das muss es nicht zwangsläufig bedeuten... die frage ist eher: kannst du mit dem "nichtmelden" leben, darüber hinwegsehen, bist du bereit selbst mehr initiative zu zeigen, oder nervt es dich, macht es dich unsicher, lässt es dich zweifeln?
wichtig ist, was dir guttut, wie du es empfindest und was für dich akzeptabel ist, was du dir von deinem gegenüber wünscht. wenn es dir persönlich zu wenig ist, dann hilft es nix, dass der rest der menschheit sagt "ach komm, ist doch nicht so wild" 😉 das hilft dir nicht, es entspricht eben nicht deinem bedürfnis.
grundsätzlich, mal so ganz allgemein im zwischenmenschlichen bereich gibt es die "melder" und die "nichtmelder". ich hab beides in meinem freundes- und bekanntenkreis. bei einigen kann ich eher damit leben, weil ich sie gut kenne und das nichtmelden einschätzen kann - bei anderen eher nicht, da ist der kontakt dann eben eingeschränkter.
wenn's um liebesdinge geht, wäre mir ein typ, der nicht in die puschen kommt, zu nervig. er mag seine gründe haben - aber ganz ehrlich: wenn die dann so gravierend sind, dass er es nicht schafft zum telefon zu greifen, um einer frau, die er toll findet, das zu zeigen, dann bin ich für den mann auch nicht die richtige partnerin. ich hab keine lust therapeutin zu spielen.
und wenn er einfach nur zu faul ist, oder zu unaufmerksam, dann ist er ebenfalls nix für mich. mit so jemandem kann ich nix anfangen.
von daher: welche gründe auch immer es haben mag - grübeln bringt nix, entweder er kommt dann zeitnah mit ner guten begründung um die ecke und strengt sich dann mehr an, oder eben nicht. dann passt es halt nicht.