora und Fauna. Habe mich eigentlich auch schon immer dafür eingesetzt und in der Heimat die invasiven Pflanzen ehrenamtlich entfernt. Ich bin auch ein wenig spezialisiert im Bereich Wildblumen/Wildbienen und koordiniere an der Uni neue Blumenwiesen. Generell diese Richtun

Die sich offenbar seit langer Zeit abzeichnet:

Hab bei meinem Eltern auch einen Teich mit Flusslauf und dazu alles ökologisch abgepasst. Aber auch da sind Zweifel: Geld, Zukunft und Möglichkeiten. Noch habe ich Geld, zum Ermöglichen vieler Wünsche, als erstrebenswertestes Ziel im Kopfe.

Streich dieses immer wieder auftauchende 'Aber'.

Es geht darum, einen Weg zu finden, nicht dich durch irgendwelche Bedenken zu blockieren.
Erst die Richtung.
Der Rest findet sich.

die Aussage "Brotlose Kunst" und "verdienst kein Geld" lassen es beim Hobby/Leidenschaft sein.

Schau, da ist es schon wieder, was dir im Weg steht!
Die Meinung anderer und 'aber' (zu geringes Einkommen). Das ist nicht hilfreich bei der Suche nach deiner Berufung.
Du kennst die Richtung längst! Sieh da hin.

ein Restaurant aufmachen

Hier musste ich lächeln.
Nochmal eine andere Richtung, beide nichts gelernt, was man dafür bräuchte.
Kann eine Spinnerei sein.

Oder du denkst zu trennend. 😉

Ich kenne Gärtnereien und Baumschulen, die in ihren Betrieb Gastronomie integrierten.
Es geht so Vieles, du musst es dich nur zu denken trauen!

Probiere mal etwas aus, träume einfach mal:
Stell dir vor, es gibt absolut keine Einschränkungen, du hast den Rest deines Lebens Geld wie Heu, kannst völlig frei entscheiden, wie du leben möchtest, was du beruflich tust.

Du wachst morgens auf.
Was ist das Erste, das du siehst?
Ist jemand bei dir?
Wer?
Wie geht es weiter, wie sähe dein (Arbeits-)Tag aus?




Nur nebenbei, vielleicht ist da noch etwas anregend:

 
Du klingst so sympathisch, so vielseitig und Glücksfähig, da ist so viel da, was dir Freude macht, man hörts heraus, du willst brodeln.

Mein Leben macht Sprünge und das in unvorstellbare Richtungen. Es brodelt...es brodelt, wohl wahr! Dieser Satz löste etwas unvorstellbares in mir aus. Er gab mir Kraft und tut es noch immer. Meine Schwester ist Zeuge dessen, was passiert ist. Ein Audio, ganze 15 Minuten, die arme...
Ich bin gerade auf alten Touren, Hyperaktiv würde ich es beschreiben.
Nach dem Text ging ich "früh" schlafen, Stunden früher als sonst. Ist als Gewinn zu betiteln. Die letzten beiden Tage stand ich früh auf, in die Bibliothek und wie bei einem Rasenmäher langsam von Schildkröte zu Hase. Heute voller Stolz fast dran und morgen, so glaube ich, den Hasen erreicht zu haben. Auch den Tag über war ich produktiver.
Und nun das Entscheidende, mir war Freude am Tun. QM, Quantenmechanik, blieb wie das Radio, im Kopf.
Hoffen wir, bzw. ich, dass dieser Zustand anhält und bleibt. Manchmal bin ich so auf Dinge konzentriert und aufgedreht, dass ich leicht zu Zittern anfange. Das spüre ich gerade. Ich bin auch schon vom reinen Kopfrechner ins Schwitzen gekommen. Kopfrechen zählt zu meinen Stärken, also ich habe es gezielt gemacht.

Google auch mal Laif900, kann dir dein Hausarzt verschreiben und über den Winter helfen.
Tabletten...gewiss nicht meine Welt, freilich eine Möglichkeit.

Eine Beziehung? Doch davor möchte ich mein Leben halbwegs im Griff haben.
Hausbau, steht auf der Liste. Einen Garten habe ich bereits skizziert und ausgearbeitet. Auch andere Dinge...ein Turm. Die Butze braucht ein Turm...und ein Tor...Mauern...na gut, eine Burg wäre das Ideal.
Hier zeichnet sich also nochmal etwas ab.
Das Praktikum sehe ich als essenziell an. Die Klausuren geben Bestätigung und Sicherheit in Dingen der Physik. Und ich finde die Physik ja phantastisch. Die Dinge zu verstehen und zu sehen. Photonen in Rubidium einfangen, Halbleiter ganz tolle Dinge. Im Alltag denke ich auch oft auf molekularer Ebene. Für mich passieren Dinge nicht nur, sie werfen Fragen auf, die nach einer Beantwortung rufen.

"Aber" passt auch nicht in mein Motto. Ich bin ein "Nachname" und ein "Nachname" gibt nicht auf. Ich habe vieles von meinem Vater gelernt und eines ist: Nichts ist unmöglich.
Durch das Geschreibe hier wird mir vieles bewusst. Die Reflektion bewirkt Wunder. Es schafft mir Luft und befreit immens.
Hier musste ich lächeln.
Nochmal eine andere Richtung, beide nichts gelernt, was man dafür bräuchte.
Kann eine Spinnerei sein.
Oder du denkst zu trennend. 😉
Als Kind schon immer lecker Suppe gekocht. Gras, Erde, Sand, Blätter, Stocknudel, ein Hochgenuss!
Ja, das ist auch ehr ein Spaß, sonst wäre das Leben auch zu Öde.

Und trennend denkend...definitiv! Wie in einem Kommodengeschäft. Jede Kommode mit einem gewissen Thema und dieses ist über viele Schubläden verteilt.

Was sehe ich...ich habe eine Frau, meine Frau, bei mir. Die Sonne küsst einen wach und die Hunde trapsen vor der Tür, weil sie der Hunger ruft und ich sie verzogen habe.
Im Zimmer nebenan, ist das, bzw. ein Kinderzimmer. 3 ist doch eine schöne Zahl oder? Und ich bin glücklich mit dem was ich gerade beschrieben habe. Mehr braucht es nicht. In aller Ruhe stehe ich auf und lasse meine Liebsten schlafen.
Ich gehe hinunter, füttere die Hund und gehe zu Tür. Eine seichte Brise. Ich betrachte meinen selbst geschaffenen Garten. Sehe welches Idyll ich doch geschaffen habe. Alles voller Insekten und Vögel. Die Libellen fliegen über meinen Teich und die Frösche quaken. Die Bäume strotzen vor Stolz und bieten Raum, für vieles. Ein Baumhaus, selbstgebaut, mit reichlich Liebe. Meine Kinder sollen, so wie ich, die Möglichkeit haben, die Natur zu entdecken und von ihr fasziniert zu sein. Insekten sind begeisternd, Pflanzen einzigartig und anmutig. Der ganze Komplex Natur genial und schier unendlich in seiner Vielfalt.
In der Garage stehen unsere Autos. Mein Passat, 3BG, von damals ist mir noch immer treu und gesellt sich zu einem aktuellen Familienauto, sowie einem weiteren.
Ein Glück, Wochenende, ich habe frei und das immer. Außer ich möchte, da steht mir die Wahl offen.
In der Woche ruft die Arbeit. Entweder ich stehe mit den Kinder zur Schule hin auf oder früher. Wie mit meiner Frau besprochen.
Ich fahre los und komme an...in meinem Betrieb. Die Mitarbeiter sind glücklich und ich kann ihnen einiges bieten. Sie sind gerne bei mir, haben Freude am Tun. Wir sind ein Team, jeder hilft jedem und die Hierarchie ist flach. Wir sind nicht riesig, sondern ehr familiär.
Nach getaner Arbeit komme ich heim und freue mich auf den Ausklang in meinem Zuhause.

Gedanke nebenbei: Hätte ich Geld in Massen, Heu-Massen, würde ich Grundstücke kaufen und dort Biotope errichten. Überall. Rückzugsorte schaffen und der heimischen Natur auch eine Heimat bei mir geben. Ab und zu finden sich alte heimische Obstsorten.
Aushilfen anstellen, die für angemessenen Stundenlohn Müll sammeln gehen.
Und Menschen eine Möglichkeit geben, sich in Hilflosigkeit sicher zu fühlen. Ansprechpartner sein und ihnen in schweren Situationen helfen.
Kirchen finanzieren und restaurieren. Meine Liebe zu historischen Gebäuden, in denen so viel Detailreichtum steckt, unermesslich.
Moderne "Architektur" ist einfallslos, langweilig und gerade. Überall wird Vielfalt gepredigt, aber die Architektur ist ein Graus. Alles schaut gleich aus und macht dumm. Keine Strukturen, die die Sinne reizen. Kein optischer Anspruch mehr.
Dunkel und eintönig. Obwohl ein paar Farben sind ja dabei...beige/braun, weiß, schwarz, grau.
Anderes Thema.

Ausnahmsweise ganz herzlichen Dank!
Auch dir Knirsch, ich habe ja einiges hier angesprochen.

Ich wünsche noch einen schönen Abend
Liebe Grüße
~Nyffenschwander
 
Ich bin gerade auf alten Touren, Hyperaktiv würde ich es beschreiben.
den Tag über war ich produktiver.
Manchmal bin ich so auf Dinge konzentriert und aufgedreht, dass ich leicht zu Zittern anfange. Das spüre ich gerade.

Hm, du klingst mehr als inspiriert, extrem euphorisch. Nach einer depressiven Phase nun...in eine manische?

Tabletten...gewiss nicht meine Welt, freilich eine Möglichkeit.

Hochdosiertes Johnniskraut, mehr nicht.

Auch andere Dinge...ein Turm. Die Butze braucht ein Turm...und ein Tor...Mauern...na gut, eine Burg wäre das Ideal.

Alte Türme gibt es manchmal recht günstig, jedoch mit viel Inestitionsbedarf und Denkmalschutz.

Ich fahre los und komme an...in meinem Betrieb. Die Mitarbeiter sind glücklich und ich kann ihnen einiges bieten. Sie sind gerne bei mir, haben Freude am Tun

Ja, nur...WAS tun sie, tut ihr?

Hätte ich Geld in Massen, Heu-Massen, würde ich Grundstücke kaufen und dort Biotope errichten. Überall.
Aushilfen anstellen, die für angemessenen Stundenlohn Müll sammeln gehen.
Und Menschen eine Möglichkeit geben, sich in Hilflosigkeit sicher zu fühlen. Ansprechpartner sein und ihnen in schweren Situationen helfen.
Kirchen finanzieren und restaurieren.

Viel Träumerei, Durcheinander.
Sieh hin:
Wo bei all dem ist der gemeinsame Nenner, was ist deine Richtung, was priorisierst du, wo lässt sich privates Interesse mit beruflichen Zukunftsmöglichkeiten verbinden?

Selbständigleit kann ein sehr gutes Ziel sein, mit entsprechender Vorbereitung und einem klaren Konzept.
Wo liegen deine Stärken, wo deine Schwächen?
Wo brauchst du Weiterbildung?
Was bekommst du alleine hin, wo bräuchtest du Unterstützung/Ergänzung durch einen Geschäftspartner?
Was könntest du alleine klein starten und nach und nach ausbauen?
 
Viel Träumerei, Durcheinander.
Lebe deine Träume, zufällig hast du sie nicht.... noch dazu, meiner Meinung nach sind das wundervolle Träume.

Das wird alles wahr, das sind doch keine Träume, die nicht erfüllbar sind. Man hat ein ganzes Leben Zeit dafür, diese umzusetzen. Die Zielrichtung ist : so leben- so wie ich am glücklichsten wäre.. das lässt sich umsetzen und natürlich verwirklichen. Familie, Garten, Biotop, seine Ideen in die Realität umsetzen, auf den Weg dort hin ist er ja unterwegs.
 

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