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Neue Wohnung ist der Horror

Was du hier beschreibst, kenne ich nur zu gut aus meiner alten Wohnung. Wobei sich die Zustände bei mir aber erst nach einigen Jahren in diese Richtung entwickelt hatten. In den ersten Jahren gab es keine Probleme, bis die damalige Besitzerin ihr Haus verkaufte.

Der zweite Vermieter war ein sehr spezieller Typ. Der hat mit Mitte 30 eine Abfindung von seinem Arbeitgeber genommen, das Haus gekauft und seinen Lebensunterhalt mit den Mieteinnahmen bestritten. Für diesen Lebensstil war er bereit, so einiges zu tun und hatte keine Skrupel, auch illegale Dinge in Kauf zu nehmen. So kam es, dass einige Mieter ausgezogen sind (das war ein Haus mit 8 Wohnungen). Als neue Mieter nahm er lauter so komische Leute auf, die viel Alkohol und Drogen konsumierten, in den Nächten rumschrien, sich prügelten und Gegenstände zerstörten.

Innerhalb von wenigen Jahren wurden wir von einem "normalen" Mietshaus zu einer "Assibude". Weil ich nicht gerade sparsam gelebt hatte, musste ich mir die Kohle für den Auszug erstmal zur Seite legen. Deshalb dauerte es bei mir ein Weilchen, bis ich endlich raus konnte. Es war echt übel, wenn ich unter der Woche nachts um 1-2 Uhr geweckt wurde, weil die Nachbarn über mir so laut waren. In einer Nacht habe ich mitbekommen, wie der Vermieter eine Mieterin geschlagen hat. Einmal wurde ich von der Polizei zwecks Aussage vorgeladen, weil eine andere Mieterin den Kerl wegen irgendeiner Sache angezeigt hatte. Bei der Polizei war der Mann natürlich schon lange bekannt.

Ich war sehr, sehr froh und erleichtert, als ich endlich aus der Wohnung raus war. Eines kann ich dir garantieren: Egal wie nervig und stressig so ein Umzug auch ist, es ist immer noch besser als dauerhaft in solchen Zuständen zu leben. Bitte schau danach, dass du so bald wie möglich was Neues findest. Es ist sehr wichtig, dass man sich in seinem eigenen Zuhause wohl fühlt.
 
Naja, das sind für mich schon keine Alltagsgeräusche mehr. Klar ist das Haus vielleicht etwas hellhöriger, als es moderne Gebäude sind. Das ist keine Frage. Aber das ändert ja nichts an der Tatsache, dass fast täglich nach 22 Uhr noch sehr lautes Poltern, Möbel umher rücken, etc. zu hören ist und das sind für mich keine Alltagsgeräusche und erst Recht nicht nach 22 Uhr. Wie gesagt, lautes Geschrei, etc. ist ja an der Tagesordnung.


Ich war sehr, sehr froh und erleichtert, als ich endlich aus der Wohnung raus war. Eines kann ich dir garantieren: Egal wie nervig und stressig so ein Umzug auch ist, es ist immer noch besser als dauerhaft in solchen Zuständen zu leben. Bitte schau danach, dass du so bald wie möglich was Neues findest. Es ist sehr wichtig, dass man sich in seinem eigenen Zuhause wohl fühlt.

Ja ich glaube im Endeffekt bleibt mir nichts anderes übrig und da muss ich einfach drauf hoffen, dass die Wohnbau mich vor Ablauf der 2 Jahre aus dem MV entlässt. Muss denen halt nen Nachmieter suchen, das sollte aber kein Problem sein. Es ist halt trotzdem ne miese Situation und absolut belastend.
 
Hast das evtl überlesen?

Die müsste ich tatsächlich mal fragen. Ich habe aber auch das Gefühl, dass die Nachbarn unter mir öfters mal am Bohren sind. Zumindest hat der Typ schon am Feiertage aufm Balkon irgendwelche Holzlatten zersägt und wieder zusammen geschraubt. Zur Zeit ist mal wieder jemand seit ner halben Stunde am Hämmern... ist definitiv nicht zum aushalten.

@Paletti: Wie hast du das bitte überstanden? Vor allen Dingen mit der lauten Musik in der Nacht. Da dreht man doch irgendwann durch!?
 
Bei mir war es der Vermieter (er wohnt nicht im gleichen Haus), der gerne mal sonntags um 8 mit dem Bohrer anrückte. Dass wir berufstätigen Mieter auch mal ausschlafen wollten und handwerkliche Arbeiten an einem Sonntag eigentlich nicht gestattet sind, hat den nicht interessiert. Auf die Gesetze hat er prinzipiell gepfiffen und immer gemacht, was er wollte.
 
Sprich doch mal mit der Hausverwaltung, ich meine, wenn die Mieter über und unter dir sich einen Dreck um Ruhezeiten und anderes scheren, dann weiß doch die Hausverwaltung sicher was davon, vielleicht ist das ja auch genau der Grund warum der Vormieter auch ausgezogen ist. Frag doch mal ob die nicht die gleiche Wohnung in einem anderen Gebäudeteil frei haben, quasi ein Tausch.
 
Manche Leute können eben leider nur am Wochenende in ihrer Wohnung werkeln und dann eben auch Sonntag. Gerade jetzt wo es so schön ist, putzen auch viele ihren Balkon auf.

Mein Nachbar über mir hat knapp 2 Monate lang seine Wohnung renoviert, eben nur am Wochenende. Nicht schön, aber leider unvermeidlich.

Ich würde einfach mal freundlich das Gespräch suchen und fragen, wie lange sie da noch beschäftigt wären. Einfach das man sich auch selber drauf einstellen kann. Oder Hilfe anbieten, dann haben beide Seiten schneller wieder seinen Seelenfrieden.
 
Hallo Leute. Vielleicht hat jemand einen guten Rat für mich.

Zuletzt habe ich zwei Jahre lang mit meiner Freundin zusammen gewohnt. Die Beziehung ging aber kaputt und sie wollte in eine andere Stadt ziehen. Die Wohnung hätte ich mir alleine nicht leisten können, also gab es Druck bei der Wohnungssuche, was im Rhein-Main Gebiet sowieso fast ein Ding der Unmöglichkeit ist. Nach etlichen Besichtigungen und Absagen bekam ich eine Wohnung in einem Hochhaus. Okay, für den Übergang wohl ganz in Ordnung dachte ich mir. Es gibt zwar einen 2-Jahre Kündigungsausschluss, die Wohnbaugesellschaft lässt da aber mit sich reden. Habe schon mal in ner Wohnung von denen gewohnt.

Jetzt wohne ich also hier seit gut 6 Wochen und ich bin kurz vorm verzweifeln. Die Nachbarn über mir gehen gar nicht. Ständig ist lautes Geschrei, Möbel rücken, Poltern, Türen zuschlagen, das volle Programm und zwar immer so bis 0 Uhr in der Nacht und manchmal auch länger. Ich kann deshalb kaum noch schlafen, was natürlich mich natürlich unter der Woche ziemlich fertig macht, da ich immer gegen 6 Uhr aufstehen muss. Über mir wohnt ein Paar mit Kind, zwischen 40 und 50 Jahre alt. Ob die arbeiten gehen, keine Ahnung.

Heute wurde dann von heute morgen um 8 bis gerade eben gebohrt. Klar, man würde das auch aus anderen Wohnungen hören aber es kam definitiv von denen oben drüber. Ich stand sogar vor deren Tür und hab gewartet, bis wieder gebohrt wird, um sicher zu sein, dass sie es auch sind. Habe dann geklingelt und in einem ruhigen Ton gesagt, dass es halt uncool ist, wenn an einem Sonntag gebohrt wird und das sie es doch bitte unterlassen sollen. Da wird einem von der Frau kackdreist ins Gesicht gelogen, sie wären das nicht und das würde woanders her kommen und ihr wäre das auch aufgefallen. Okay, meine Wut hab ich in dem Moment runter geschluckt und bin dann gegangen. Auf Stress und Diskussion hatte ich einfach null Bock in dem Moment und das wäre auch nicht gut ausgegangen.

Von Anfang an führe ich ein Lärmprotokoll und ich werde morgen definitiv den Hausmeister anrufen und ihm die Lage schildern. Dennoch öffnet man dann wohl die Büchse der Pandora und ändern wird sich wohl kaum etwas. Selbst wenn der Hausmeister die Sache bei den Nachbarn anspricht. Solche Menschen sind halt dumm und rücksichtslos und werden sich in der Hinsicht wohl auch nicht mehr ändern.

Ich spiele also jetzt mit dem Gedanken, schon wieder umzuziehen. Ich war so froh, diesen Stress hinter mir gelassen zu haben und auf einen erneuten Umzug habe ich natürlich keine Lust. Habe mir extra eine neue Küche für die Wohnung hier gekauft. Ich weiß, das ein Umzug wohl die einzige und auch letzte Maßnahme ist. Aber da muss auf jeden Fall die Wohnbaugesellshaft zustimmen und ich müsste schon wieder auf die stressige Suche gehen und auch erstmal wieder ne bezahlbare Wohnung finden. Alles in allem bin ich absolut deprimiert und mit den Nerven echt am Ende.

Wart ihr schon einmal in so einer Situation und was würdet ihr tun?
Willkommen im Club! Mir geht es exakt genau so. Ich wohne gezwungenermaßen in einem Sozialbau. Offenbar weiß die untere Gesellschaftsschicht sich nicht zu benehmen. Mangelnde Erziehung? Wie auch immer.

Bei mir wurde zwei Monate lang von November bis Ende Januar eine Wohnung zwei Stöcke drüber saniert. Das war als ob man mit einem Presslufthammer neben mir stünde.

Aktuell sind es offenbar zwei oder drei Familien hier, die sich nicht benehmen können. Eine direkt an meiner Wohnschlafzimmerwand, eine irgendwo nicht lokalisierbar. Tägliches herumgetrampel, Kinder quasseln und schreien. Eine Zeit lang hat ein Mann mit extrem lauter Stimme täglich telefoniert und ich konnte alles wort für wort mithören. Aufgehört hat es erst, als ich dem einen Zettel geschrieben habe und die Vermieterfirma benachrichtigt wurde. Hab schon überlegt ob ich denen nochmal einen Zettel schreibe mit sowas wie "Lieber Nachbar, ist mit Ihren Kindern alles in Ordnung? Sie schreien als würden sie aufgespießt werden. Lg Ihre besorgte Nachbarin." Damit der vllt Angst bekommt ich könnte das Jugendamt oder so rufen. Manchmal muss man zu härteren Mitteln greifen.

Sozialbau = Massive Ruhestörung
Gesellschaft = Leben im Lärm

Ich bin auch seit Anfang des Jahres nervlich völlig am Ende. Man kann hier einfach nicht in Ruhe leben. Man wird ständig von Hintergrundgeräuschen genervt. Auch jetzt grade (weil Ferien denke ich) quasselt und quietscht ein Kind in der Wohnung nebenan. Deshalb bin ich nachts wach. Weil ich nur da völlig zur Ruhe kommen und Kraft tanken kann. Manchmal glaube ich, dass dort drüben ein Live Horrorfilm abgeht. Mit einem Messermeuchler, der die Kinder aufspießt. Ich schlafe seit Anfang des Jahres nur noch mit Ohrstöpseln. Anders geht es hier nicht.

Ich kenne und verstehe das absolut. Im Moment kann ich mir einen Umzug noch nicht leisten und ich befürchte, dass ich es psychisch einfach nicht ertragen würde. Den ganzen stress.
 
Zuletzt bearbeitet:
Willkommen im Club! Mir geht es exakt genau so. Ich wohne gezwungenermaßen in einem Sozialbau. Offenbar weiß die untere Gesellschaftsschicht sich nicht zu benehmen. Mangelnde Erziehung? Wie auch immer.

Bei mir wurde zwei Monate lang von November bis Ende Januar eine Wohnung zwei Stöcke drüber saniert. Das war als ob man mit einem Presslufthammer neben mir stünde.

Aktuell sind es offenbar zwei oder drei Familien hier, die sich nicht benehmen können. Eine direkt an meiner Wohnschlafzimmerwand, eine irgendwo nicht lokalisierbar. Tägliches herumgetrampel, Kinder quasseln und schreien. Eine Zeit lang hat ein Mann mit extrem lauter Stimme täglich telefoniert und ich konnte alles wort für wort mithören. Aufgehört hat es erst, als ich dem einen Zettel geschrieben habe und die Vermieterfirma benachrichtigt wurde. Hab schon überlegt ob ich denen nochmal einen Zettel schreibe mit sowas wie "Lieber Nachbar, ist mit Ihren Kindern alles in Ordnung? Sie schreien als würden sie aufgespießt werden. Lg Ihre besorgte Nachbarin." Damit der vllt Angst bekommt ich könnte das Jugendamt oder so rufen. Manchmal muss man zu härteren Mitteln greifen.

Sozialbau = Massive Ruhestörung
Gesellschaft = Leben im Lärm

Ich bin auch seit Anfang des Jahres nervlich völlig am Ende. Man kann hier einfach nicht in Ruhe leben. Man wird ständig von Hintergrundgeräuschen genervt. Auch jetzt grade (weil Ferien denke ich) quasselt und quietscht ein Kind in der Wohnung nebenan. Deshalb bin ich nachts wach. Weil ich nur da völlig zur Ruhe kommen und Kraft tanken kann. Manchmal glaube ich, dass dort drüben ein Live Horrorfilm abgeht. Mit einem Messermeuchler, der die Kinder aufspießt. Ich schlafe seit Anfang des Jahres nur noch mit Ohrstöpseln. Anders geht es hier nicht.

Ich kenne und verstehe das absolut. Im Moment kann ich mir einen Umzug noch nicht leisten und ich befürchte, dass ich es psychisch einfach nicht ertragen würde. Den ganzen stress.

Also ich fühle da definitiv mit dir. Es kann auch nur an den Nachbarn über oder unter mir liegen, denn wie gesagt, ich hab hier schon mal vier Jahre lang gewohnt und da habe ich von oben oder auch unten nicht das kleinste Geräusch gehört. Das es auch einem nicht selbst auf den Sack geht, wenn man durch die Wohnung trampelt, wie ein Elefant. Auch kann man doch bitte nicht jeden Tag / Nacht stundenlang seine Möbel umher rücken oder schwere Gegegnstände auf den Boden werfen. Sowas gibts doch einfach nicht, scheint aber so zu sein. Das ganze macht mich seit Tag 1 komplett fertig und ja, ein erneuter Umzug wäre der absolute Stress. Denke mal, dass sich das im Endeffekt aber nicht vermeiden lässt.

Habe auch schon versucht mit Ohrenstöpseln zu schlafen aber das hat noch nicht wirklich funktioniert. Vielleicht muss ich mich da auch erst dran gewöhnen. Finde aber auch, dass das keine optimale Lösung ist, denn es behebt die Ursache des Problems ja nicht. Auf der Couch kann ich z.B. sehr gut schlafen. Also evtl müsste ich nochmal alle Räume durcheinander würfeln, aber die beiden anderen Räume sind eigentlich zu klein, um als Wohnzimmer durchzugehen. Das wäre aber noch die letzte Maßnahme, die ich treffen könnte, wenn auch nicht optimal.

Klar, evt kann ich auch hier innerhalb des Hauses eine Wohnung tauschen und mal diesbezüglich bei der Wohnbau nachfragen aber auch dort kann mir ja im schlechtesten Fall wieder das gleiche Problem blühen. Auch da kennt man ja die Nachbarn nicht und kann das vorher schlecht einschätzen.

Und ein Umzug is natürlich auch ein Problem, denn dann muss ich erstmal wieder ne bezahlbare Wohnung finden.
 
Habe auch schon versucht mit Ohrenstöpseln zu schlafen aber das hat noch nicht wirklich funktioniert.
Ich hatte mehrmals eine Ohrenentzündung, weil ich ohne die Dinger nicht schlafen kann.

Also evtl müsste ich nochmal alle Räume durcheinander würfeln
Hab mir auch schon oft überlegt ob ich am Balkon oder in der Küche übernachte, mit meiner Luftmatratze. Aber das bringt nicht viel. Auch habe ich überlegt eine Schallisolierte Schlafkapsel zu bauen, das aber auch kaum was ändern wird. Fakt ist, Lärm ist schwerstens gesundheitsschädlich.

Hatte grade eben ne Angstattacke weil ein Nachbar auf meine Tür geschlagen hat.
 

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