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Mutter

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lunasolisvilaka

Neues Mitglied
Hallo Liebes Forum
Ich entschuldige mich vorab für den ausschweifend langen Text aber ich hoffe jemand hat für mich einen kontruktiven Ratschlag...
Ich habe das Problem dass ich schon immer relativ sozial abgekapselt gelebt hab und mich entsprechend wenig intensiv an Gesprächen beteiligen kann dadurch
Ich bin ein 20 jähriges Mädchen und habe das Gefühl nirgends reinzupassen hatte quasi noch nie ein Gefühl von Gemeinschaftlichkeit oder Freunde und habe es daher irgendwann aufgegeben ich lächel und grüße zwar aber insgeheim bin ich sehr unzufrieden mit meinem Leben.
Nun bin ich seit Monaten sehr antriebslos
Liege überwiegend im Bett und heule rum dass mir soziale Interaktion schwer fällt.
Meine Mutter ist inzwischen so fertig mit den Nerven. Was mir auch so leid tut ich ziehe die Familie mit runter...
Ich habe auf dem Stuhl gesessen und ein trauriges Gesicht gezogen da hat sie gesagt ich soll den Keller staubsaugen als ich dann nicht reagiert habe hat sie mich an den Haaren durch den Flur gezogen und mich auf die Straße getreten. Als ich geklingelt habe hat sie mir meine Schuhe ins Gesicht geworfen und meine Handtasche und hat geschrien verpiss dich ich ertrag dich nicht mehr. Irgendwann kam ich wieder rein. Jetzt tut sie so als sei nichts gewesen.
Meine Nachbarn bekommen das auch alles mit...
Wir leben in einer sehr ruhigen Gegend und unser Haus ist relativ chaotisch das nervt mich sehr dass unser Garten sehr verwildert und voll mit Schutt und Müll liegt und die Nachbarn haben alle sehr schöne Gärten.
Ich versuche mein Leben zu regeln aber bewege mich seit Jahren nur im Kreis. Ich weiß einfach nicht wo ich ansetzen soll.
Habe zwar einen Job als Aushilfe bei aldi
und studiere auch paradoxerweise Soziale Arbeit wo ich überall nähere Kontakte meide was eigentlich nicht geht ich mache immer wieder die selbe Aufgabe und würde gerne andere Dinge tun mir wurde gesagt ich bin steif in meiner Körperhaltung und müsse das ablegen denke inzwischen ich habe gar keine Emotion von Freude oder positiven Gedanken mehr.
 

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Lalelu123

Namhaftes Mitglied
Du solltest deine Probleme mal aufdröseln.

Studium. Das ruht doch zur Zeit sowieso. Was wurde dir da von wem geraten zwecks Körperhaltung?

Arbeitest du im Moment bei Aldi als Aushilfe?

Wie sind bei euch die Arbeiten im Haushalt aufgeteilt?

Gibt es einen Vater?

Hast du mal überlegt, ob du dir eventuell ein WG-Zimmer nehmen kannst?

Warum ist euer Grundstück so ungepflegt und was hat das mit deiner Sozialphobie zu tun?
 

Quarks

Mitglied
Meine Gedanken und Fragen sind:

Überlege, wie Du gerne leben möchtest. Dann überlege, wie der Weg "dorthin" sein könnte oder sogar sein müßte.

Und wenn Du klarere Vorstellungen hast, dann überlege die Fragen:

1) Was motiviert mich, meine Ziele zu erreichen?
2) Was bremst mich, meine Ziele zu erreichen?
3) Was kann ich ändern - was sollte ich ändern?
 

Youshri

Mitglied
Ja, Dir geht es gerade nicht sehr gut. Im Grunde genommen hast Du mindestens drei Themen zu bearbeiten, wenn nicht sogar mehr. Im Titel gibst Du "Mutter" an, aber Dein Hilferuf beschreibt mehr oder weniger Deine Antriebslosigkeit.
Zunächst solltest Du die verschiedenen Probleme trennen: die "Mutter" ist ein eigenes Problem, wofür Du lange Zeit brauchst, um darin klar zu sehen.
Antrieb bekommst Du nicht von aussen, der muss von innen kommen, also von Dir aus.
Die soziale Phobie ist dann wieder ein eigenes Thema, worin Du dann schrittweise vorangehen solltest.
Aber erst einmal eins nach dem anderen, so sehe ich das.
Wobei könntest Du anfangen? Na klar, beim verwahrlosten Garten. Täglich ein paar Stunden darin Ordnung zu schaffen, hübsche Beete anlegen - da hättest Du eine sinnvolle Beschäftigung aus eigenem Antrieb! Ausserdem hat Gärtnern eine sehr therapeutische Wirkung, und vielleicht kommst Du dann mit Nachbarn über den Gartenzaun sogar noch ins Gespräch, erkundigst Dich nach Gartentechniken, lernst etwas über Botanik usw. und tauscht vielleicht Blumen, Samen oder Stecklinge mit ihnen aus. Ich kann es Dir nur empfehlen.
Ich wünsche Dir viel Erfolg!:)
 

cucaracha

Namhaftes Mitglied
Ich würde von Zuhause ausziehen.
gehen.

Vielleicht macht dich deine Mutter depressiv.

Damit dir psychisch wieder besser geht, würde ich eine Therapie machen oder in eine Klinik gehen.
 

flower55

Namhaftes Mitglied
Meine Mutter ist inzwischen so fertig mit den Nerven. Was mir auch so leid tut ich ziehe die Familie mit runter...
Ich habe auf dem Stuhl gesessen und ein trauriges Gesicht gezogen da hat sie gesagt ich soll den Keller staubsaugen als ich dann nicht reagiert habe hat sie mich an den Haaren durch den Flur gezogen und mich auf die Straße getreten. Als ich geklingelt habe hat sie mir meine Schuhe ins Gesicht geworfen und meine Handtasche und hat geschrien verpiss dich ich ertrag dich nicht mehr. Irgendwann kam ich wieder rein. Jetzt tut sie so als sei nichts gewesen.
Hallo,
ein Auszug macht Sinn.
Dass, was Deine Mutter mit Dir macht, ist nicht ohne. Das ist sehr, sehr heftig.

Hast Du die finanzielle Möglichkeit eines Auszuges. Nun nicht in dieser akuten Coronaphase, sondern
danach.

Eine sehr, sehr schwierige Beziehungssituation zwischen Deiner Mutter und Dir.

alles Liebe
flower55
 

lunasolisvilaka

Neues Mitglied
Du solltest deine Probleme mal aufdröseln.

Studium. Das ruht doch zur Zeit sowieso. Was wurde dir da von wem geraten zwecks Körperhaltung?

Arbeitest du im Moment bei Aldi als Aushilfe?

Wie sind bei euch die Arbeiten im Haushalt aufgeteilt?

Gibt es einen Vater?

Hast du mal überlegt, ob du dir eventuell ein WG-Zimmer nehmen kannst?

Warum ist euer Grundstück so ungepflegt und was hat das mit deiner Sozialphobie zu tun?
Danke für deine Antwort.
Ich bin leider auch ein Mensch der sehr still ist und wenig bis gar nicht spricht also überhaupt und das ist sehr anstrengend für andere Menschen insbesondere die die mit mir im Alltag gezwungener Maßen zu tun haben müssen sprich auf der Arbeit. Ich wurde schnell zum Aufräumen der Regale degradiert. Die anderen Frauen die dort arbeiten sind natürlich alle total nett. Ich wurde gefragt ob ich Angst hätte was falsch zu tun und dass ich das ablegen solle genau wie meine angespannte Körperhaltung. Das war anfangs letzter Woche als massenweise Menschen Hamsterkäufe tätigten. Inzwischen ist es ruhiger und ich will die Mitarbeiter entlasten. Ich bin auch leider scheu vor anderen Kollegen... in der Uni habe ich mit zwei Personen im gesamten Semester gesprochen... Mir fehlt die übung in Gespächen.
Mein Vater lebt nicht in diesem Haushalt. Ich habe sporadisch Kontakt zu ihm seit 8 Jahren.
Ich habe ihm meine Situation geschildert und er hat angeboten mir eine kleine Wohnung zu zahlen was ich natürlich direkt abgeschlagen hab.
Ein Auszug ist mir aus vielerlei Gründen nicht möglich...
Der Job ist befristet bis Ende April
Ich dezimiere zunächst meinen Besitz auf das nötigste bevor ich diesen Schritt gehen kann.
Ich würde allein untergehen deswegen wär eine WG von Vorteil.
hab nur leider weder Freunde noch bekannte die mir bei einem tatsächlichen Auszug behilflich sein könnten.
Ein geregelter Haushalt sowie gemeinsame Aktivitäten oder Mahlzeiten existiert im Grunde nicht bzw seltenst. Das würde aber den Rahmen sprengen.
Dass das Grundstück ungepflegt ist liegt daran dass sich kiemand drum kümmert. Ich war der Überzeugung meine Nachbarn müssen mich hassen obwohl ich Feindseeligkeit mit äIgnoranz verwechsele.
 

lunasolisvilaka

Neues Mitglied
1)Was motiviert mich, meine Ziele zu erreichen?
2) Was bremst mich, meine Ziele zu erreichen?
3) Was kann ich ändern - was sollte ich ändern?[/QUOTE]

Das ist sehr hilfreich
Ich werde mir ein par gute Gedanken darüber machen
 

Daoga

Urgestein
Ja, Dir geht es gerade nicht sehr gut. Im Grunde genommen hast Du mindestens drei Themen zu bearbeiten, wenn nicht sogar mehr. Im Titel gibst Du "Mutter" an, aber Dein Hilferuf beschreibt mehr oder weniger Deine Antriebslosigkeit.
Zunächst solltest Du die verschiedenen Probleme trennen: die "Mutter" ist ein eigenes Problem, wofür Du lange Zeit brauchst, um darin klar zu sehen.
Antrieb bekommst Du nicht von aussen, der muss von innen kommen, also von Dir aus.
Die soziale Phobie ist dann wieder ein eigenes Thema, worin Du dann schrittweise vorangehen solltest.
Aber erst einmal eins nach dem anderen, so sehe ich das.
Wobei könntest Du anfangen? Na klar, beim verwahrlosten Garten. Täglich ein paar Stunden darin Ordnung zu schaffen, hübsche Beete anlegen - da hättest Du eine sinnvolle Beschäftigung aus eigenem Antrieb! Ausserdem hat Gärtnern eine sehr therapeutische Wirkung, und vielleicht kommst Du dann mit Nachbarn über den Gartenzaun sogar noch ins Gespräch, erkundigst Dich nach Gartentechniken, lernst etwas über Botanik usw. und tauscht vielleicht Blumen, Samen oder Stecklinge mit ihnen aus. Ich kann es Dir nur empfehlen.
Ich wünsche Dir viel Erfolg!:)
Wenn man chronisch ignoriert wird und "Familie" nur ein illusorisches Wort ist, dann hilft Billigsklavin, sorry Haushälterin mit Gartenarbeit spielen (ist Sache des Hausbesitzers bzw. dessen, der im Mietvertrag steht! Nicht ihre!) garantiert nicht weiter. Sie soll lieber mal was für sich machen, nicht für die schlamperte Mutter, die alles schleifen läßt. Der Zustand des Grundstücks läßt auf die Verhältnisse im Haus schließen.

@TE: Du hättest das Angebot Deines Vaters auf eine eigene Wohnung annehmen sollen.

Allerdings mit Bitte um seine Hilfe bei allen alltäglichen Handlungen, mit denen Du Dich noch nicht auskennst - Behörden, Versicherungen, Mietvertrag, Versorgungsunternehmen und so weiter.
Wenn Dein Vater was taugt (wird wohl aus guten Gründen nicht mehr mit Deiner Mutter zusammenleben) wird er das gern machen, aber ansonsten kann man sich immer noch Tipps und Tricks beim Jugendamt oder anderen Hilfestellen in Deiner Nähe geben lassen, nur zum Fragestellen ist das JA auch für 20jährige noch da. Für ggf. Geld- und Vermögensfragen genauso.
Internet zum Googeln und dumme Fragen stellen - z. B. in Foren wie gutefrage, oder einfach hier - gibt es auch noch.
Ist alles zu managen! Wenn Du Dich traust. Solang Du Dich nicht auf eigene Beine stellen willst und ständig um die (nichtexistente) Aufmerksamkeit Deiner Mutter bettelst, wird es nix mit Selbstvertrauen.
Mach Dir einfach klar, daß Du zusammen mit Deiner Mutter nie glücklich werden wirst. Bist Du bis jetzt nicht, und auf Änderung der Verhältnisse gibt es exakt Null Aussicht. Also zieh die Konsequenz - und zieh aus. So bald wie möglich.

Keine Freunde? Such Dir ein Hobby. Eines das Dir gefällt, denn wenn Du Dich erst mal eingearbeitet hast, findest Du vermutlich bald andere, die das gleiche Hobby pflegen. Egal ob Sport, Rollenspiele (sehr empfehlenswert, sich in Kostüme zu werfen) oder Kieselsteine anmalen - für jedes Hobby gibt es heute Gemeinschaften.
Dann tust Du dich auch leichter, auf andere zuzugehen, Dich anderen zu öffnen. (Vorsicht, am Anfang nicht zu weit. Erst dann wenn Du ganz sicher bist, den anderen vertrauen zu können. Das dauert!)
 

Youshri

Mitglied
@Daoga
Es kommt immer darauf an, wie und aus welcher Perspektive oder durch welche Brille man etwas betrachtet. Gartenarbeit ist für mich keine Spielerei, auch keine Sklavenarbeit. Die Voraussetzung dazu ist natürlich, dass man sich auf dem Grundstück frei bewegen und vollkommen selbständig wirken kann. Dann macht es Spass, und am Ende ist man zufrieden. Ferner hat man dann auch notgedrungen Pläne und bekommt obendrein noch gute Laune. So bringt die Tätigkeit der Gartenarbeit so manch Einen wieder ins Gleichgewicht, und das ist nicht wenig. Denn auf dieser Stimmungsgrundlage nimmt man dann sein Leben wieder in die Hand, und alles weitere folgt daraus. Deshalb meinte ich ja auch, es ist eine wahre Therapie. Man kann es auch als Selbsthilfe beschreiben. Und sie entspannt!:)

Natürlich war es von mir auch nur als Vorschlag gemeint, aber doch auch in dem Wunsch, dass Lunasolisvilaka sich so sammeln kann, um dann die nötige Initiative für ihre nächsten Schritte bez. der erforderlichen Veränderung ergreifen zu können.
 

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