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nichts ändert sich

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Lumaria

Gast
Hey Leute,

bei mir geht es um den Sinn meines Lebens....ich frage mich, was meiner eigentlich sein soll. Bis jetzt hat sich nichts gebessert in meinem Leben und eigentlich hatte ich mir mit 15 Jahren mal versprochen, dass alles besser wird, wenn ich älter werde.

Aber jetzt 10 Jahre später sehe ich, dass nichts besser geworden ist. Manchmal habe ich das Gefühl, dass es sich auch weiterhin nicht ändern wird und ich nichts dagegen tun kann.

Also was soll ich tun? Ich weiß einfach nicht mehr weiter. Sitze schon seit gestern Abend in meinem Zimmer und weiß einfach gar nicht mehr was ich noch tun soll. Irgendwie macht alles keinen Sinn mehr...

LG

Lumaria
 

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Lumaria

Gast
Im Prinzip geht es darum, dass ich immer noch alleine bin. Meine Familie ist genauso scheiße wie damals und das wird wohl auch nichts mehr. Ich falle da einfach komplett raus...
Dazu kommt noch, dass ich keinen Freund habe und auch seit ein paar Wochen kein Interesse an Männern...wenn ich einen sehe, möchte ich ihn nur anspucken oder ausweiden...
Bei meinen Freunden ist es das gleiche. Ich kann bei keiner meiner Freundinnen sagen, dass die jetzt so richtig beste oder gute Freunde sind (außer eine vllt). Und bei männlichen Freunden ist es wieder so, dass ich auch da grade mal mit zweien rede. Das ist irgendwie auch schon hart an der Grenze...

Damals war das alles schon genauso und jetzt ist dieser Punkt schon wieder da und ich frage mich wirklich ob das jetzt für immer so bleibt. Muss ich echt alleine bleiben in diesem Leben? Dass ich meine eigene Familie bin, habe ich mit 15 Jahren schon akzeptiert, aber irgendwie hatte ich doch gehofft, dass sich irgendwann mal erweitert und wenn es nur durch gute Freunde ist.
 

Bbqsauce

Mitglied
Am besten gehst du mal raus, zum Tanzen, zum Sport machen, egal wohin! Such dir dinge, die dich interessieren, lerne neue Leute kennen! Wenn du ein paar Freunde hast, ist alles schon etwas einfacher, dann kannst du für sie da sein, und sie für dich! und wenn du lieber alleine bist, dann überleg mal, was dich interessiert! Villeicht Tiere, Archeologie, was auch immer! und dann informier dich darüber im Internet oder sonst wo, und versuch dich irgendwofür zu engagieren. Dann gehts dir normalerweise automatisch besser.
 
L

Lumaria

Gast
Danke für eure Antworten!

Zu Thema Therapie: Ich bin grade mal ein dreiviertel Jahr aus meiner zwei-jährigen Therapie raus und möchte ehrlich gesagt da nicht wieder hin. Das heißt nicht, dass das schlecht war,es war sogar sehr sehr gut für mich, aber ich möchte es alleine schaffen. Das liegt wahrscheinlich an meiner Erzeihung und daran, dass ich immer alleine war und es alleine schaffen musste. "Me against the world", wie man so schön sagen kann.

Eine Beschäftigung wäre wirklich gut. Mit meinen Freundinnen unternehme ich ja auch was, wie Essen gehen, Kino oder zu IKEA fahren. Sie sind auch besorgt und reden viel mit mir. Aber irgendwie spüre ich trotzdem eine gewisse Distanz dazwischen und weiß nicht, wie ich die überwinden soll. Ich fühle mich immer ganz gut, wenn ich merke, dass sie sich Sorgen machen (grade weil es mit meiner Mitbewoherin nicht so gut läuft).

Ich wurde in meinem Leben oft enttäuscht. Nicht nur von meiner Familie, sondern auch von Partnern und teilweise sogar angeblich besten Freunden. Vielleicht kommt es auch daher, dass ich kein 100%iges Vertrauen fassen kann und lieber auf Distanz bleibe um zu gucken was passiert....Selbsterfüllende Prophezeiung würde ich es noch nicht nennen, aber ich bin halt vorsichtig. Hat mich bis jetzt auch eigentlich nie gestört, doch seit gestern ist irgendwie alles grau in grau und weiß halt einfach nicht, was zu tun ist...
 

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