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Neuer Job entspricht nicht den Vorstellungen

G

Gelöscht 127722

Gast
Hallo Zusammen,

ich habe folgendes Anliegen, über das ich mir mal gern Meinungen einholen möchte.

Ich habe vor 4 Wochen ein neues Arbeitsverhältnis bei einer Firma angefangen, in der es mir überhaupt nicht gefällt.
Man setzt mich jetzt schon sowas von dermaßen unter Druck, das Progamm in dieser Zeit so gut wie zu kennen inkl. den Abläufen etc.
Es hieß, ich soll immer nachfragen, wenn mir etwas unklar ist. Sobald ich etwas nachfrage, solle ich doch zuerst mal logisch nachdenken und mir mein mit Geschriebenes durchlesen.
Wenn ich versuche, schon jetzt selbstständig zu arbeiten, bekomme ich einen Anpfiff dass es kracht und ich sei zu schnell.
Und ich soll doch nicht andauernd auf mein Geschreibe schaun, das MUSS doch jetzt schon sitzen.
Komme damit absolut nicht klar. Habe es auch schon angesprochen, dass ich mir mit manchen Arbeiten nach dieser kurzen Zeit
noch schwer tu, wird aber teilweise komplett ignoriert und auf den Kalender geschaut, wie lang ich denn jetzt schon da bin.

Ich merke einfach, dass mir dieser Job absolut nicht gefällt. 🙁

Außerdem habe ich letzte Woche spitz bekommen, dass es von April-August so gut wie keinen Urlaub gibt, weil in dieser Zeit die Schulbuch-Aufträge reinrauschen und diese bis zum Schulanfang (September) komplett abgeschlossen sein müssen.
Das hat man mir im Vorstellungsgespräch verschwiegen und ich bin so gar nicht begeistert davon.


Ich habe aktuell noch 2 Monate Probezeit und in dieser 2 Wochen Kündigungsfrist.

Wäre es ratsam, dass ich mir in dieser Zeit etwas neues suche?

Ich war, bevor ich diese Stelle angetreten hab, ein halbes Jahr arbeitsuchend, da ich nicht bei meinem Ausbildungsbetrieb nach der Abschlussprüfung bleiben wollte.
Habe vor dieser Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement
noch eine Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel absolviert und war 6 Jahre lang in diesem Job, unter anderem als Stellvertretung einer Abteilung...

Muss ich denn in meinem Lebenslauf den jetzigen Job mit angeben?
Natürlich werde ich in mein Bewerbungsschreiben klar machen, dass sie diese vertraulich behandeln sollen, da ich mich in einem ungekündigten Arbeitsverältnis befinde..

Bin mega überfordert und weiß einfach nicht was ich tun soll.

Auf Meinungen und Antworten von Euch freue ich mich!
 
Hmm, das klingt nicht gut. Wer maßregelt dich denn da so und wer setzt dich unter Druck? Sicherlich wirst du mit den Aufgaben noch vertrauter mit der Zeit, das Verhalten spricht aber eine klare Sprache, dass entweder die Kollegialität nicht die beste ist oder aber das Führungsverhalten nicht mitarbeiterorientiert. Beides sind schon elementare Knackpunkte.

Natürlich kann es auch immer mal vorkommen, dass vor/zu bestimmten Terminen Urlaubssperren verhängt werden. Eine Dauer von April bis August erscheint mir aber doch unverhältnismäßig lang und das würde mich auch stören, zumal damit eigentlich die schönsten Monate des Jahres wegfallen. Ist das denn sicher, dass da Sperre ist oder hast du das nur läuten hören?

Wenn es also nicht noch wesentliche Aspekte gibt, die FÜR diese Firma und den Job sprechen, dann würde ich mich auch vor Ablauf der Probezeit umorientieren.

Ich würde dieses Intermezzo dann auch nicht in den CV aufnehmen. Wenn du allerdings vermerken möchtest, dass du dich in einem ungekündigten Beschäftigungsverhältnis befindest, kannst du es logischerweise nicht unterschlagen.
 
Wäre es ratsam, dass ich mir in dieser Zeit etwas neues suche?
So wie du deine Situation schilderst, kann es jedenfalls nicht schaden. Vielleicht rüttelt es sich bei deinem aktuellen Job ja noch ein, vielleicht auch nicht. Da wäre es gut für dich, wenn du eine neue Option hättest.
Muss ich denn in meinem Lebenslauf den jetzigen Job mit angeben?
Das wirst du wohl tun müssen. Du bist ja wegen der Kündigungsfrist nicht sofort verfügbar, und du möchtest wohl auch keine größere Lücke in deinem Lebenslauf haben.
 
Du widersprichst Dir. Finde ich.
Fragst Du nach, ist es nicht richtig, machst Du was selbständig ist es auch nicht richtig.

Wer geht denn so unterirdisch mit Dir um?
Von wem kriegst Du Druck?
Wie lange ist die Probezeit?

Nach 4 Wochen kannst Du nicht wissen, ob es Dir gefällt oder nicht.
Da solltest Du Dir noch ein wenig Zeit geben.

Ja, Du solltest angeben, dass Du noch in einem Arbeitsverhältnis stehst, musst ja Dir Firma nicht nennen.
Ich habe nie den aktuellen Arbeitgeber angegeben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Verwaltung wird bald eh von der KI übernommen.
Wir sind nicht in der Firma , können auch nicht beurteilen was du leisten kannst.
Die haben auch nichts verschwiegen, es ist deine Aufgabe nachzufragen.
Und schon Forderungen an Firmen stellen bei den du dich erst bewirbst kommt nicht gut an.
Das ist nur in Positionen des höheren Management üblich.
 
Ja, Du solltest angeben, dass Du noch in einem Arbeitsverhältnis stehst, musst ja Dir Firma nicht nennen.
Ich habe nie den aktuellen Arbeitgeber angegeben.
Zu einer Bewerbung gehört normalerweise ein aktueller Lebenslauf inkl. der Beschäftigungsverhältnisse bis zum aktuellen Tag. Es wäre mir neu, dass man da den Arbeitgeber nicht namentlich nennt. Hat da nie jemand nachgefragt? Bei uns wärst du damit nicht durchgekommen.

Ich würde mir aber tatsächlich überlegen, ob ich den Arbeitgeber überhaupt erwähne. Du müsstes begründen, warum du dort nicht klar gekommen bist - das würde ich zu umgehen versuchen.

Wenn du in der Probezeit bist und nichts anderes vereinbart wurde, gilt m. W. die gesetzliche Kündigungsfrist von 2 Wochen. Du wärst also sehr wohl quasi stande pede verfügbar; kaum ein Arbeitgeber setzt das aber von einen Tag auf den anderen Tag um. Falls das wider Erwarten doch gewünscht ist lassen sich 2 Wochen auch gut mit geplantem Urlaub argumentieren, den man nicht mehr absagen kann.
 
Verwaltung wird bald eh von der KI übernommen.
Das wird sukzessive kommen, und Deutschland gehörte noch nie zu den schnellsten. Das Wörtchen "bald" ist in diesem Zusammenhang mehr als dehnbar. Außerdem hängt es immer noch vom Arbeitgeber ab. Dass z. B. kommunale Arbeitgeber nicht noch trommelderweise zu Meetings rufen erstaunt mich immer wieder. Von KI sind die noch meilenweit entfernt und haben erst mal das grundsätzliche Thema Digitalisierung vor der Brust.
Wir sind nicht in der Firma , können auch nicht beurteilen was du leisten kannst.
Die haben auch nichts verschwiegen, es ist deine Aufgabe nachzufragen.
Wenn Urlaubsthemen nicht explizit angesprochen werden kann man durchaus davon ausgehen, dass es keine Besonderheiten gibt. Dass man sich abspricht unter Kollegen ist ganz normal, darüber braucht man nicht zu reden. Aber eine 5-monatige Urlaubssperre? Geht gar nicht, so etwas nicht proaktiv zu thematisieren, falls es denn wirklich stimmen sollte.
Und schon Forderungen an Firmen stellen bei den du dich erst bewirbst kommt nicht gut an.
Das ist nur in Positionen des höheren Management üblich.
Und selbstverständlich darf man auch außerhalb des Managements Forderungen stellen. Kann es sein, dass du die Entwicklung verpasst hast, dass wir heutzutage vielerorts einen Arbeitnehmermarkt haben? Ich arbeite in einem Unternehmen, das immer noch sehr verwöhnt ist und als Top-Arbeitgeber angesehen wird. Selbst da setzen sich die Azubis mittlerweile hin und fragen nach, was das Unternehmen ihnen bietet.
Allerdings lese ich überhaupt keine Forderungen von der TE. Dass man i. d. R. durchgängig Urlaub nehmen können sollte außer in absoluten Spitzenzeiten über eine kurze Dauer ist doch wohl eher ein Selbstverständnis in Deutschland. Oder was meintest du?
 
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