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Neue Katze?

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Für weitere Antworten geschlossen.
2 ältere Katzen zusammen zu führen ist nicht einfach.
Oft verstehen sie sich nicht.
Ältere Katzen wollen meistens keine andere Katze haben.

Wenn die Katze überall hin pinkelt ist es sehr fraglich, ob sie dies bei dir unterlässt.

Ich würde die Katze mal mit nach Hause nehmen und es ausprobieren, ob es klappt.
Im Tierheim wird sie kaum Vermittlungschancen haben.


Ich würde es auch einfach mal probieren und die Katze mit nach Hause nehmen. Aber wichtig ist glaub ich, dass du dann das über einige Tage lang beobachtest und auch immer bei ihnen bist, ob sie sich auch wirklich gut verstehen, also eventuell sogar Urlaub nehmen. Ob sie sich wirklich tatsächlich gut verstehen, kann nur die reale Zusammenführung ermitteln.

Wegen dem Pinkel Problem - hast du Fließen Boden oder etwa Teppichboden? Könnte eventuell eine Katzenwindel weiterhelfen - eventuell auch mal ausprobieren.

Aber ich finde es echt super, dass du es mit der Handikap-Katze versuchen möchtest, wenn sie ansonsten schwer vermittelbar ist.

Ich würde dir so sehr wünschen, dass es mit den beiden zusammen gut klappt und drücke dir fest die Daumen.
 

Hallo Gelöscht 121015,

schau mal hier: Neue Katze?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Hallo an alle Katzenfreunde,

ich bräuchte bitte mal eure Hilfe, euren Rat, eure Meinung.

Wie manche von euch wissen, arbeite ich in einem Tierschutzverein.
Leute zu beraten, die ein neues Tier aufnehmen wollen, gehört da zu meinem Alltag. Ich mache es gern, ich kann es gut ... aber wenn es dann darum geht, ob ein neues Tier bei mir selbst einziehen soll, fehlt mir der Blick von außen.

Im Januar starb meine Katze, seitdem lebt mein etwa 11-jähriger Kater allein bei mir. Er geht ab und zu raus und streunt draußen herum, bleibt aber auch tagelang zuhause. Gerade bei "schlechtem" Wetter wie Regen, Kälte, zu große Hitze, Schwüle ... reicht ihm der Balkon.
Mit so gut wie allen Katzen, denen er draußen begegnet, kommt er gut klar. Mit Katern besser als mit Katzen.
Einmal gab es eine kleine Rauferei mit einem Kater, der danach sein bester Kumpel wurde. Leider lebt dieser Kumpel nicht mehr.
Mit meiner Katze allerdings harmonisierte er nie sonderlich toll. Die beiden lebten nebeneinander her. Seit sie gestorben ist klebt mein Kater viel mehr an mir, als früher. Klar, es ist ja auch sonst niemand mehr da. Selbst wenn sie nicht viel miteinander anfangen konnten, war doch noch jemand da, wenn ich weg war.

Seit Januar hat er mich also für sich allein. Er klebt an mir, kuschelt viel ... wir sind im Grunde genommen noch ein eingespielteres Team, als zuvor. Da wo ich bin ist auch er.

Nun stellt sich mir immer wieder die Frage, wieder eine zweite Katze dazu zu nehmen.
Ginge er regelmäßig raus würde ich mir diese Frage wahrscheinlich gar nicht stellen. Draußen hätte er Kontakt zu anderen Katzen, soviel er es will.

Nun wurde eine 15-jährige Katze im Heim abgegeben. Sie lebte 15 Jahre lang als Wohnungskatze in der gleichen Familie und wurde abgegeben, weil sie seit drei Jahren unsauber ist und überall hin pieselt. Das schreckt mich nicht ab, das kriegt man weg. In ihrer Familie gab es zum Schluss zwei kleine Kinder - das ist vielen Katzen zuviel. Es könnte aber auch eine Angewohnheit nach einer Blasenentzündung sein, die sie vor drei Jahren hatte. Gesundheitlich ist sie jetzt fit, das wurde abgeklärt. Sie ist im Heim total entspannt, wenn es ruhig ist. Herrscht viel Betrieb zieht sie sich etwas zurück. Sie lässt ich entspannt streicheln, schmusen und schnurrt zufrieden, fühlt sich also relativ wohl.

Mein Kater hat Nierenschwäche und braucht Diätfutter - zwei Katzen getrennt zu füttern bekommt man auch hin. Sehe ich jetzt auch nicht als Problem.

Ich würde mich über eure Meinungen dazu freuen. Was für Gedanken habt ihr, wenn ihr das hier lest?

Im Moment bin ich mir einfach unsicher. Ich will die 15-jährige Katze nicht mitnehmen und dann feststellen müssen, dass es nicht funktioniert. Das will ich so einem alten Tier nicht antun. Andererseits habe ich selbst wenig Einfluss darauf, ob Sympathie zwischen den beiden wäre oder nicht.
Mein Kater ist mittlerweile ein verwöhnter Prinz - das ist liebevoll gemeint, macht aber vielleicht eine Vergesellschaftung mit einer anderen Katze nicht einfacher. Ich will nicht, dass er sich verdrängt fühlen könnte.
Allerdings ist er allein, wenn ich arbeiten bin, einkaufe ... das ist der Hauptgrund warum ich über eine zweite Katze nachdenke.

Freunde um ihre Meinung zu fragen, hilft mir hier wenig weiter. Ein Freund schlug mir am Wochenende vor, eine junge Katze zu nehmen, weil ich länger etwas von ihr hätte, über die 15-jährige wollte er nichts hören. Anderen sagen lapidar: du kennst dich ja aus, du sitzt an der Quelle, du wirst schon das Richtige machen.

Danke schonmal für eure Antworten 🙂 .

Ich habe jetzt nicht alle Antworten gelesen - also sorry, wenn dieser Tip schon kam:

Könntest du ein Treffen zwischen den beiden Katzen auf 'neutralem Boden' arrangieren, also weder bei dir zu Hause noch in dem Raum, in dem die Katze gerade im Tierheim lebt?

Hintergrund der Frage: zwischen Tieren kann es Sympathie und Antipathie auf den ersten Blick geben (wie auch manchmal bei Menschen oder zwischen Tier und Mensch).

Das lässt sich jedoch unmöglich vorhersagen.

Darum würde ich es nach Möglichkeit auf neutralem Boden ausprobieren.

Wenn die beiden dann gut zurecht kommen, freut sich dein Kater bestimmt langfristig über die zusätzliche Gesellschaft (auch, wenn er vielleicht am Anfang bisschen verblüfft ist, dass da eine neue Katze in seinem Revier ist)
 
... hast du Fließen Boden oder etwa Teppichboden?
Tja, eine bunte Auswahl von allem. Fließen im Bad, Holzboden in der Wohnung, teilweise Teppiche und Laminat.
Könnte eventuell eine Katzenwindel weiterhelfen - eventuell auch mal ausprobieren.
Windeln würde ich nur bei einem Tier verwenden, dass Urin und Kot nicht mehr halten kann. Das ist bei ihr aber nicht der Fall. Windeln wäre bei ihr auch nicht der richtige Weg.
Ob sie sich wirklich tatsächlich gut verstehen, kann nur die reale Zusammenführung ermitteln.
Das sehe ich auch so, anders findet man das leider nicht heraus.
Ja, sie bräuchten natürlich Zeit, sich kennenzulernen und aneinander zu gewöhnen. Urlaub wäre im Moment nicht drin, durchaus aber ein verlängertes Wochenende. Theoretisch kann ich in der Mittagspause nach Hause gehen. Im Endeffekt entwickelt sich jede Zusammenführung anders und ich passe mich dann an, je nachdem, wie es läuft.
 
Persönlich würde ich allerdings nur noch gleichgeschlechtliche Katzen halten.
Den Rat gebe ich auch immer. Vorallem bei jungen Tieren. Bei älteren schaue ich auch auf das, was sie bisher gewohnt waren und was sie kennen. Da gibt es tolle Katze/Kater-Gespanne.
Die Zeit des wilden Spielens ist bei meinem Kater schon vorbei. Er beobachtet die jüngeren Kater draußen dabei, aber beteiligt sich nicht mehr.

Die Sache mit der Unsauberkeit würde ich mir wirklich sehr gut überlegen. Sowas würde ich mir nie wieder freiwillig antun.
Kann ich verstehen, das ist tatsächlich nervenaufreibend. Ich hatte das schonmal bei einer Katze, aber auch bei ihr wusste ich davon, bevor ich sie mitnahm. Es schreckt mich bei ihr aber nicht ab, weil sie zum einen nun im Tierheim sauber ist und ich durch die Schilderung der Vorbesitzer das Gefühl habe, dass ihr Zuhause einfach der Trubel und der Stress mit zwei Kleinkindern zu viel war. Zuletzt war die Situation dann einfach zu verfahren, der Stress auf beiden Seiten zu groß, als dass sich noch etwas ändern konnte. Kinder, Lärm und Hektik hätte sie bei mir nicht. Allerdings anfangs den Stress durch die Umgewöhnung, aber das ist anderer Stress, als der, den sie bisher kannte.

Ich würde an deiner Stelle entweder einen Kater dazuholen in etwa dem selben Alter und mit ähnlichem Charakter, oder aber zwei Kitten, die zusammen spielen und der Ältere praktisch nicht überfordert wird.
Zwei kleine Kätzchen kommen bei mir nicht in Frage. Zum einen passt es nicht zu meinem Kater - ich suche ja Gesellschaft für ihn. Zum anderen passen junge Kätzchen auch nicht zu mir, so goldig sie auch sind. Aber ich bin tagsüber arbeiten, da wären sie zu lang allein. Ältere Katzen sind einfach nicht mehr so lebhaft, schlafen mehr und sind ruhiger ...

Ein etwa gleichalter Kater war eigentlich das, was mir so als idealer Kumpel für meinen Kater vorschwebte. Zumal er sich mit Katern immer verstand. Dann wurde die Katze abgegeben und hätte ich meinen Kater nicht, hätte ich sie sofort mitgenommen. Es gibt so Tiere, die sieht man und die Chemie stimmt einfach sofort. Aber es geht eben nicht um mich, sondern primär um Gesellschaft für meinen Kater.

Hatte mir zu meinem Kater auch eine Katze dazuholen wollen, habe es dann aber gelassen. Nun schaue ich nach einem Kater mit selben ruhigen Charakter.
Dann ist bei dir ja auch gerade ein Platz frei. Ich wünsche dir, dass du einen tollen Kumpel für deinen Kater findest.
 
Könntest du ein Treffen zwischen den beiden Katzen auf 'neutralem Boden' arrangieren, also weder bei dir zu Hause noch in dem Raum, in dem die Katze gerade im Tierheim lebt?
Ich verstehe den Hintergrund deines Vorschlags und habe auch schon ein paarmal erlebt, das Leute so versuchen herauszufinden, ob sich zwei Katzen verstehen, aber ich habe noch nie erlebt, dass es funktioniert. Die Tiere interessieren sich dann mehr für den fremden Raum, als für das andere Tier.
Manche Interessenten bringen tatsächlich beim Besuch im Tierheim ihre eigene Katze mit. Wir nutzen dann einen Aufenthaltsraum um den Tieren eine Möglichkeit zum Beschnuppern zu geben.
Darum würde ich es nach Möglichkeit auf neutralem Boden ausprobieren.

Wenn die beiden dann gut zurecht kommen, freut sich dein Kater bestimmt langfristig über die zusätzliche Gesellschaft
Ich gehe davon aus, dass das Aneinandergewöhnen mehr Zeit in Anspruch nimmt. Mein Kater würde jeden Besuch von Artgenossen in die Wohnung lassen. Das hat er oft genug unter Beweis gestellt, wenn ihm Nachbarskatzen hinterherliefen und neugierig ihr Köpfchen in meine Wohnung steckten. Von ihm aus durfte jeder mit rein. Vehement verteidigt wurde die Wohnung immer von meiner Katze, die niemals geduldet hat, dass ein fremdes Tier auch nur ins Treppenhaus kommt.
Allerdings ist die Situation nochmal eine andere, wenn eine Katze dauerhaft bleiben würde, mit aufs Sofa zum kuscheln kommt usw. Und bei den Gästen gab es auch schon ein Kennenlernen irgendwo draußen.

Hintergrund der Frage: zwischen Tieren kann es Sympathie und Antipathie auf den ersten Blick geben (wie auch manchmal bei Menschen oder zwischen Tier und Mensch).
Ja, da kann ich dir nur zustimmen.
 
Probier es einfach mal aus... ein Versuch ist es auf jedenfall Wert. Ist bei euch nächste Woche am Donnerstag Fronleichnam Feiertag? Das wäre doch vielleicht die Gelegenheit den Freitag als Brückentag frei zu nehmen, dann hättest du ein schönes verlängertes Wochenende zum beobachten??Vielleicht läuft es besser als du denkst. Wir drücken dir alle die Daumen. 👍
 
Ich verstehe den Hintergrund deines Vorschlags und habe auch schon ein paarmal erlebt, das Leute so versuchen herauszufinden, ob sich zwei Katzen verstehen, aber ich habe noch nie erlebt, dass es funktioniert. Die Tiere interessieren sich dann mehr für den fremden Raum, als für das andere Tier.
Manche Interessenten bringen tatsächlich beim Besuch im Tierheim ihre eigene Katze mit. Wir nutzen dann einen Aufenthaltsraum um den Tieren eine Möglichkeit zum Beschnuppern zu geben.

Ich gehe davon aus, dass das Aneinandergewöhnen mehr Zeit in Anspruch nimmt. Mein Kater würde jeden Besuch von Artgenossen in die Wohnung lassen. Das hat er oft genug unter Beweis gestellt, wenn ihm Nachbarskatzen hinterherliefen und neugierig ihr Köpfchen in meine Wohnung steckten. Von ihm aus durfte jeder mit rein. Vehement verteidigt wurde die Wohnung immer von meiner Katze, die niemals geduldet hat, dass ein fremdes Tier auch nur ins Treppenhaus kommt.
Allerdings ist die Situation nochmal eine andere, wenn eine Katze dauerhaft bleiben würde, mit aufs Sofa zum kuscheln kommt usw. Und bei den Gästen gab es auch schon ein Kennenlernen irgendwo draußen.


Ja, da kann ich dir nur zustimmen.


Dass dein Kater sein Revier nicht vehement verteidigt, macht es schon mal einfacher für eine neue Katze.

Denke immer noch, dass es günstiger wäre, wenn sich die beiden Katzen das erste Mal nicht in deiner Wohnung / im Gebiet des Katers treffen.

Dass dein Kater freundlich zu fremden Katzen ist, ist zwar super; allerdings denke ich, dass der Stress für die neue Katze evtl höher ist, wenn sie ihn in seinem Revier trifft (gerade wenn sie ohnehin zur Nervosität neigt).

Denn ich nehme an, dass sie aufgrund von Geruch, Verhalten und Körpersprache deines Katers schnell verstehen wird, dass das sein Gebiet ist.

Zumindest potentiell kann dann der Stress für sie höher sein als es sonst der Fall wäre.

Hm, wenn ihr für Begegnungen immer den gleichen Raum im Tierheim nehmt, wundert es mich nicht, wenn die Tiere sich erst einmal stark für das Zimmer interessieren.

Olfaktorische Wahrnehmung ist für Katzen ja enorm wichtig - das muss ungeheuer spannend für sie riechen.

Wie lange haben die Katzen für Begegnungen denn Zeit?

Wäre es möglich, einfach mal ein paar Stunden bis zu einem Tag zu warten, ob sich die Katzen für einander interessieren, wenn sie den Raum für sich erkundet haben?
 
Hallo liebe TE,

hast du vielleicht schon entschieden, wie du weiter vorgehst und ob du es mit den beiden Fellnasen zusammen probieren möchtest?

Ich überlege auch meiner Wohnungs-Kätzin weiblich ca. 7 Jahre alt was gutes zu tun und eine jüngere Katze als Gesellschaft in die Wohnung zu holen. So könnte sie vielleicht ihre mütterlichen Instinkte ausleben und sich um die jüngere Katze kümmern. Ich überlege aber auch hin und her, ob das klappen könnte. Was meint ihr dazu?
 
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