A
amelfenstein
Gast
Ich habe vor 6 Wochen einen neuen Job angefangen. Ich habe mich aus einem gut behüteten Arbeitsverhältnis in einem großen Konzern auf das dünne Eis einer kleinen ausländischen Firma gewagt. Diese Firma hat mich abgeworben und in Deutschland eine Niederlassung eröffnet, in der ich von Anfang an mitwirken sollte. Nun bin ich also 6 Wochen dabei und bin schwer enttäuscht. Alles ist anders, als es mir angepriesen wurde.
Beispiele:
1) Es hieß, es sollen 2-3 Mitarbeiter sein. Nun bin ich alleine und es soll auch erstmal keiner eingestellt werden.
2) Ich habe von Anfang an klar gesagt, dass ich keine Verkäuferpersönlichkeit bin und wenig Marketing-Erfahrung habe. Die Firma sagte "Kein Problem, Vertrieb wird jemand anderes machen." Wie gesagt, ich bin allein…
3) Mein Job sollte eine leitende Funktion sein, also eine Art Niederlassungsleiter, hauptsächlich im administrativen und finanziellen Bereich. Nun mache ich nur Verkauf und Akquise (zu allem Überfluss auch noch Kalt-Akquise!). Wie schon gesagt, ich bin keine Verkäuferpersönlichkeit; es fällt mir sehr schwer!
4) Gemäß Vertrag sollte ich eine Einarbeitung bei der Muttergesellschaft und zusätzlich bei einer weiteren Niederlassung bekommen. Nichts ist passiert, ich habe ohne Einarbeitung losgelegt. Ich weiß, dass es unglaubwürdig klingt, aber es ist so, ich übertreibe nicht. Ich kenne das Geschäft nicht und ich kenne die Waren nicht. Aber ich soll sie verkaufen.
Darüber hinaus werde ich über nichts informiert, ich höre nichts aus dem Mutterhaus, ich kenne noch nicht einmal den Geschäftsführer. Und es ist eine kleine Firma, bestehend aus knapp 20 Mitarbeitern, also kein großer Konzern. Da dürfte es doch wohl üblich sein, dass der Geschäftsführer mich mal in seinem Team begrüßt, oder? Ich komme mir sehr alleingelassen und beschwindelt vor.
Nachdem ich mir das alles gestern eingestanden habe, überlege ich nun, wie es weitergehen soll. Ein neuer Job muss her, soviel ist sicher. Ich habe in diese Firma nun kein Vertrauen mehr. Aber, macht es nicht in anderen Firmen, in denen ich mich bewerbe, einen schlechten Eindruck, wenn ich nach 6 Wochen das Handtuch werfe?
Wie ist eure Meinung dazu? Tue ich mir nur selbst leid oder ist das einfach zu viel des Guten?
Beispiele:
1) Es hieß, es sollen 2-3 Mitarbeiter sein. Nun bin ich alleine und es soll auch erstmal keiner eingestellt werden.
2) Ich habe von Anfang an klar gesagt, dass ich keine Verkäuferpersönlichkeit bin und wenig Marketing-Erfahrung habe. Die Firma sagte "Kein Problem, Vertrieb wird jemand anderes machen." Wie gesagt, ich bin allein…
3) Mein Job sollte eine leitende Funktion sein, also eine Art Niederlassungsleiter, hauptsächlich im administrativen und finanziellen Bereich. Nun mache ich nur Verkauf und Akquise (zu allem Überfluss auch noch Kalt-Akquise!). Wie schon gesagt, ich bin keine Verkäuferpersönlichkeit; es fällt mir sehr schwer!
4) Gemäß Vertrag sollte ich eine Einarbeitung bei der Muttergesellschaft und zusätzlich bei einer weiteren Niederlassung bekommen. Nichts ist passiert, ich habe ohne Einarbeitung losgelegt. Ich weiß, dass es unglaubwürdig klingt, aber es ist so, ich übertreibe nicht. Ich kenne das Geschäft nicht und ich kenne die Waren nicht. Aber ich soll sie verkaufen.
Darüber hinaus werde ich über nichts informiert, ich höre nichts aus dem Mutterhaus, ich kenne noch nicht einmal den Geschäftsführer. Und es ist eine kleine Firma, bestehend aus knapp 20 Mitarbeitern, also kein großer Konzern. Da dürfte es doch wohl üblich sein, dass der Geschäftsführer mich mal in seinem Team begrüßt, oder? Ich komme mir sehr alleingelassen und beschwindelt vor.
Nachdem ich mir das alles gestern eingestanden habe, überlege ich nun, wie es weitergehen soll. Ein neuer Job muss her, soviel ist sicher. Ich habe in diese Firma nun kein Vertrauen mehr. Aber, macht es nicht in anderen Firmen, in denen ich mich bewerbe, einen schlechten Eindruck, wenn ich nach 6 Wochen das Handtuch werfe?
Wie ist eure Meinung dazu? Tue ich mir nur selbst leid oder ist das einfach zu viel des Guten?