Eine neue Situation, die das eigene Leben verändert, muss man erst einmal schlucken. Danach folgt die Akzeptanz. Wenn ich eine Situation akzeptiere, kann/muss ich mich auf das konzentrieren, was vor mir liegt und welche Schritte ich gehen werde.
"Schritte" und "was vor mir liegt"..
Ich glaube ich versuche bisher einen Ansatz zu finden mit dem ich mir grundsätzlich ein anderes Mindset zulegen kann. Damit ich anders reagieren kann oder Verhaltensweisen, grübeln zB, ablegen kann. Quasi Veränderung von groß nach klein.
Die andere Herangehensweise wäre von klein nach groß, keine Grundsatz Arbeit, sondern eine top 5 oder top 3 oder nur top 1 Liste: Was ist jetzt gerade akut?
Wo muss ich gerade Zeit und Energie reinstecken?
wäre das vielversprechender?
Ich habe nun mal die Angewohnheit auch in die Zukunft zu blicken und ein Probleme entschärfen wollen, die im hier und jetzt noch keine Auswirkung haben... natürlich ist das erst mal mehr Ballast aber ich versuche so auf eine ruhigere Zukunft hin zu bauen.
vielleicht komme ich deshalb im jetzt schon nicht mit meinen Kräften aus?
Es ist egal, welches Naturell wir haben. Wichtig wär, es zu kennen und dementsprechend gut zu sich zu sein- auf sein Naturell Rücksicht zu nehmen.
Wie finde ich den richtigen Weg für mich?
Ich werde wohl immer ein Grübler bleiben, ein Stück weit, wie verändere ich das zB ohne zu versuchen es vollständig anzukämpfen?
"Sich Gedanken machen" ist ja etwas mal etwas Gutes, in negativen Strudeln drin zu hängen ist hingegen zerstörerisch..
Ich denke da an deine Idee, dir statt eine kostengünstigere Schutzburg und Rückzugsbleibe zu suchen, eine Familie aufzuladen wieder. Mag sein, dass sie alle sehr lieb sind, sie werden dich nicht wegbeamen können, du musst dann deren Familiensorgen auch zu deinen machen und sehr viel mehr zusätzlich jonglieren müssen- wo du nicht einfach sagen kannst, ich ruh mich aus.
Ich wollte schon sagen, ich würde das Thema hier gern raus lassen... aber warum... es geht mir durch den kopf.. also tu dem thema:
Bevor irgendwas passiert werden Juni und Juli ins Land gehen. Auf meiner Seite wechselt das Betreuungdmodell und für die Kinder verschiebt sich der Schwerpunkt, Lebensmittelpunkt. Ich bin noch hier, in dieser Wohnung, daran ändert sich nichts. Ende Juli reden wir dann in der Meditation erneut darüber, wie es lief und weitergehen soll, Betreuung und Unterhalt.
Sollte ich dann zu einem Umzug gezwungen sein, habe ich erst mal 3 Monate Kündigungsfrist.
D.h. bevor ich meine Zelte irgendwo neu aufschlage, werden 4-5 Monate vergehen.
Es geht also bei der Idee, zusammen zu ziehen, nicht um eine Entscheidung in der Situation jetzt und in den nächsten Wochen, wir reden von fast einem halben Jahr.
Und nur weil ich bei meiner Partnerin mit einziehen würde, werde ich kein Ersatz Papa - und Ihre Kinder kein Ersatz für meine. Natürlich werde ich nicht nur Mitbewohner von Mama, ich werde und will auch am Familienleben teilnehmen. Sich um die Kinder kümmern, einkaufen, kochen etc mache ich schon immer. Und trotz allem haben wir realistische Ansichten, dass das dann auch wachsen muss und nicht alles über Nacht glatt läuft.
Wenn ich jetzt in Schritten denke:
Gerade stehen die zwei letzten Kinderwochen als solche an. Die möchte ich auch genießen und mich echt aufs wesentliche konzentrieren.
Der nächste Schritt kommt in Juni, wenn das Model wechselt. Dann schau ich bei mir, welchen Alltag ich für mich etablierten kann, Arbeit, Selbstfürsorge, wieder mehr Kochen, wieder mehr Sport, es steht eine schöne Jahreszeit bevor.
🙂 Beobachte wie es mit den Kindern läuft, mit der Partnerschaft und halte das Geld im Auge.
Alle was darüber hinaus kommt, Thema Umzug, da kann sich noch viel ändern. Ich denke nicht, dass ich mir hierzu ein einen Masterplan zurechtlegen kann. Das war ursprünglich das, was mich insb am Montag so sehr hat verzweifeln lassen aber zu dieser Einsicht und Erkenntnis bin ich nun gekommen. Und es ist einen Tonnen Gewicht von meinen Schultern gefallen.