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Neuer Job weniger Gehalt

  • Starter*in Starter*in Arbeiter
  • Datum Start Datum Start
An einer Karriere bin ich ja nicht interessiert. Ich will nur einem Job nachgehen bei dem ich Spaß habe, bin kein Karrieremensch. Habe mich am letzten Wochenende mal mit meinen Freunden über deren Gehälter unterhalten.

ahhhhhhhhh ... bin der Topverdiener schlecht hin unter meinen Freunden und genau das macht mich so unsicher über den Berufswechsel.

Habe lange darüber nachgedacht ... am 14.April sollte ich ja dort beginnen. Ich habe mich um einen Termin bei der neuen Firma bemüht ein persönliches Gespräch. Ich werde das Gehalt ansprechen mit 1700 Brutto komme ich nicht weit. Ich werde versuchen auf min. 2000 Brutto zu verhandeln.

Ganz ehrlich, 650 Euro NETTO im Monat weniger...ich würde es an deiner Stelle nicht machen.

Du kannst doch erst mal weiter deinen jetzigen Job machen und dich daraus auf andere Stellen bewerben. Vielleicht hast du ja Glück und du bekommst in 2 Monaten die Chance woanders anzufangen bei nahezu gleichem Gehalt.

Klar, Geld ist nicht alles im Leben und Freude im Job ist sehr wichtig, aber irgendwo muss man halt nen Kompromiss machen.



Muss ich dir recht geben maestro86

Also Daumen drücken für mich... hoffe es klappt alles am Mittwoch. Mein Ziel sind die 2000 Brutto zu verhandeln.
 
Ich bin Vertriebler und würde von daher deiner Freundin beipflichten: du hast sie nicht mehr alle. 😀 Spässchen 🙂 Aber überlege mal: 300 Euro netto mehr im Monat, das ist ne richtig nette Fernreise, jedes Jahr.

Wieso setzt ihr alle eigentlich die Arbeitszeit nichtmal ins Verhältnis, wenn ihr es so mit den euros habt?

Nach seinen Aussagen käme er im neuen Job gerade mal auf eine 33 Std. Woche! Lasst es 35-36 sein, wenn er sich vertippt hat. Da kommt auf den Stundenlohn bezogen kaum schlechteres Bei raus als im aktuellen Job, wenn ein Std. Tag nicht selten ist und keine Möglichkeit bereitstehen um Überstunden abzufeiern.
 
Wieso setzt ihr alle eigentlich die Arbeitszeit nichtmal ins Verhältnis, wenn ihr es so mit den euros habt?

Weil das wohl nicht das Thema war.
Überspitzt gesagt: Was nutzen einem 500 Euro Stundenlohn, wenn man nur 3 Monatsstunden arbeitet?

Leben muss er vom Monatslohn, nicht vom Stundenlohn. Die Entscheidung, 33 oder 55 Stunden wöchentlich zu arbeiten überlasse ich völlig dem TE. Mir persönlich ist es wurscht, ob ich abends um 16 oder um 18:30 zuhause bin.
 
Weil das wohl nicht das Thema war.
Überspitzt gesagt: Was nutzen einem 500 Euro Stundenlohn, wenn man nur 3 Monatsstunden arbeitet?
Willst du mir jetzt erzählen das du einen solchen Job dann nicht nehmen würdest? Also ich schon! Dann hätte ich noch eine weitere Beschäftigung und am Monatsende die Säckel voll.

Natürlich ist es wichtig, den Wert einer Arbeit auf den Stundenlohn herunter zu brechen wenn ich 2 Jobs miteinander vergleiche.
 
Ich schrieb doch:

ich ändere mein Beispiel: was nutzen dich 33 Stunden, wenn du dir davon kaum was leisten kannst?

LOL jetzt wirste aber langsam komisch! 🙂

Wenn ich in der aktuellen Firma auf eine 60 Std. Woche komme und diese ins Verhältnis zu 2.500 Euro Brutto setze, ergibt sich ein Stundenlohn von Euro 10,42 ( vereinfachtes 4 Wochen Modell )

In der neuen Firma sind es grosszügig gerechnet 35 Std. pro Woche bei einem Gehalt von 2.000 Euro. Wäre ein Stundenlohn von Euro 14,29! Welcher Job ist nun besser bezahlt?

Und weil du ja mit dem Argument kommst, er könne evtl. von dem zukünftigen Gehalt nicht leben: Mit 100 Stunden weniger zu leistender Arbeit brauche ich lediglich 40 Stunden investieren um mithilfe einer geringfügigen Beschäftigung die gerade mal 10 euro pro Stunde bietet, bereits einen finanziellen Ausgleich anzustreben!

Aber darauf kommt man natürlich nicht wenn man die Stundenlöhne nicht ins Verhältnis setzt! 😉
 
Du musst mich nicht überzeugen. Überzeuge den TE, dass er mit dem neuen, schlechter bezahlten Job besser fährt (am Monatsende 400-600 Euro weniger ist nun mal "weniger", da kannst du Stundensätze im Dreisatz jonglieren, bis du schwarz wirst).

Von den späteren Jobaussichten will ich mal garnicht reden.

Und was den Nebenjob angeht: die Motivation hat auch nicht jeder, zumal er dann auch noch zusätzliche Arbeitswege hätte. Das lässt auch nicht jeder AG zu. Und was glaubst du, welchen Stundenlohn du bei einem Minijob erwarten kannst? Ich bezweifle, ob er damit wirklich besser fahren wurde.

Aber du darfst gerne den TE überzeugen. Meine Sichtweise ist nicht falsch, sie ist nur anders. 😉
 
Ich bin 22 Jahre alt arbeite im Vertrieb von IT-Software und verdiene 2500 Brutto + Zulagen wohne in Wien. 🙂
Ich bin 30 Jahre alt arbeite als Koch in einem Vier-Sterne-Hotel und verdiene 1800 Brutto + unbezahlte Überstunden, wohne in Deutschland und habe bei Steuerklasse I, ledig, keine Kinder, ca. 1000 Euro Netto. Dafür arbeite ich im Durchschnitt ca. 200 Stunden im Monat, und jeder der sagt Arbeiten lohnt sich nicht mehr, dem muss ich leider Recht geben ...
 
Dazu kannst Du auch nichts konkret schreiben, weil dazu mehr über die Positionen, Branche etc. bekannt sein müsste.

Seine Position und die Branche schrieb er doch schon. Nun, etwas verallgemeinernd: im Vertrieb siehts immer etwas besser aus als in sonstigen Bereichen, unabhängig von der Branche.

Die Arbeitsgesetze besagen hier ganz klar, dass es in der Regel KEINER Zustimmung durch den Arbeitgeber bedarf. ....Der Arbeitgeber kann dies im Regelfall nicht untersagen.
....

So ist es. 🙂
 

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