Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Nervösität vor der Klasse und Lehrerin werden?!

  • Starter*in Starter*in minnie-love
  • Datum Start Datum Start
M

minnie-love

Gast
Guten Abend ihr Lieben!

Ich bräuchte einmal euren Rat, nun ich habe seit ich klein bin einen stark ausgeprägten Berufswunsch: Ich will Lehrerin werden!
Am liebsten Lehrerin für Geschichte & Sozialkunde und Englisch. Ich liebe es einfach mit Kindern & Jugendlichen zu arbeiten, bin daher auch schon oft in Feriencamps als Betreuerin mitgefahren und auch erklären diverser Dinge, stellt für mich kein großes Problem dar- da ich auch gelegentlich Nachhilfe gebe.

Mein Problem ist aber, da ich eigentlich noch selbst zur Schule gehe- habe derzeit mein letztes Jahr, dann die Matura (das Abitur)- und immer wenn ich vor der Klasse ein Referat oder eine Präsentation machen muss, bin ich total angespannt, nervös & zittrig. Meine Frage und ich bitte euch ernst zu antworten, ich kann den Job dann als gleich Lehrerin vergessen oder? Ich glaube halt, dass ich wenn ich dann selbst Lehrerin bin und vor der Klasse stehen muss, dass ich wieder so nervös und aufgeregt sein werde.. Oder was meint ihr?

Generell gefragt, wenn man Lehrerin werden will, gibt es im Lehramtsstudium eigentlich auch einen Übungsunterricht, wo man es einfach mal so versuchen, üben kann?

Ich hoffe ihr könnt mir helfen und ich wiederhole mich, bitte nur ernst gemeinte Antworten! Mir ist es wirklich wichtig!!! Ganz besonders freuen würde ich mich mich, wenn mir wirklich jemand mit (ähnlicher) Erfahrung zurück schreibt!

DANKE!!!

minnie-love

PS: Wenn ich im falschen Bereich bin, tut es mir Leid!!
 
Hallo Minie-Love

Ich bin selber eigentlich nur Schülerin, aber ein Lehrer von mir, der bei unserer Klasse als Praktikant gearbeitet hatte, hatte genau das gleiche Problem, er hat es aber geschafft. Mit dem Motto: "Übung macht den Meister!" Umso öfters du vor der Klasse stehst, umso einfacher wird es für dich. Du solltest aber aufpassen, dass du von anfang an, die Klasse im Griff hast! Sonst ist es für die Lehrperson (also dich) sehr mühsam und belastend. Viel Erfolg!
 
Also ich denke, es geht den meisten so, dass sie nervös und zittrig werden, wenn sie vor einer Gruppe etwas vorstellen oder vortragen müssen.
Ich errinere mich noch mit Grausen an den ersten Vortrag den ich vor einer größeren Gruppe an der Uni halten musste. Doch aus eigener Erfahrung kann ich dir ein bischen Mut machen. Je öfter du solche Situationen mitmachst, desto mehr gewöhnst du dich auch daran so im Fokus der Aufmerksamkeit zu stehen.
Mir hat sehr geholfen, dass ich selber Übungsgruppen geleitet habe, bei jedem Mal wurde die Nervosität und Aufgeregtheit weniger. Learning by doing sozusagen.
Wenn dir der Lehrberuf liegt und du gerne mit Jugendlichen arbeitest sind das doch schon mal gute Vorausetzungen.
Manchmal suchen Nachilfeschulen auch Leute die Gruppenunterricht geben. Wäre das nicht mal ne Möglichkeit zu schauen, wie du mit größeren Gruppen zurechtkommst? Und verlier nicht den Mut wenn die Angst nicht gleich wie weggeblasen ist, es braucht alles seine Zeit.
Alles gute dir auf deinem Weg!
 
öhm... also du gehst ja jetzt noch zur schule und du wirst sicher noch eine persönlichkeitsentwicklung durchmachen bis du das erste mal in 3 oder 4 jahren vor einer klasse stehst. also mach dir mal keinen kopf. im übrigen sollte dein maßstab bzw. ziel nicht die schulklasse sein, sondern eine generell gefestigte persönlichkeit. das durchschauen kinder recht schnell was für ein typ mensch du bist! 🙄
 
Das ist Quatsch, dass jemand, der bei Referaten bissl aufgeregt ist, kein guter Lehrer werden kann. Erstens entwickelt sich vieles noch und zweitens hat das auch was damit zu tun, wie man selbst meint, anzukommen. Kommst du in deiner Klasse gut klar?

Ich habe das früher zu Schulzeiten selbst gehabt und mittlerweile habe ich mehrfach unterrichtet, ob nun bei Praktika, bei kleineren Gruppen im Nachhilfeinstitut, bei einer Deutsch als Fremdsprache Assistentenstelle im Ausland, bei einem Lehrauftrag, habe div. Referate an der Uni gehalten usw. Ich habe keine große Nervosität mehr. Bin einfach ich und gut ist.

Es macht außerdem einen Unterschied, wo du das Referat hältst. Peers sind für mich eine andere Schiene, als wenn du einen gewissen Altersunterschied zu jemandem hast. Man ist automatisch bei "erwachseneren Leuten" aufgeregter, weil man meint, da stärkerer Kritik ausgesetzt zu sein, was aber nicht zwingend stimmen muss. Außerdem denkt man halt auch immer, dass die suuuuper viel Erwartungen an Referate stellen.

Ich gebe dir für Referate einfach mal den Tipp: versuche die so aufzubereiten, dass sie komplett in deiner eigenen Sprache sind. Wenn du was zitieren sollst, schreibe es dir auf ne Karte oder mache es auf Powerpoint! Wenn du es in eigene Worte fasst, fällt es dir automatisch einfacher, das Vorzutragende wiederzugeben.
Darüber hinaus: erinnere dich an Referate, die gut gelaufen sind. In der Regel laufen die ja auch! Verlass dich auf das, was gut gelaufen ist bzw. habe das immer präsent. Du kannst dich auf deine Stärken verlassen. Dass jemand bei einem Referat noch nie was rausgebekommen hat, habe ich bisher jedenfalls noch nicht erlebt.

Was man halt sonst noch machen kann: probe die Referate zu Hause. Erst mal vor dem Spiegel und dann vielleicht mal mit ner Freundin, einem Elternteil etc.

Versuche darüber hinaus herauszufinden, was dich in solche Aufregung versetzt. Ist es die Angst zu versagen? Dass jemand lachen könnte? Selbst wenn du dich verplappern solltest, mach doch einfach nen Witz drüber... bzw. lächele. Zeige erst gar keine Unsicherheit, damit du dich nicht zum Lachangriff frei machst. 😀
 
Übung macht den Meister! 🙂

Ganz ehrlich, in der Schule hat jeder Bammel davor. Schließlich hat man sowas noch nicht oft gemacht, wenn überhaupt. Je öfter man sowas aber macht, desto besser wird es und desto weniger Nervosität ist dabei. Es gibt auch zig Leute, die regelmäßig Referate halten oder Ähnliches und trotzdem immer noch nervös davor sind. Das ist völlig normal.

Bis es soweit ist, wirst du dich sicher noch sehr verändern. Gerade das Studium kann einige Veränderungen hervorrufen. Ich weiß nicht, wie es im Lehramtsstudium abläuft, aber ich bin mir recht sicher, dass solche Kompetenzen im Bereich der Rhetorik auch vermittelt werden. Sicher gibt es auch Hausarbeiten und damit einhergehend Referate, die immer wieder eine Übung darstellen.

Ich glaube du brauchst da keinerlei Bedenken haben 🙂 Jeder fängt mal klein an. Keiner ist zu irgendeinem Beruf geboren, jeder muss sich gewisse Kenntnisse und Fähigkeiten erst aneignen!

Ich wünsch dir viel Spaß und Erfolg in deinem baldigen Studium 😉
 
Ich würd auch sagen - mach dir mal keine zu großen Sorgen. Es ist etwas ganz anderes, ob du vor Mitschülern stehst oder vor einer Klasse als Lehrerin. Und dass die ersten Stunden nicht einfach sind, ist klar.

Ich studiere selber auf Lehramt (Mathe/Englisch) und gehörte in der Schule auch eher zu den nervöseren Zeitgenossen. Und wirklich "einfach" ist es nicht, wenn du dich im Praktikum das erste Mal vor eine Klasse stellst. Aber das gibt sich mit der Zeit. Mein erster Unterrichtsversuch (in Englisch) ist soweit schief gelaufen, wie es eben geht. Und spontan würde ich mich auch jetzt noch nicht vor eine Klasse stellen wollen ;-) aber es wird einfacher. Und man lernt, seine Unsicherheit zu überspielen.

Du kannst versuchen, in der Uni nachher selber Übungsgruppen/Tutorien zu halten. Ist zwar anfangs echt eine Überwindung (mein Tutorium ist nur unwesentlich jünger als ich), aber in der Uni ist der Vorteil, dass die Leute das Fach freiwillig gewählt haben und man daher zumindest nicht das Motivationsproblem so extrem wie in der Schule hat.

Mein Tipp an dich wäre: mach einfach mal ein Praktikum an einer Schule. Nicht an DEINER Schule, irgendwo in der Umgebung. Da du selbst noch Schüler bist, ist das natürlich blöd mit den Ferien und so - evtl wenn du dein Abi hast, da hat man ja deutlich vor den anderen Klassen frei. Und wenn du nicht gerade in die höheren Klassen gehst, hast du einen mächtigen Vorteil, nämlich den Altersunterschied. Du wirst dich garantiert nicht mehr mit zehnjährigen Schülern derart identifizieren wie mit deinem eigenen Jahrgang.

Das Bachelor-Lehramtsstudium ist mit relativ vielen Praktika versehen. Du wirst schon merken, ob es dir liegt. Und das nehme ich einfach mal an, da du ja schreibst, dass es dein Traum ist. Sobald man in der Uni ist, ist die Schulzeit bald seeehr weit weg. Das wird schon, Kopf hoch!

Liebe Grüße,
Julie
 
Ich würd auch sagen - mach dir mal keine zu großen Sorgen. Es ist etwas ganz anderes, ob du vor Mitschülern stehst oder vor einer Klasse als Lehrerin. Und dass die ersten Stunden nicht einfach sind, ist klar.

Ich studiere selber auf Lehramt (Mathe/Englisch) und gehörte in der Schule auch eher zu den nervöseren Zeitgenossen. Und wirklich "einfach" ist es nicht, wenn du dich im Praktikum das erste Mal vor eine Klasse stellst. Aber das gibt sich mit der Zeit. Mein erster Unterrichtsversuch (in Englisch) ist soweit schief gelaufen, wie es eben geht. Und spontan würde ich mich auch jetzt noch nicht vor eine Klasse stellen wollen ;-) aber es wird einfacher. Und man lernt, seine Unsicherheit zu überspielen.

Du kannst versuchen, in der Uni nachher selber Übungsgruppen/Tutorien zu halten. Ist zwar anfangs echt eine Überwindung (mein Tutorium ist nur unwesentlich jünger als ich), aber in der Uni ist der Vorteil, dass die Leute das Fach freiwillig gewählt haben und man daher zumindest nicht das Motivationsproblem so extrem wie in der Schule hat.

Mein Tipp an dich wäre: mach einfach mal ein Praktikum an einer Schule. Nicht an DEINER Schule, irgendwo in der Umgebung. Da du selbst noch Schüler bist, ist das natürlich blöd mit den Ferien und so - evtl wenn du dein Abi hast, da hat man ja deutlich vor den anderen Klassen frei. Und wenn du nicht gerade in die höheren Klassen gehst, hast du einen mächtigen Vorteil, nämlich den Altersunterschied. Du wirst dich garantiert nicht mehr mit zehnjährigen Schülern derart identifizieren wie mit deinem eigenen Jahrgang.

Das Bachelor-Lehramtsstudium ist mit relativ vielen Praktika versehen. Du wirst schon merken, ob es dir liegt. Und das nehme ich einfach mal an, da du ja schreibst, dass es dein Traum ist. Sobald man in der Uni ist, ist die Schulzeit bald seeehr weit weg. Das wird schon, Kopf hoch!

Liebe Grüße,
Julie
Das stimmt so auch nicht ganz. In HH z.B. gibt es im Bachelor ein Pflichtpraktikum. 😉
 
Mit deinem Ziel vor Augen wirst du diese Hürde immer wieder nehmen können - und irgendwann ist sie nicht mehr da. Gewöhnung.

Und in 10 Jahren wirst du diesen Thread wiederfinden (😉) und sagen, huch was? Angst vor Schülergruppen zu reden? Hihi achja früher, kann ich mich ja gar nicht mehr dran erinnern 🙂

Also, frohen Mutes rüberhüpfen, immer und immer wieder 🙂

Viel Spaß dabei und alles Gute!
 
Hey, ich bin gerade auf dieses Forum gestoßen, da ich gerade selber eine ähnliche Frage habe. Mich würde es sehr interessieren, ob du trotz der Bedenken Lehrerin geworden bist und wie es dir in dem Job geht? 🙂 Liebe Grüße
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben