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Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.
Hallo Biddi,
schau mal hier: Neid zerfrisst mich (Keine Ratschläge oder Tipps notwendig). Hier findest du vielleicht was du suchst.
Natürlich ist es schlimm und sehr prägend, wenn man so viel Unrecht und Gemeinheit erlebt: Jedoch: Du hast zwar viele Menschen getroffen, die Dir böses gewollt haben, aber Du hast sicher viel mehr Menschen getroffen, die Dir eben neutral gegenüber standen. Und genau um DIESE Menschen geht es.Aber in der Realität würdet ihr genauso, wie all die anderen auf mich herabblicken. Woher ich das weiß? Weil ich noch nie einen Menschen getroffen habe, der es nicht getan hat. Ich werde immer verbal bespuckt, wenn ich das Haus verlasse. Von mir werden von wildfremden Menschen Fotos gemacht, im Internet hochgeladen, damit 30 mir völlig unbekannte verschiedene Nutzer fiese Kommentare schreiben können, bis ich erwirke, dass das Foto runtergenommen wird. "Untermensch", "Hässliche Witzfigur", "Opfer".
Es ist natürlich bewundernswert, wenn man es schafft, sein Leben eigenständig von grundauf zu ändern. Schafft man es nicht allein, kann auch eine Psychotherapie hilfreich sein. Aber nur, wenn man bereit ist, mitzuarbeiten, sich auf Denkweisen und Verhaltensweisen einzulassen, die einem bis dato nicht vertraut waren. Mit einer Beschallung durch den Therapeuten ohne eigene Mitwirkung und Bereitschaft, seine Einstellung zu ändern oder zumindest einmal kritisch zu hinterfragen und neue Verhaltensweisen auszuprobieren, ist es nicht getan. Hier sehe ich das Problem beim TE. Er beneidet andere, ist aber nicht bereit, auch nur das Geringste an seiner Einstellung und seinem Verhalten zu ändern, damit es ihm wenigstens etwas besser geht. Bleibt er bei diesem Beharren, ist er beratungsresistent, ein hoffnungsloser Fall und jeder weitere Beitrag in diesem Thread erübrigt sich. Reine Zeitverschwendung.Es gibt aber nur einen Weg heraus aus der Misere: Egal was einem passiert ist: Man darf den Glauben an sich nicht aufgeben und muss den Hintern weiter bewegen.
Hätte ich mein Leben nicht von Grund auf geändert, hätte ich heute sicher keine Freunde: Es schreckt die Leute ab, wenn man ihnen mit Ablehnung und Mißtrauen begegnet. Das ist doch wohl klar, oder?
Vor Jahren habe ich einen der mitfühlendsten Menschen, den ich kenne, gefragt, warum er Leuten von der Straße keinen Euro in den Hut wirft. Er sagte: "Weil ich es ihm damit schwerer mache, sich selbst zu helfen." Ich habe das lange nicht verstanden, geschweige denn akzeptieren können. Jetzt schon.
Wirklich "satanisch" finde ich die Ansicht, man könnte an seiner Situation nichts ändern, alles wäre fremdbestimmt und von einer bösen Macht beeinflusst.
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