Meine sicht war die, das ich mir gewünscht hab, daß sie einfach wieder herz zeigt, zuneigung, freude darüber, das es mich gibt. So wie sie es am anfang getan hat. Von beziehung hab ich eh nichts geschrieben. Und wenn du das wort "üblich" verwendest...findest du es normal, wenn einem von einen auf den andren tag jegliche zuneigung entzogen wird? Und würdest du dich dann nicht auch fragen, woran das liegt? Und würdest du dir dann nicht auch wünschen, das diese zuneigung zurück kommt? Hinter solchen gefühlen steckt doch was, die verteilt man nicht wie gummibärchen im kindergarten. Ich zumindest nicht. Du etwa?
Ich kann dazu ja nur meine Sicht und meinen Alltag als Beispiel abliefern.
Je nachdem, wie intensiv ich jemanden PERSÖNLICH kennenlerne, können sich mehr oder weniger starke Gefühle entwickeln. Online kann man Gemeinsamkeiten entdecken, jemand kann einen sehr sympathischen Eindruck machen und man würde ihn deshalb vielleicht gerne persönlich kennenlernen, um diesen Eindruck zu überprüfen.
Stünden nun berufliche, zeitliche, gesundheitliche oder sonstwelche Faktoren im Weg, würde ich das priorisieren und der Kontakt müsste warten. Oder eben auch nicht. Es kommt, wie es kommt.
Gäbe es im Vorfeld bereits nervige Diskussionen und Hinweise, dass es nicht passen könnte, unterschiedliche Wünsche bestehen, hätte ich keine Lust mir Stress zu machen, um ein Treffen zu ermöglichen.
Grundsätzlich hielte ich gestresste Treffen für sinnlos.
Ich kenne es von Männern, dass sie in der Lage sind, sich derart auf eine Aufgabe, auch über längere Zeit, zu konzentrieren, das Drumherum, selbst die geliebte Partnerin, auszublenden.
Um gut abzuliefern, weil nicht mehr Energie verfügbar, whatever.
Da wird das i.d.R. nicht mal reflektiert und kommuniziert.
Ich gestehe auch Frauen ähnliches zu.
Du wünscht dir...du möchtest...du interpretierst hinein...
Schlicht: du willst mehr als sie, deine Wünsche werden (aktuell?) nicht erfüllt, und dieser Zustand tut dir nicht gut.