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Neuer Job und unglücklich

Teresa_85

Mitglied
Hallo an alle,

ich brauche euren Rat. Vor kurzem habe ich einen neuen Job angefangen und war auch froh direkt im Anschluss an meine andere Beschäftigung etwas gefunden zu haben. Ich muss dazu sagen, dass ich dort viel Home-Office machen durfte und ziemliche Freiheiten hatte. Ich habe auch sehr eigenständig meine Fälle im Personalwesen bearbeitet. Nun sitze ich in meinem neuen Job und Zweifel immer mehr, ob es das richtige für mich ist. Im Vorstellungsgespräch hörte sich das alles anders an. Noch bin ich ja in der Probezeit und traue mich nicht alles abzusprechen was mir nicht gefällt. Ich nenne euch ein paar Punkte
1.) Es gilt Gleitzeit bis 9 Uhr, aber jeder muss dennoch die Zeit festlegen und jeder gibt im Chat bescheid, ob es später wird. Ich Frage mich dann wozu gibt es Gleitzeit. Ständig ploppen Nachrichten der anderen auf, dass sie später kommen, früher gehen oder im Home-Office arbeiten.
2.) Die Kolleginnen im Nebenbüro reden viel privates und geben mir ein komisches Gefühl...so warm werde ich nicht mit ihnen. Bei meiner letzten Stelle war das ganz anders. Die Kollegen waren alle total herzlich und nicht so hintenherum wie hier.
3.) Alles ist festgelegt. Ich muss mich immer streng an Vorlagen halten. Das geht sogar soweit bei Anschreiben, wenn ich Verträge versende. Früher habe ich das schnell in einer E-Mail geschrieben und da nicht so eine Doktorarbeit daraus gemacht.
Jetzt muss ich alles absegnen lassen und es passt dann immer etwas nicht. Ich würde es als kleinlich bezeichnen. Ich finde es nicht effizient wie dort gearbeitet wird. Außerdem wird viel gedruckt, obwohl einiges per Mail geklärt werden kann.

Mir ist schon klar, dass ich mich anpassen muss. Da das meine zweite Stelle nach dem Studium ist, bin ich noch nicht so viel herumgekommen und unwissend. Was meint ihr. Wird es besser? Soll ich dem ganzen noch eine Chance geben?
 

Juke

Aktives Mitglied
Hallo Theresa!
Der erste Gedanke, der mit durch den Kopf geschossen ist war: Warum hat sie denn überhaupt den Job gewechselt? Karriereambitionen? Bessere Bezahlung? Weniger Fahrtzeit ins Büro? Weil man das in der heutigen Zeit laut Karriereberatern und Co. wegen der Lebenslauf pflege halt eben so macht?
Für mich hört sich das jetzt ja eher so an, dass der vorherige, erste Job nach dem Studium doch wesentlich besser gepasst hatte.... (Das denkt allerdings jmd, der selbst seit über 12 Jahren immer noch denselben Job beim selben Arbeitgeber ausübt, weil die Rahmenbedingungen (sowohl Arbeitgeber, als auch Umfeld/Privat) wahrscheinlich woanders schlechter wären)...

Wenn du jetzt die Dinge vermisst, die du im vorherigen Job hattest, was hat dich also denn dazu bewogen den Job zu wechseln? Vielleicht könnte man dir mit diesem Wissen dann eher weiterhelfen ...
 

Teresa_85

Mitglied
Hallo Theresa!
Der erste Gedanke, der mit durch den Kopf geschossen ist war: Warum hat sie denn überhaupt den Job gewechselt? Karriereambitionen? Bessere Bezahlung? Weniger Fahrtzeit ins Büro? Weil man das in der heutigen Zeit laut Karriereberatern und Co. wegen der Lebenslauf pflege halt eben so macht?
Für mich hört sich das jetzt ja eher so an, dass der vorherige, erste Job nach dem Studium doch wesentlich besser gepasst hatte.... (Das denkt allerdings jmd, der selbst seit über 12 Jahren immer noch denselben Job beim selben Arbeitgeber ausübt, weil die Rahmenbedingungen (sowohl Arbeitgeber, als auch Umfeld/Privat) wahrscheinlich woanders schlechter wären)...

Wenn du jetzt die Dinge vermisst, die du im vorherigen Job hattest, was hat dich also denn dazu bewogen den Job zu wechseln? Vielleicht könnte man dir mit diesem Wissen dann eher weiterhelfen ...
Hey,
ich musste leider, da ich Elternzeit Vertretung war und es keine Möglichkeit gab, da im öffentlichen Dienst keine Stellen sind. Ich war auch hier nicht mega glücklich, hatte aber weitaus mehr Freiheiten und konnte selbständig arbeiten. Vielleicht ist es auch für Einarbeitung gerade, die mich nervt. Ich würde am liebsten ja so richtig etwas wegarbeiten. Dennoch ist das blöde Gefühl ständig präsent, dass sie alles umständlich machen und ich nicht so richtig einsehe warum ich da mitmachen muss. Noch muss ich mich aber zurückhalten was ich wie sage.
 

Juke

Aktives Mitglied
Hallo Theresa,
gut, also du mußtest wechseln. Ich nehme an, du hast keine oder noch nicht unbedingt so viele finanziellen oder privaten/famillieren Verpflichtungen, z.B. Kredite für z.b. fester Wohnsitz/Wohneigentum, Kinder usw.
Dann bist du persönlich noch wesentlich freier und kannst immer noch wechseln, sofern es alternative Jobangebote gibt. In dem Fall würde ich vielleicht dem Ganzen noch etwas Zeit geben. Wenn es dir nicht mehr zusagt, würde ich mich schon auf neue Jobs bewerben...
 

Lavendelgrau24

Aktives Mitglied
Ich würde dem Ganzen etwas Zeit geben.
Bei mir in der Abteilung (mit teils 15 Damen) dauert es zB länger, bis ein neuer Kollege gut ankommt. Weil wir natürlich alle eingeschworen sind und wissen, wie der Hase läuft. Jemand Neues stört eher.

Ist man neu, tut man sich eben schwer und die Kollegen sind gern mal genervt. Die kennen sich ja schon gut und müssen mit dir eben auch erst mal warm werden. In den seltensten Fällen wird man wohl sofort herzlich aufgenommen und es herrscht Friede, Freude, Eierkuchen ;)

Deine Probleme würde ich durchaus mal ansprechen. Es schadet ja nicht.
Wenn es zB nicht gewünscht ist dass etwas per Mail geklärt wird, ist das eben so. Vorlagen und Anweisungen sind auch nicht umsonst da, kann ja durchaus auch rechtliche Gründe haben, oder es gefällt der Firmenleitung so besser. Ich muss mich auch an meine rechtlichen Vorgaben halten und kann eben nicht Dinge über´s Knie brechen - es ist nicht jeder Job frei flexibel.

Die Sache mit den Zeiten klingt für mich eher, wie eine Verständigung unter Kollegen. Ist ja gut zu wissen, wann wer da ist. Du bist das halt einfach nicht gewohnt.

Für mich klingt es, als wäre das alles einfach Neu und anders für dich. Gib dem Ganzen seine Zeit - du kannst ja trotzdem die Augen offen halten nach Alternativen.
 

Lavendelgrau24

Aktives Mitglied
Ich würde dem Ganzen etwas Zeit geben.
Bei mir in der Abteilung (mit teils 15 Damen) dauert es zB länger, bis ein neuer Kollege gut ankommt. Weil wir natürlich alle eingeschworen sind und wissen, wie der Hase läuft. Jemand Neues stört eher.

Ist man neu, tut man sich eben schwer und die Kollegen sind gern mal genervt. Die kennen sich ja schon gut und müssen mit dir eben auch erst mal warm werden. In den seltensten Fällen wird man wohl sofort herzlich aufgenommen und es herrscht Friede, Freude, Eierkuchen ;)

Deine Probleme würde ich durchaus mal ansprechen. Es schadet ja nicht.
Wenn es zB nicht gewünscht ist dass etwas per Mail geklärt wird, ist das eben so. Vorlagen und Anweisungen sind auch nicht umsonst da, kann ja durchaus auch rechtliche Gründe haben, oder es gefällt der Firmenleitung so besser. Ich muss mich auch an meine rechtlichen Vorgaben halten und kann eben nicht Dinge über´s Knie brechen - es ist nicht jeder Job frei flexibel.

Die Sache mit den Zeiten klingt für mich eher, wie eine Verständigung unter Kollegen. Ist ja gut zu wissen, wann wer da ist. Du bist das halt einfach nicht gewohnt.

Für mich klingt es, als wäre das alles einfach Neu und anders für dich. Gib dem Ganzen seine Zeit - du kannst ja trotzdem die Augen offen halten nach Alternativen.
 

shpirt20

Mitglied
Ich finds eine Frechheit, wenn ein neues Team nicht bereit ist, sich auf die neue MA einzulassen sondern eher das Gegenteil der Fall ist. So fühlt man sich definitiv nicht wohl und Stutenkämpfchen kann ich sowas von gar nicht abhaben, weshalb ich bei meiner letzten Stelle dem Hühnerstall den Rücken gekehrt habe und nun in einem Job arbeite in dem ich freier bin.

Ich persönlich merke bereits innerhalb der ersten vier Wochen, ob ein Job passt zu mir und ich ins Unternehmen passe oder eben nicht. Nach meiner ersten Anstellung direkt nach der Ausbildung habe ich kurzerhand nichts neues gefunden und (ich hatte es dort wirklich so satt, da auch alles knauserig gehandhabt wurde und die Damen im Team lieber über andere hergezogen haben anstatt professionell ihren Job zu machen und neue MA freundlich und fair aufzunehmen) habe dann kurzerhand einen Job in der Gastronomie bekommen, habe dort so lange gearbeitet, bis ich die passende Stelle gefunden hatte.

Ich würds jederzeit wieder tun, weil ich mein Wohlbefinden an erste Stelle setze denn nur so, kann ich für ein Unternehmen produktiv Leistung erbringen. Im neuen Team wurde ich von Anfang an damals freundlich und sehr höflich aufgenommen, es wurde sich darüber gefreut, dass Verstärkung da ist und alle haben sich Mühe gegeben, die Einarbeitung so gut wie möglich zu machen. Ich bin heute immernoch dort und würde mich niemals wieder einlassen auf einen Job, in dem ich mich von Anfang an unwohl fühle. Leider sind reine Frauenteams meist sehr unfair, anstatt etwas Reife zu zeigen und eine neue MA freundlich aufzunehmen. Hätte ich die Wahl ob ein Frauen oder Männerteam, würde ich definitiv zweiteres wählen.

Ich würde an deiner Stelle schonmal Aussicht halten für andere Jobs, diesen den du jetzt hast noch behalten zwecks Arbeitserfahrung sammeln und Referenzangabe.
 

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