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Neuer Job, neue Kollegen, neue Angst

Ine

Mitglied
Hallo zusammen,

nachdem ich nach der Ausbildung nicht übernommen wurde und ein paar Monate Arbeitslos war, habe ich nun endlich eine neue Stelle gefunden.

Die birgt für mich jedoch ein paar Ängste.
Zum einen ist es eine ganz neue Tätigkeit die ich noch nie gemacht habe. Ich hatte schon einen Probetag dort und kam mit der Aufgabe ganz gut zurecht. Auch die Kollegen meinten, das kommt mit der Zeit und ich solle mir keinen Druck machen dass alles schnell zu erlernen. Natürlich möchte ich trotzdem so schnell es geht alles lernen und selbstständig arbeiten.

Dann sind da natürlich die neuen, fremden Kollegen. Mir fiel es immer schon schwer mich fremden Menschen zu öffnen und meine Schüchternheit zu überwinden. Auch während der Ausbildung (die immer bei anderen Abteilung verbracht wurde) hatte ich meine Probleme ins Team zu kommen, oft stand ich außen vor, wenn es um Mittagspausen oder Small Talk etc. ging.
Nun habe ich Angst dass dies wieder passiert, oder die Kollegen einfach etwas gegen mich haben. Total absurd eigentl. aber solche Ängste begleiten mich. AM liebsten würde ich einfach offen, gesprächig sein...aber so leicht fällt mir das nicht.

Deshalb frage ich mich.
Wie sollte man sich am Anfang verhalten?
So wie man ist, oder doch über den Schatten springen?
Habt ihr ein paar Tipps?

Trotz alledem Freue ich mich ja doch auf den Job.
Denn die Arbeitslosigkeit hat mich einfach nur genervt. Natürlich erschreckt dann dieses Ungewisse...

GLG
 
Hallo liebe Ine,

wir sitzen wohl beide momentan im selben Bott wie ich lesen kann?!
Ich bin auch erst seit nicht mal einer Woche bei meinem neuen AG und ich kann dich total verstehen. Am liebsten wünscht man sich das, das der Tag nur 2 Stunden hat.
Am liebsten wünscht man sich, dass sich ebenso ein neuer Kollege befindet mit dem man sich zusammenschließen kann. Ich habe auch keine Ahnung worüber ich mit den Kollegen reden soll. Ich komm mir total hilflos vor. Die unterhalten sich über Dinge und ich sitz da wie so ein Depp ohne Hirn.

Ist echt ne schwierige Situation.
Wenn ich ehrlich bin könnt ich manchmal heulen.
Wenn ich schon am Ende bin und aufgeben möchte, lese ich mich im Forum hier durch und hol mir mut, weil es nicht nur mir so geht und ich bin nicht komisch, sondern wie jeder andere.
 
Es ist immer wieder schön, zu lesen dass andere die gleichen Probleme haben.

Ich kenne das wenn man beisitzt es wird geredet und man redet einfach nicht mit. Mnahcmal könnte oc sogar was dazu sagen aber ganz hinten denke ich mir, ach das geht dich bestimmt nix an halt den Mund. Ich behindere mich selber 🙁

Und bei Außenstehenden sieht das dann echt so aus als ob man blöd, dumm oder so wäre.

Ich will es aber unbedingt dieses mal ändern denn nochmal Jahrelang außenseiter sein, will ich nicht.

Ich habe mir nun ein Buch geholt, das helfen soll mehr Selbstvertrauen aufzubauen und Ängste abzubauen. Ich hoffe es motiviert mich etwas..

Ganz viel Kraft dir!!
 

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