Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Neues mögliches Gesetz Wöchentliche Höchstarbeitszeit 48std

Ich finde auch hier mal wieder die Kommunikation zu der neu geplanten Regel unter aller Kanone. Nicht bezogen auf diesen Thread sondern allgemein besprochen kommt jetzt bei der Bevölkerung an, dass die Arbeitszeit erhöht werden soll - was so nicht stimmt

Bezogen auf dich @Twilight: Für die Threaderöffnung hätte ich mir mehr gewünscht als drei Sätze. Das meine ich nicht böse, sondern ich finde es wichtig, solche Themen zu erklären, da sonst die Diskussion schnell aus dem Ruder läuft.

Hier mal zum Nachlesen:

Es geht um mehr Flexibilität. Und das kann für alle Beteiligten durchaus Vorteile bringen. 4 Tage a 10 Stunden arbeiten und Freitag frei, mag manch einem lieber sein als die klassische 5 Tage Woche.

Umgekehrt birgt es aber auch mehr Potenzial/Gefahr Arbeitnehmer frei einzuteilen. Vielleicht willst du nicht regelmäßig 10 Stunden arbeiten - trotz zusätzlichem freien Tag.

Das dürfte von Beruf zu Beruf verschieden sein. Möchtest du (theoretisch) von einem Piloten geflogen werden, der die letzten 3 Tage a 10 Stunden geflogen ist? Natürlich gibt es berufsspezifische Ausnahmen, so wie ein LKW Fahrer nach 4,5 Stunden Lenkzeit eine Pause machen muss, obwohl ein Büroangestellter 6 Stunden am Stück arbeiten darf. Die spannende Frage ist also wie und in welchen Berufen diese neue Regelung Einzug hält bzw. in der Praxis gelebt wird.

Ich glaube, dass die Regelung generell positiv ist und oft zum beidseitigem Nutzen. Ich glaube aber auch, dass es schwarze Schafen geben wird, die das ausnutzen.
 
Was machen dann angehende Ärzte mit Bereitschaftsdienst, bei denen 16-Stunden-Tage keine Seltenheit und sogar erlaubt sind? https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/TV_L-42 Die haben null Privatleben und können sich logischerweise auch keine Kinder leisten in dieser Zeit, weil sie für die gar keine Zeit übrig hätten.

Wer aber unbedingt auf 4-Tage-Woche rauswill (bei gleichen und nicht gekürzten Gesamtarbeitszeiten!) muß logischerweise die bisherige feste 10-Stunden-Grenze für die meisten Angestelltenberufe abschaffen. Denn in den 4 x 10 Stunden sind dann noch nicht die vorgeschriebenen Pausen enthalten, die kommen zusätzlich drauf. Macht insgesamt mindestens 11 Stunden plus Fahrtzeiten die noch dazukommen, je nach Fahrtzeit also locker 12 - 13 Stunden je Arbeitstag. Da bleibt dann vom Privatleben an diesen 4 Tagen auch nicht mehr viel übrig. Aber man möchte das ja so, damit man dann als Ausgleich einen freien Tag pro Woche zusätzlich zu den Wochenenden hat.
Egal wie, Abstriche muß man immer irgendwo machen, wenn man anderswo was besseres haben will. Wer weniger als 40 Stunden in den 4 Tagen arbeiten will, bitte, gibt es auch, dann muß halt ein entsprechender Arbeitsvertrag abgeschlossen werden, dann verdient man für 32 Stunden Arbeit auch nur das übliche Gehalt für 32 Stunden.


Schlechte Beispiele, denn gerade Lehrer und Erzieher müssen zu festen Kernzeiten anwesend sein, sonst stehen die Kinder zuhause vor der Tür wenn die Eltern noch auf der Arbeit sind. Bei Corona hat man ja gemerkt wie die Eltern ins Schleudern kamen, wenn der Staat nicht mehr für die tägliche zeitlich festgelegte Bespaßung des Nachwuchses zur Verfügung stand.
In der Pflege ist flexible Schichtarbeit (mit möglichen Überstunden) seit jeher üblich, weil Kranke und Alte halt auch in der Nacht und an Wochenenden und Feiertagen betreut werden müssen.
Für alle Berufe wo bisher schon sehr viel Flexibilität und individuelle Vereinbarungen zwischen AG und AN galten, ist das geplante neue Gesetz daher ohnehin nur kalter Kaffee. Völlig sinnlos sich darüber zu ereifern.


Zu Ärzten und Kind.

Sie unterschreiben OP Out Verträge.

So gehen dann z.b Montag 24h Dienstag frei, Mittwoch, Donnerstag, Freitag 8h Tage und Sonntag 24h

Über die Dauer pendelt sich das wieder um 40h ein bzw die extra Stunden werden später abgesetzt.

Wir spielen das genauso mit Kind und Schichten bei mir mit jeweils 40 min weg eine Strecke.
 
Schlechte Beispiele, denn gerade Lehrer und Erzieher müssen zu festen Kernzeiten anwesend sein, sonst stehen die Kinder zuhause vor der Tür wenn die Eltern noch auf der Arbeit sind. Bei Corona hat man ja gemerkt wie die Eltern ins Schleudern kamen, wenn der Staat nicht mehr für die tägliche zeitlich festgelegte Bespaßung des Nachwuchses zur Verfügung stand.
In der Pflege ist flexible Schichtarbeit (mit möglichen Überstunden) seit jeher üblich, weil Kranke und Alte halt auch in der Nacht und an Wochenenden und Feiertagen betreut werden müssen.
Für alle Berufe wo bisher schon sehr viel Flexibilität und individuelle Vereinbarungen zwischen AG und AN galten, ist das geplante neue Gesetz daher ohnehin nur kalter Kaffee. Völlig sinnlos sich darüber zu ereifern.
Selbstverständlich kann man sich an den von mir genannten Beispielen aufhalten und sich daran hochziehen.
Und dadurch meine Kernaussage, dass kein Gesetz in Stein gmeißelt ist und daher schnell geändert werden kann, ganz unter den Tisch fallen lassen.
 
Zu Ärzten und Kind.

Sie unterschreiben OP Out Verträge.

So gehen dann z.b Montag 24h Dienstag frei, Mittwoch, Donnerstag, Freitag 8h Tage und Sonntag 24h

Über die Dauer pendelt sich das wieder um 40h ein bzw die extra Stunden werden später abgesetzt.

Wir spielen das genauso mit Kind und Schichten bei mir mit jeweils 40 min weg eine Strecke.
Dann ist der Arzt hoffentlich nicht alleinerziehend, oder hat jemand der sich jederzeit ums Kind kümmern kann. Ärzte mit Familie sind wie Polizisten mit Familie - sie benötigen jemand der sehr leidensfähig ist und zu den unmöglichsten Zeiten als Aushilfe einspringen kann.
 
Selbstverständlich kann man sich an den von mir genannten Beispielen aufhalten und sich daran hochziehen.
Und dadurch meine Kernaussage, dass kein Gesetz in Stein gmeißelt ist und daher schnell geändert werden kann, ganz unter den Tisch fallen lassen.
Stimmt, kein menschengemachtes Gesetz ist ein Naturgesetz, selbst das Grundgesetz ist nur ein Konsens unter Menschen der nur so lange gilt wie sich alle mehr oder weniger dran halten.
Gesetze die eingehalten werden sollen, sollten sich aber an der Lebensrealität der Menschen orientieren. Und da gibt es nun mal bestimmte Zeiten wo der Löwenanteil der Bevölkerung einer Tätigkeit nachgeht, die meisten davon außer Haus. Lebensrealität erfordert auch eine gewisse Flexibilität, und darum geht es in der geplanten Änderung. Wie sich die Leute konkret arrangieren, ist eine Frage von Einzelentscheidungen, das Arbeitsrecht läßt viele Varianten zu. Und mit dieser Änderung halt eine mehr, macht das Kraut nicht fetter.
 
Dann ist der Arzt hoffentlich nicht alleinerziehend, oder hat jemand der sich jederzeit ums Kind kümmern kann. Ärzte mit Familie sind wie Polizisten mit Familie - sie benötigen jemand der sehr leidensfähig ist und zu den unmöglichsten Zeiten als Aushilfe einspringen kann.


Ansichtssache wie gesagt unser Alltag funktioniert.
Und Oma Opa sind entweder Pflegefälle oder 150 km weg.

Es muss getaktet werden bei uns gibt mein Schichtplan, ihren vor.
Sprich die möglichen 24 h Tage
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben