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Neue Katze?

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hast du vielleicht schon entschieden, wie du weiter vorgehst und ob du es mit den beiden Fellnasen zusammen probieren möchtest?
Grundsätzlich möchte ich schon einen neuen Kumpel für meinen Kater, aber entschieden habe ich noch nichts. Er lebte bisher immer mit anderen Katzen zusammen und mag andere Katzen.
Ich habe mich nun abends immer mit dem älteren Kätzchen beschäftigt und festgestellt, dass sie eigentlich mit anderen Katzen nichts zu tun haben will. Sie ignoriert sie, aber sobald eine in ihre Nähe kommt knurrt und brummt sie. Wahrscheinlich ist sie allein glücklicher.

Ich überlege auch meiner Wohnungs-Kätzin weiblich ca. 7 Jahre alt was gutes zu tun und eine jüngere Katze als Gesellschaft in die Wohnung zu holen.
Ich würde es davon abhängig machen, ob sie die letzten sieben Jahre mit dir alleine lebte, ohne andere Katzen zu kennen, oder ob sie Katzen kennt. Wenn sie immer alleine war, könnte es schwierig werden, eine andere Katze dazu zu nehmen, weil sie das soziale Miteinander mit anderen Katzen gar nicht kennt.
Wenn deine Katze Artgenossen kennt und gut mit ihnen klar kommt, dann könnte eine etwa gleich alte Katze als Gesellschaft gut passen. Im Endeffekt entscheiden die Katzen selbst, ob untereinander Sympathie da ist. Ob es klappt, weiß man vorher leider nie. Vorallem nicht bei Wohnungskatzen, deren Revier nur auf die Wohnung beschränkt ist.
So könnte sie vielleicht ihre mütterlichen Instinkte ausleben und sich um die jüngere Katze kümmern.
Mit 7 Jahren würde sie von einer deutlich jüngeren Katze, die viel Energie mitbringt und noch spielen will, wahrscheinlich eher genervt sein. Dass bei erwachsenen Katzen plötzlich mütterliche Instinkte durchbrechen ist eher eine Vorstellung von uns Menschen. Tatsächlich habe ich das nur ganz selten gesehen.
 

Hallo dreampudelchen,

schau mal hier: Neue Katze?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hm, wenn ihr für Begegnungen immer den gleichen Raum im Tierheim nehmt, wundert es mich nicht, wenn die Tiere sich erst einmal stark für das Zimmer interessieren.
"Immer" ist so eine Sache. Solche Begegnungen finden selten im Tierheim statt. In den letzten fünf Jahren vielleicht zwei Mal. Aber natürlich riecht das Zimmer sehr interessant nach allem möglichen - das interessiert die Tiere dann mehr, als die jeweils andere Katze.

das muss ungeheuer spannend für sie riechen.
Für die Tierheimkatze sind zumindest Umgebung und Geruch bekannt, die fremde Katze muss alles neu erkunden.

Wäre es möglich, einfach mal ein paar Stunden bis zu einem Tag zu warten, ob sich die Katzen für einander interessieren, wenn sie den Raum für sich erkundet haben?
Theoretisch ja.
Es ist im Grunde genommen eine ähnliche Situation, wenn Katzen für ein paar Tage in Pension ins Heim kommen, wenn ihre Menschen Urlaub machen. Dann sitzen die Katzen gemeinsam mit anderen in einem Zimmer. Im Heim funktioniert das - zuhause würde es mit den gleichen Katzen aber wieder ganz anderes aussehen, weil dann die Urlaubskatze ihr Revier wieder hat.
 
Ich wollte noch berichten, wie es weiterging...

Mitte Juli war ich im Urlaub. Vorher war die Zeit sowieso zu knapp um eine neue Katze einzugewöhnen, aber nach meinem Urlaub war es dann soweit.
Die Entscheidung fiel leider gegen die 15-jährige Katzendame, die mir so am Herzen hängt. Sie und ich, das hätte sofort funktioniert, aber es sollte ja ein Kumpel für meinen Kater sein und deshalb eine mit Artgenossen verträgliche Katze.

Letztendlich wurde es nun der Kater, der etwas jünger ist, als mein Kater und der ebenfalls Nierenschwäche hat. Hatte ich schon von ihm geschrieben? Ich dachte es zumindest, fand jetzt aber meinen Beitrag dazu nicht mehr.

Es war eine Sekunden-Entscheidung. Nachdem ich wochenlang um dieses Thema herumgedacht und überlegt hatte, gab es nur ein paar Sekunden in denen mein Mut groß genug war um zu sagen: ok, jetzt nehme ich ihn mit. Einen Moment später bekam ich schon wieder kalte Füße, aber die Entscheidung war getroffen.

Mein Kater war toll - so wie ich es mir erhofft hatte. Er blieb ruhig und war interessiert. Der neue Kater war natürlich sehr aufgeregt. Bei den ersten Begegnungen war er sehr ängstlich, brummte, knurrte, sang in den höchsten Tönen. Wir ließen es langsam angehen und die Begegnungen wurden von seiner Seite her gelassener. Mein Kater war sowieso die Ruhe selbst.
Während mein Kater draußen war, konnte der neue die Wohnung erkunden. Mittlerweile ist er sicherer geworden. Treffen die Katzen aufeinander, beschnuppern sie sich neugierig. Meiner gibt sogar manchmal Köpfchen, das kennt der andere anscheinend noch nicht, oder er reagiert einfach (noch) nicht darauf. Kommt einer dem anderen zu nahe wird nur kurz die Pfote gehoben.

Noch trenne ich sie in bestimmten Situationen, die einfach nicht anders machbar sind. Ich beobachte meinen Kater aufmerksam, ob er sich zurückgesetzt fühlen könnte, aber davon merke ich nichts.
Das einzige, was ihn irritiert, sind die geschlossenen Türen. Hier standen bei gutem Wetter Balkon-, Wohnungs- und Haustür offen. Das geht nun nicht mehr. Mein Kater ist etwas anhänglicher geworden - vielleicht hängt das aber auch damit zusammen, dass ich vorher ein paar Tage im Urlaub weg war oder damit, dass er jetzt wieder etwas mehr raus geht. Kommt er nach Hause, begrüßen sich die zwei sofort.

Ich bin guter Dinge, dass es funktioniert und die zwei sich mögen. Mal sehen wie es sich in den nächsten Wochen entwickelt, aber für die ersten 1,5 Wochen bin ich mehr als zufrieden.
 
Schön dass es gut läuft! Alles Gute und viel Freude mit dem neuen Kater 🙂
Bei den Katzen meiner Schwester läuft es leider auch nach einem Jahr nicht so harmonisch, das wird wohl auch so bleiben 🤷‍♂️
 
Danke Regis.
Ja, es ist oft so, dass die Vergesellschaftung nicht so gut klappt. Das wollte ich vermeiden, weil mein Kater anderen Katzen gegenüber wirklich gut verträglich ist.
 
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