Noch ne Ergänzung:
Ich finde man hat auch als Einzelmensch eine gesellschaftliche Aufgabe.
Einem spielenden Kind, das vors Auto rennt, würde man ja auch helfen.
Beim ersten Part stimme ich dir zu. Wenn jeder sich dem bewusst werden würde, wäre im Grunde jedem geholfen.
Hier war es ja so, dass Nachbarn auffiel, dass die Nachbarin länger nicht gesehen wurde. Man machte sich ja Gedanken um sie. Nur gehandelt wurde eben lange nicht.
Wobei ich inzwischen jetzt auch schon oft gelesen habe, das eine Liegezeit von einigen Wochen wohl wirklich keine Seltenheit ist. Besser macht es das Ganze damit natürlich nicht.
Beim zweiten Part muss ich sagen, dass man das absolut nicht mit der Situation vergleichen kann.
Ein Kind, das vor ein Auto rennt, befindet sich in einer akuten Gefahrensituation. Klar würde man auch die Rentnerin, die vor ein Auto läuft, retten.
Aber ihr Tod war natürlicher Ursache und sie hat demzufolge keine Hilfe benötigt. Ihren Tod hätte man auch nicht verhindern können.
Auch wenn ich verstehe, worauf du hinaus willst und dass man aufeinander achten sollte, finde ich das von dir gewählte Beispiel hier unpassend.
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Heute morgen wurde ich von ziemlichen Lärm aus der Wohnung unter mir geweckt. Der Krach kam direkt aus dem Zimmer unter mir, wo die Dame ihr Schlafzimmer hatte.
Ich denke, das es so etwas wie die "Tatortreinigung" war. Es klang so als würde man den Parkettboden aufwendig reinigen oder sogar entfernen.
Das bestätigt mich ziemlich in der bisherigen Annahme, dass sie im Schlaf in ihrem Bett gestorben sein muss.