Hey, ich bin gerade auf dieses Forum gestoßen, da ich gerade selber eine ähnliche Frage habe. Mich würde es sehr interessieren, ob du trotz der Bedenken Lehrerin geworden bist und wie es dir in dem Job geht? 🙂 Liebe Grüße
Die TE wird dir das nicht mehr beantworten können, aber aus Erfahrung kann ich dir sagen:
Es gibt einen Riesenunterschied zwischen vorne stehen vor seinen Mitschülerinnen und Mitschülern oder vor eigenen Schülern.
Wer natürlich massive Angst hat vor Menschen zu sprechen, der wird als Lehrer denke ich nicht glücklich. Aber wer ein normales Maß an Kommunikation beherrscht und lediglich die "Prüfungssituation" Referat unangenehm findet, dem würde ich nicht abraten. Im Studium hat man je nach Bundesland sehr viele Praktika, auch schon recht früh mit eigenem Probeunterricht (zumindest hier in RLP). Da merkt man schnell ob man da reinwachsen kann oder das niemals was für einen sein wird.
Nach dem Abi mal ein Praktikum wäre auch eine gute Idee (ob es in richtigen Schulen gehen wird, ist fraglich, die sind mit Lehramtsstudenten ausgelastet, aber vlt an Privatschulen).
Im Studium selbst hat man auch Dutzende Referate und Präsentationen (die wirklich auch mal ne Stunde angesetzt sind und auch didaktische Teile enthalten, also wird hier auch geübt werden).
Frag auch mal deine Lehrer wie die das einschätzen.
Ich selbst habe mich bei Referaten auch nie sonderlich wohl gefühlt, aber durch meinen Nebenjob an der Kasse während des Studiums lässt man alle sozialen Ängst schnell fallen, inzwischen unterrichte ich nebenruflich sogar und es macht mir überhaupt garnichts aus, obwohl ich streng genommen garnicht richtig dafür qualifiziert bin.