P
primavera7
Gast
Ich bin jedenfalls froh, dass ich der dritten Cousine kürzlich zumindest offen gesagt habe, dass die beiden anderen sich nie von sich aus bei mir melden. Sie erzählt mir nämlich, wenn wir ab und zu mal miteinander telefonieren, des öfteren Neuigkeiten von diesen Cousinen, was mir zeigt, dass diese drei Damen untereinander durchaus Kontakt halten und sich regelmäßig anrufen. Natürlich ärgere ich mich in dem Moment dann schon, denn dadurch wird ja offensichtlich, dass man mich bewusst meidet. Bisher habe ich bei solchen Berichten schweigend zugehört und meinen Ärger und meine Enttäuschung in mich hineingefressen, aber das habe ich dieser Tage nicht mehr eingesehen. Vielleicht hält sich die dritte Cousine mit solchen Erzählungen mir gegenüber dann künftig mal etwas zurück. Ich will die Storys gar nicht hören - wie es mir geht, interessiert die anderen ja auch nicht. Sollen sie sich ruhig gegenseitig in ihrem materialistischen, statusorientierten Weltbild und ihren Vorurteilen bestätigen.
Solche Menschen werden es z.B. nie begreifen, dass Frauen wie ich nicht zum Gymnasium gegangen sind und studiert haben, um sich einen reichen Mann zu angeln und in materiellem Wohlstand zu leben, sondern in erster Linie, weil sie von kleinauf aufgeweckt und wissendurstig waren und einfach Wert auf ein möglichst hohes Bildungsniveau legten. Dass das außerdem die Chancen auf eine gute, gesicherte berufliche Position erhöht, ist eher eine Nebenfolge. Aber wenn das bei mir im Vordergrund stände, würde ich im Berufsleben viel mehr die Ellenbogen ausfahren und strategisch an meiner Karriere feilen. Genau das liegt mir aber nicht. Mein Studium hat sich auch so gelohnt, ich habe dadurch die Fähigkeit erworben, mir eigenständig ganz schnell neue - auch fachfremde - Wissensgebiete zu erschließen, und ich habe im Beruf eine gesicherte Position erreicht. Mit meinem Geld komme ich gut aus. Ich muss nicht jeden Cent umdrehen und kann mir einiges leisten. Aber ich brauche weder einen Porsche noch zwingend ein Eigenheim, noch muss ich jedes Jahr nach Australien oder Malaysia reisen, um anderen zu imponieren. Ich habe festgestellt, dass ich mich an der Nordsee oder im europäischen Ausland auch hervorragend erholen kann. Und da ich hoffnungslos unsportlich bin, könnte man mir mit einem Ski- oder Segelurlaub ohnehin keine Freude machen - dafür interessiere ich mich halt für klassische Musik und habe im Alter von 35 Jahren noch angefangen, Querflöte zu spielen. Außerdem mag ich Tiere, vor allem Hunde, sehr gern. Alles nichts zum Angeben, dafür aber authentisch.
Das Schönste an meinem Lebensstil ist, dass ich finanziell unabhängig bin. Meinen Lebensstandard verdanke ich meiner eigenen Arbeit und nicht einem Ehemann oder Partner. Wenn bei mir eine Beziehung in die Brüche geht, tangiert das meinen Lebensstandard in keiner Weise. Das wissen die oben genannten Personen im Grunde auch und genau das passt ihnen nicht. Bevor man sich aber gegenseitig nur mit Sticheleien traktiert, lässt man sich doch besser in Ruhe. Da umgebe ich mich doch lieber mit Menschen, die ein eher christlich oder ethisch statt materialistisch orientiertes Wertesystem haben und denen ihre Herzensbildung und ihr Gewissen sagen, wann es angebracht ist, sich auch für solche Menschen Zeit zu nehmen, mit denen man nach materialistischen Maßstäben nicht "renommieren" kann.
Solche Menschen werden es z.B. nie begreifen, dass Frauen wie ich nicht zum Gymnasium gegangen sind und studiert haben, um sich einen reichen Mann zu angeln und in materiellem Wohlstand zu leben, sondern in erster Linie, weil sie von kleinauf aufgeweckt und wissendurstig waren und einfach Wert auf ein möglichst hohes Bildungsniveau legten. Dass das außerdem die Chancen auf eine gute, gesicherte berufliche Position erhöht, ist eher eine Nebenfolge. Aber wenn das bei mir im Vordergrund stände, würde ich im Berufsleben viel mehr die Ellenbogen ausfahren und strategisch an meiner Karriere feilen. Genau das liegt mir aber nicht. Mein Studium hat sich auch so gelohnt, ich habe dadurch die Fähigkeit erworben, mir eigenständig ganz schnell neue - auch fachfremde - Wissensgebiete zu erschließen, und ich habe im Beruf eine gesicherte Position erreicht. Mit meinem Geld komme ich gut aus. Ich muss nicht jeden Cent umdrehen und kann mir einiges leisten. Aber ich brauche weder einen Porsche noch zwingend ein Eigenheim, noch muss ich jedes Jahr nach Australien oder Malaysia reisen, um anderen zu imponieren. Ich habe festgestellt, dass ich mich an der Nordsee oder im europäischen Ausland auch hervorragend erholen kann. Und da ich hoffnungslos unsportlich bin, könnte man mir mit einem Ski- oder Segelurlaub ohnehin keine Freude machen - dafür interessiere ich mich halt für klassische Musik und habe im Alter von 35 Jahren noch angefangen, Querflöte zu spielen. Außerdem mag ich Tiere, vor allem Hunde, sehr gern. Alles nichts zum Angeben, dafür aber authentisch.
Das Schönste an meinem Lebensstil ist, dass ich finanziell unabhängig bin. Meinen Lebensstandard verdanke ich meiner eigenen Arbeit und nicht einem Ehemann oder Partner. Wenn bei mir eine Beziehung in die Brüche geht, tangiert das meinen Lebensstandard in keiner Weise. Das wissen die oben genannten Personen im Grunde auch und genau das passt ihnen nicht. Bevor man sich aber gegenseitig nur mit Sticheleien traktiert, lässt man sich doch besser in Ruhe. Da umgebe ich mich doch lieber mit Menschen, die ein eher christlich oder ethisch statt materialistisch orientiertes Wertesystem haben und denen ihre Herzensbildung und ihr Gewissen sagen, wann es angebracht ist, sich auch für solche Menschen Zeit zu nehmen, mit denen man nach materialistischen Maßstäben nicht "renommieren" kann.
Zuletzt bearbeitet: