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Nach ca. 10.000 € offenen Schulden: Würdet ihr euren Eltern noch einmal Geld leihen?

Ich verleihe nur bis zu dem Limit, wie ich auch verschenken würde, da ich immer damit rechnen muß, daß aus widrigen Umständen die Rückzahlung nicht erfolgt. Je nachdem, wie sehr mir die Personen am Herzen liegen und wie meine finanzielle Situation gerade ist, variiert dieses Limit. Aber das ist immer meine erste Überlegung. Will und kann ich etwas verleihen und dann bis zu welchem Limit würde es mich nicht zu sehr schmerzen, wenn eine Rückzahlung ausbleibt. Diesen Rahmen lege ich fest und daraus ergibt sich, ob und wie viel ich verleihe. Nicht der Leiher bestimmt den Betrag.

Wenn es da einen Rahmen gibt, wo Du sagst, bis zu dem Betrag ist es für Dich in Ordnung, dann ok. Auch im Hinblick auf jahrelang ersparte Wohnkosten, weil Du unentgeltich zuhause wohnen konntest. Darüber hinaus nicht. Alles, was darüber ist, ist die Grenze. Und die würde ich mir gut überlegen und dann auch daran festhalten. Darüber hinausgehen in der Hoffnung, daß Du geliehenes Geld irgendwann zurück bekommst, würde ich in Anbetracht der Vorgeschichte mit Deinen Eltern nicht. Für mich würde es auch einen Unterschied machen, wenn es sich um eine echte Notsituation handelt, bei der man sich innerhalb der Familie gegenseitig unterstützt oder eher um einen Konsumkredit.

Wenn Du dich entscheidest, Geld zu verleihen, dann überleg Dir vorher, wo Dein Limit ist und wie Deine Bedingungen sind. Du setzt als Verleiher den Rahmen, so wie es für Dich stimmig ist. Ansonsten verleihst Du eben nichts. Es ist allein Deine Entscheidung. Und falls Du dich für einen bestimmten Betrag entscheidest, dann ist es Deine Sache, den Rahmen zu setzen, offen zu kommunizieren, und vor allem, die Bedingungen zu dokumentieren und einen entsprechenden Darlehensvertrag aufzusetzen ggf. mit Sicherheiten. Auch im Hinblick auf einen späteren Erbfall bei mehreren Geschwistern als Miterben oder Sozialhilfebezug der Eltern aufgrund von Pflegebedürftigkeit solltest Du Verbindlichkeiten Deiner Eltern Dir gegenüber ordnungsgemäß dokumentieren.

Unabhängig davon würde ich aber auf jeden Fall die Finanzbeziehung zu Deinen Eltern mal genau betrachten. Deinen Umgang damit und Deine Gefühle dazu. Es gehört zum Erwachsenwerden dazu, daß man sich um seine finanziellen Angelegenheiten kümmert und die auch im Blick behält. Auch gegenüber Eltern. Daß du nicht mehr richtig weißt, wie viel Geld Du ihnen gegeben hast, wieviel davon zurückgezahlt wurde, wie die genauen Bedingungen der Rückzahlung sind und die Rückzahlung weder ordentlich dokumentiert noch intensiv angemahnt hast, ist nicht gut.

Ich hätte übrigens auch eine sehr klare Linie, daß ich kein Geld verleihe, solange die alten Schulden nicht abbezahlt sind.
 
Reden.
Hast du mal deine Eltern gefragt, warum sie dir das andere geliehene Geld nie vollständig zurückgegeben haben?
Also, ich hatte damals natürlich mehrmals nach dem Geld gefragt, wurde aber immer wieder vertröstet. Da ich gemerkt habe, dass ich das Geld nicht zurückbekommen werde, habe ich es dann irgendwann sein gelassen und das Geld abgehakt.


Ich verleihe nur bis zu dem Limit, wie ich auch verschenken würde, da ich immer damit rechnen muß, daß aus widrigen Umständen die Rückzahlung nicht erfolgt. Je nachdem, wie sehr mir die Personen am Herzen liegen und wie meine finanzielle Situation gerade ist, variiert dieses Limit. Aber das ist immer meine erste Überlegung. Will und kann ich etwas verleihen und dann bis zu welchem Limit würde es mich nicht zu sehr schmerzen, wenn eine Rückzahlung ausbleibt. Diesen Rahmen lege ich fest und daraus ergibt sich, ob und wie viel ich verleihe. Nicht der Leiher bestimmt den Betrag.

Wenn es da einen Rahmen gibt, wo Du sagst, bis zu dem Betrag ist es für Dich in Ordnung, dann ok. Auch im Hinblick auf jahrelang ersparte Wohnkosten, weil Du unentgeltich zuhause wohnen konntest. Darüber hinaus nicht. Alles, was darüber ist, ist die Grenze. Und die würde ich mir gut überlegen und dann auch daran festhalten. Darüber hinausgehen in der Hoffnung, daß Du geliehenes Geld irgendwann zurück bekommst, würde ich in Anbetracht der Vorgeschichte mit Deinen Eltern nicht. Für mich würde es auch einen Unterschied machen, wenn es sich um eine echte Notsituation handelt, bei der man sich innerhalb der Familie gegenseitig unterstützt oder eher um einen Konsumkredit.

Wenn Du dich entscheidest, Geld zu verleihen, dann überleg Dir vorher, wo Dein Limit ist und wie Deine Bedingungen sind. Du setzt als Verleiher den Rahmen, so wie es für Dich stimmig ist. Ansonsten verleihst Du eben nichts. Es ist allein Deine Entscheidung. Und falls Du dich für einen bestimmten Betrag entscheidest, dann ist es Deine Sache, den Rahmen zu setzen, offen zu kommunizieren, und vor allem, die Bedingungen zu dokumentieren und einen entsprechenden Darlehensvertrag aufzusetzen ggf. mit Sicherheiten. Auch im Hinblick auf einen späteren Erbfall bei mehreren Geschwistern als Miterben oder Sozialhilfebezug der Eltern aufgrund von Pflegebedürftigkeit solltest Du Verbindlichkeiten Deiner Eltern Dir gegenüber ordnungsgemäß dokumentieren.

Unabhängig davon würde ich aber auf jeden Fall die Finanzbeziehung zu Deinen Eltern mal genau betrachten. Deinen Umgang damit und Deine Gefühle dazu. Es gehört zum Erwachsenwerden dazu, daß man sich um seine finanziellen Angelegenheiten kümmert und die auch im Blick behält. Auch gegenüber Eltern. Daß du nicht mehr richtig weißt, wie viel Geld Du ihnen gegeben hast, wieviel davon zurückgezahlt wurde, wie die genauen Bedingungen der Rückzahlung sind und die Rückzahlung weder ordentlich dokumentiert noch intensiv angemahnt hast, ist nicht gut.

Ich hätte übrigens auch eine sehr klare Linie, daß ich kein Geld verleihe, solange die alten Schulden nicht abbezahlt sind.
Danke für deine Antwort. Ich denke, da sind auf jeden Fall einige interessante Denkanstöße dabei.

Um ehrlich zu sein: Ob ich meinen Eltern nun insgesamt 10.000 € oder 11.000 € geliehen habe, macht für mich persönlich keinen sooo großen Unterschied.

Natürlich habe ich im Hinterkopf, dass ich meinen Eltern einen fünfstelligen Betrag gegeben habe, den ich nie zurückbekommen habe. Irgendwie muss man aber auch einen Weg finden, damit umzugehen. Mein Weg war, das Thema irgendwann für mich abzuhaken und mich nicht dauerhaft daran aufzureiben. Trotzdem war und ist es natürlich enttäuschend, wenn ursprünglich vereinbart war, dass ich das Geld zurückbekomme, dies letztlich aber nie passiert ist.

Dass ich – wenn man meine Ausbildung ausklammert – erst mit 29 Jahren ins Berufsleben eingestiegen bin und dank meiner Eltern lange keine eigene Wohnung bezahlen musste, habe ich selbstverständlich ebenfalls im Blick. Wie man diesen Umstand letztlich bewertet, ist vermutlich Ansichtssache. Man sieht ja auch hier im Thread, dass die Meinungen dazu teilweise sehr deutlich auseinandergehen.

Allerdings hatte – wie ich bereits geschrieben habe – auch meine Schwester bis Mitte zwanzig bei meinen Eltern gewohnt. Soweit ich weiß, musste sie sich während dieser Zeit im Gegensatz zu mir finanziell nie am Haushalt beteiligen...
 
Hopfen und Malz verloren ?
Du hängst noch in der 17 ?

Du bist überhaupt nicht Empfänglich und Flexibel im denken.
Tunnelblick.
Und Mitgefühl oder Strategie sehe auch nicht, bzgl; deiner Familie.

Verwöhnte Kinder die keinerlei Lebenserfahrung /Probleme und Leid ertragen mussten.
Weich gepampert, ..da sieht man wo das hinführt.
Und Schwesterchen durfte ja auch...
Würge dir ein "Nein" raus.
Behalt dein Geld und Gut. Wtf*
Und esse den Kuchen deiner Eltern weiter.
Sorge vergessen.


Du solltest mal für ein paar Jahre nach HH in Kieznähe ziehen,oder nach Berlin Mitte,ect;
dann siehst wie die Welt wirklich ausieht und tickt.
Vllt reifst ja noch etwas nach.
Ist ein gut gemeinter Rat.
IHope. 🙏
Ich bin Raus.
By.
 
Hopfen und Malz verloren ?
Du hängst noch in der 17 ?

Du bist überhaupt nicht Empfänglich und Flexibel im denken.
Tunnelblick.
Und Mitgefühl oder Strategie sehe auch nicht, bzgl; deiner Familie.

Verwöhnte Kinder die keinerlei Lebenserfahrung /Probleme und Leid ertragen mussten.
Weich gepampert, ..da sieht man wo das hinführt.
Und Schwesterchen durfte ja auch...
Würge dir ein "Nein" raus.
Behalt dein Geld und Gut. Wtf*
Und esse den Kuchen deiner Eltern weiter.
Sorge vergessen.


Du solltest mal für ein paar Jahre nach HH in Kieznähe ziehen,oder nach Berlin Mitte,ect;
dann siehst wie die Welt wirklich ausieht und tickt.
Vllt reifst ja noch etwas nach.
Ist ein gut gemeinter Rat.
IHope. 🙏
Ich bin Raus.
By.
Ich verstehe nicht, warum man bei so einer Fragestellung derart aggressiv reagiert! Hey, was soll das? Wozu ist ein Forum wie dieses da?!

Ich finde das Anliegen des TE absolut nachvollziehbar und die Fragestellung ebenfalls! Lieber TE, lass dich nicht beirren. Es ist ne blöde Situation! Du musst dich ja irgendwie dazu verhalten! Und wenn dir der Austausch hier Geholfen hat, ist’s gut.
 
Ich verstehe nicht, warum man bei so einer Fragestellung derart aggressiv reagiert! Hey, was soll das? Wozu ist ein Forum wie dieses da?!

Ich finde das Anliegen des TE absolut nachvollziehbar und die Fragestellung ebenfalls! Lieber TE, lass dich nicht beirren. Es ist ne blöde Situation! Du musst dich ja irgendwie dazu verhalten! Und wenn dir der Austausch hier Geholfen hat, ist’s gut.
Das war dann letztenendes meine Hilfe.
 

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