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Nervenzusammenbruch gehabt, was nun?

MKB345

Mitglied
Hallo erstmal, seit längerem hatte ich wieder alles im Griff, dachte ich jedenfalls.
Aber vor ca 1Woche hatte ich einen Nervenzusammenbruch. Ich habe Hyperventilliert, mein ganzer Körper war angespannt und ich habe nur noch geschwitzt und geheult.:(
Alle Ereignisse, die ich hier aber nicht nennen will waren zu viel für mich. Die Unterpunkte wären sowohl Familiär als auch in der Liebe.
Seitdem ich diesen Nervenzusammenbruch hatte, fühle ich mich nur noch ausgebrannt und bin Nervlich völlig am Ende. Ich war immer der Mensch der sich mit dem wenigsten zurechtgegeben hat und auch nie mehr verlangt hat. Aber mein Umfeld versteht es nicht, das ich völlig am Ende bin.
Ich bin bis jetz immer wieder aufgestanden aber diesesmal kann ich einfach nicht mehr. Ich bin lustlos, gereizt und auch komplett angeschlagen.
Die kleinsten Dinge die ich nur auf der Straße sehe, z.B jemanden der ein Protziges Auto fährt regen mich schon so auf, das ich am genzen Körper anfange zu zittern. Sowohl Freunde als auch Familie stellt sich gegen mich, obwohl ich denen schon so sehr geholfen habe und nix dafür verlangt habe. Mir geht es auch finanziell nicht gut, da ich keine Arbeit finde weil ich nur einen Hauptschulabschluss habe und kurz bevor ich den Nervenzusammenbruch hatte habe ich meine Ausbildung verloren, weil ich 4 Tage eine Grippe hatte wo ich 40Grad Fieber hatte und ins Krankenhaus musste. Meine eigene Schwester wo ich eigentlich helfen will schreibt mir ausdrücke in Sms obwohl sie um einiges jünger ist als ich. Mit meiner Mutter habe ich keinen Kontakt mehr, weil sie mich nur noch mehr runterzieht. Sie macht immer extreme Sachen die mich noch mehr fertigmachen. Und auf das alles kommt noch das meine Freundin abstand von mir will weil sie meint, ich hätte mich geändert seit der Zeit wo wir zusammengekommen sind.:wein:
Aber was soll ich denn tun, wenn alles nicht mehr geht und ich nur noch mehr sinke und sinke. Gerade im Augenblick sogar, wenn ich an all das denke fange ich wieder an zu heulen weil meine Psyche das nicht mehr mitmacht. Ich versuche immer alles Positiv zu sehen, aber es geht einfach nicht mehr.

Könnt ihr mir bitte irgendwie Helfen?

 

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L

Lenja

Gast
..seit längerem hatte ich wieder alles im Griff, dachte ich jedenfalls.

..Ich war immer der Mensch der sich mit dem wenigsten zurechtgegeben hat und auch nie mehr verlangt hat.

..Ich versuche immer alles Positiv zu sehen, aber es geht einfach nicht mehr.
Mir erscheint, als ob deine frühere Lebensweise, frühere Lebenseinstellung dir nicht mehr gut dienen, dass sie sich ausgedient hatten und du unbedingt eine Veränderung darin brauchst.

Vielleicht war dein "Griff", in dem du alles hattest - zu fest, zu einengend, vielleicht war das, womit du dich zurecht gabst und nicht mehr davon verlangtest - zu wenig für dich, vielleicht brauchtest du Dinge eher realistisch zu sehen, als nur positiv?

Dein Nervenzusammenbruch könnte möglicherweise darauf hindeuten, dass das, wie du lebtest, wie du mit den Ereignssen des Lebens umgegangen bist, für dich nicht optimal, denn auf Dauer zu sehr belastend war. Und da du dich in diesem jetzigen Zustand mit allem leicht überfordert fühlst, zwingt er dich dazu eine neue "Lebensstartegie" zu ergreifen, die natürlich nicht gleich von dir gefunden werden kann, nicht gleich gut funktioniert und für deine Freunde/Familie zuerst etwas befremdlich wirkt.

Vielleicht hört dein Sinken auf, wenn du es erkannt hast, was für dich jetzt richtig und gut wäre, welche Veränderung du brauchst, und wenn du anfängst diese nach und nach umzusetzen?

Alles Gute dir!
Lenja
 
Zuletzt bearbeitet:

MKB345

Mitglied
Mir erscheint, als ob deine frühere Lebensweise, frühere Lebenseinstellung dir nicht mehr gut dienen, dass sie sich ausgedient hatten und du unbedingt eine Veränderung darin brauchst.

Vielleicht war dein "Griff", in dem du alles hattest - zu fest, zu einengend, vielleicht war das, womit du dich zurecht gabst und nicht mehr davon verlangtest - zu wenig für dich, vielleicht brauchtest du Dinge eher realistisch zu sehen, als nur positiv?

Dein Nervenzusammenbruch könnte möglicherweise darauf hindeuten, dass das, wie du lebtest, wie du mit den Ereignssen des Lebens umgegangen bist, für dich nicht optimal, denn auf Dauer zu sehr belastend war. Und da du dich in diesem jetzigen Zustand mit allem leicht überfordert fühlst, zwingt er dich dazu eine neue "Lebensstartegie" zu ergreifen, die natürlich nicht gleich von dir gefunden werden kann, nicht gleich gut funktioniert und für deine Freunde/Familie zuerst etwas befremdlich wirkt.

Vielleicht hört dein Sinken auf, wenn du es erkannt hast, was für dich jetzt richtig und gut wäre, welche Veränderung du brauchst, und wenn du anfängst diese nach und nach umzusetzen?

Alles Gute dir!
Lenja
Eine Veränderung versuche ich schon seit längerem reinzukriegen aber eben das kriege ich einfach nicht auf die Reihe.:wein: Eben diese Strategie macht es mir ja so schwer aber die neue reinzukriegen ist soo schwierig, das einfach schon seit jahren nicht geklappt hat. Wenn ich das nämlich mache muss ich mein jetziges Umfeld komplett aufgeben, weil es mich ansonsten wieder dahin zurückzieht was ich bis jetz durchgemacht habe.
Und mir ein neues Umfeld zu bauen ist für mich sehr sehr schwer, weil ich eher der zurückhaltende Mensch bin aber wenn ich eine Meinung habe, die dann auch strikt und offen sage. Deswegen kann ich mich kaum ins Sozialleben integrieren was wiederrum dazu führt das ich mich nicht oder sehr zäh anpassen kann. Und das machen die meisten erst garnicht mit. Was ich finde ist nur ablehnung abneigung usw.:(
Und genau davor habe ich ja auch angst, weil sobald ich abgelehnt werde das mein Selbstwertgefühl noch tiefer sinken lässt als den Keller:wein:.
Ich weiß wirklich nicht wie ich das anstellen soll. Ich hatte schon öfteren solche Situationen, aus denen ich mich rausgebracht habe indem ich Realistisch gesehen habe und auch Positiv drüber dachte. Indem ich Klavier gespielt habe und auch an einem Sandsack Trainiert habe habe ich meine gefühle zu geltung gebracht und das hat auch bis jetz sehr gut geholfen. Aber neuerdings hilft nicht einmal das wenn ich es tuhe. Diesesmal ist es irgendwie anders, so befremdlich das es mir schon selber angst macht. Aber ich komme einfach nicht mehr raus:wein::wein::wein:.
 

111kleinbuchstabe

Aktives Mitglied
Sowohl Freunde als auch Familie stellt sich gegen mich, obwohl ich denen schon so sehr geholfen habe und nix dafür verlangt habe.
Der Satz lässt sich auch rückwärts lesen, also nichts verlangen, um absichtilich trotzdem helfen und als "Preis" dafür gesichertes Wohlverhalten einfordern können. Ist doch auch ein Handel mit beiderseitigem Vorteilen.
weil die Familie Freunde und Co immer zusammenhalten usw.
Damit hättest Du recht gut argumentieren können.
 
L

Lenja

Gast
Und mir ein neues Umfeld zu bauen ist für mich sehr sehr schwer, weil ich eher der zurückhaltende Mensch bin aber wenn ich eine Meinung habe, die dann auch strikt und offen sage. .. was wiederrum dazu führt das ich mich nicht oder sehr zäh anpassen kann. Und das machen die meisten erst garnicht mit.
Vielleicht liegt daran dein eigentliches Problem, liebe MKB345?

Ich kann's mir vorstellen, dass die Zurückhaltung gemischt mit strickten und offenen Meinungsäußerung auf die Anderen einen unangenhmen Eindruck erwecken kann: als wäre man kritisch, abwertend, ablehnend ihnen gegenüber.. Die bestimmte Art der Zurückhaltung signalisiert nämlich "ich will mit euch nichts zu tun haben.." und die strickten, offenen Meinungsäußerungen - "Eure (falschen) Meinungen regen mich auf, ich kann sie nicht ertragen!".

Insgesamt erzeugt es den Anschein, als derjenige sich nicht ins das konkrete Sozialleben intergrieren wollte, es verweigerte an ihm teilzunehemen, sich von ihm abgrenzte, da er sich mit ihm nicht identifizieren konnte.

Ist es so bei dir? Und wenn - ja, warum kannst du dich damit nicht identifizieren? Und passiert es grundsätzlich und überall, oder nur gegenüber bestmmten Gruppen von Menschen?
 

MKB345

Mitglied
Vielleicht liegt daran dein eigentliches Problem, liebe MKB345?

Ich kann's mir vorstellen, dass die Zurückhaltung gemischt mit strickten und offenen Meinungsäußerung auf die Anderen einen unangenhmen Eindruck erwecken kann: als wäre man kritisch, abwertend, ablehnend ihnen gegenüber.. Die bestimmte Art der Zurückhaltung signalisiert nämlich "ich will mit euch nichts zu tun haben.." und die strickten, offenen Meinungsäußerungen - "Eure (falschen) Meinungen regen mich auf, ich kann sie nicht ertragen!".

Insgesamt erzeugt es den Anschein, als derjenige sich nicht ins das konkrete Sozialleben intergrieren wollte, es verweigerte an ihm teilzunehemen, sich von ihm abgrenzte, da er sich mit ihm nicht identifizieren konnte.

Ist es so bei dir? Und wenn - ja, warum kannst du dich damit nicht identifizieren? Und passiert es grundsätzlich und überall, oder nur gegenüber bestmmten Gruppen von Menschen?
Es ist eigentlich nur gegen eine bestimmte Gruppe. Normalerweise bin ich zu jedem Menschen egel ob er schwarz oder weiß ist gleich. Aber solche Angebertypen und so mag ich einfach nicht. Diese arrogante Art die stört mich. Aber was mir eben sorgen macht ist das ich das micht mehr unterscheiden kann und so auch meine Mitmenschen falsch verstehe.
Und zum Thema Liebe...ich liebe sie ja eigentlich, und wüsste auch nicht das ich andere Gedanken hätte. Es gab mal ein anderes Mädchen vor ihr, die ich geliebt habe. Aber das mist jetz so lange her, und ich habe auch nicht wirklich noch gefühle für sie weil ich erkannt hatte, das sie die richtige für mich ist.:confused:
 

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