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Mutter triggert

Nicht so oft einladen bzw. ihr beibringen, dass du nicht mehr so viel Zeit hast und sie die Zeit dann alleine verbringen muss. Du wirst sie nicht mehr ändern, sie wird so bleiben, reden ist in dem Fall zwecklos. Du kannst, wenn sie da ist, die Zeit nutzen, um Dinge zu machen, die du schon immer machen wolltest. Vielleicht merkt sie dann etwas und wird sie bei dir beschweren, dass du keine Zeit mit ihr verbringst. Dann kannst du ihr beibringen, dass es nun mal so ist. Vielleicht kommt sie dann selber auf die Idee zu Hause zu bleiben.
 
Auch wenn ich sie auf ihr Verhalten hinweise, versteht sie es nicht und geht auf Abwehr.
Nicht auf Verhalten hinweisen "Du übergehst mich, Du antwortest für mich, Du nimmst mir das Zepter aus der Hand."

Niemand möchte gern belehrt werden und es ist naheliegend, dass sie dann auf Abwehr geht.

Sagen, was Du möchtest, am besten direkt in der Situation. "Mutter, ich möchte gern selbst antworten.", "Danke, Mutter, aber ich habe mich schon um das Frühstück gekümmert und möchte das auch gern zu Ende machen."
 
Ich schätze mal, deine Mutter hat kein ausgefülltes Leben wenn sie mehrfach im Jahr für 1 - 2 Monate bei euch aufschlägt. Das ist aber nicht dein Problem. Ich finde die Zeit für einen Besuch viel zu lang und es ist klar, dass man sich dann auf die Nerven geht. Vor allem, wenn deine Mutter überhaupt nichts allein unternimmt und dir dann wirklich ständig auf der Pelle hängt. Für deinen Mann stelle ich es mir noch schlimmer vor.

Da hilft wirklich nur ihr zu sagen, dass diese häufigen Besuche nicht mehr gehen, auch wenn sie dann garantiert erst mal sauer sein wird. Es wäre angebracht, dass sie sich bei sich zuhause einen Bekanntenkreis oder Hobbies sucht. Irgendwann wird sie auch mal zu alt zum reisen sein, was macht sie dann?
 
Lassen sich die Besuchszeiten anders gestalten?
Was könnt ihr verändern, damit es euch besser geht?
Muss deine Mutter in dieser Zeit bei euch im Haus wohnen oder lässt sich eine andere Lösung finden, die alles etwas entzerrt?

Zusätzlich ein Programm für sie, das Abwechslung und Beschäftigung bringt, idealerweise neue Kontakte? Damit sie nicht so auf euch fixiert ist.

Mit etwas mehr Distanz kann man manchmal gemeinsame Zeit dann tatsächlich überwiegend genießen.
 
Lassen sich die Besuchszeiten anders gestalten?
Was könnt ihr verändern, damit es euch besser geht?
Muss deine Mutter in dieser Zeit bei euch im Haus wohnen oder lässt sich eine andere Lösung finden, die alles etwas entzerrt?

Zusätzlich ein Programm für sie, das Abwechslung und Beschäftigung bringt, idealerweise neue Kontakte? Damit sie nicht so auf euch fixiert ist.

Mit etwas mehr Distanz kann man manchmal gemeinsame Zeit dann tatsächlich überwiegend genießen.

Die einzige Lösung, die ich von ihr erwarte, ist dass sie sich zurückhält und sich wie ein Gast benimmt, mich respektiert und wie eine Erwachsene behandelt statt mich zu bevormunden, ich bin bereits 40! Aber das ist ein Wunschdenken. Ich oder mein Mann haben grundsätzlich kein Problem damit, dass sie so lange bei uns ist, schliesslich ist sie meine Mutter und die Oma meiner Kinder. Sie macht es bestimmt nicht mit Absicht, aber solche familiären Konstellationen sind ja keine Seltenheit und gibt auch bei Weitem schlimmeres, als dass ich den Kontakt reduzieren würde.

Sie hat ihr soziales Leben, Freunde und Aktivitäten, aber bei uns ist sie in einem fremden Land und kann nichts alleine tun.

Ich grüble einfach darüber nach, wie ich meine Einstellung ändern kann um es mit ihr erträglicher zu haben. Im hohen Alter wird sie wahrscheinlich noch anstrengender und starrsinniger sein, das zeichnet sich bereits ab.
 
Ich schätze mal, deine Mutter hat kein ausgefülltes Leben wenn sie mehrfach im Jahr für 1 - 2 Monate bei euch aufschlägt. Das ist aber nicht dein Problem. Ich finde die Zeit für einen Besuch viel zu lang und es ist klar, dass man sich dann auf die Nerven geht. Vor allem, wenn deine Mutter überhaupt nichts allein unternimmt und dir dann wirklich ständig auf der Pelle hängt. Für deinen Mann stelle ich es mir noch schlimmer vor.

Da hilft wirklich nur ihr zu sagen, dass diese häufigen Besuche nicht mehr gehen, auch wenn sie dann garantiert erst mal sauer sein wird. Es wäre angebracht, dass sie sich bei sich zuhause einen Bekanntenkreis oder Hobbies sucht. Irgendwann wird sie auch mal zu alt zum reisen sein, was macht sie dann?

Die letzte Frage habe ich ihr auch schon gestellt, sie meinte, mal schauen dann 😅
 
Hallo @Hanisa , ich finde, 67 ist nicht wirklich alt und deine Mutter kann sicher noch reagieren und ist nicht vollständig im Altersstarrsinn.

Ich würde am Ende ihres Besuchs ein ruhiges Gespräch führen. Sag ihr, was ihre Besuche für dich/euch so anstrengend macht. Sag ihr, was du dir wünschst.

Wenn du nichts sagst, geht das locker noch 10 bis 15 Jahre so weiter. Die Besuche reduzieren willst du ja nicht.

Deine Mutter wird vielleicht in dem Moment wieder alles leugnen. Bleib einfach ruhig und bitte sie, daheim darüber nachzudenken.

Beim nächsten Besuch siehst du ja dann, wie es läuft. Wenn das Spiel wie gehabt weitergeht, sprich wieder alleine mit ihr und erinnere sie an euer erstes Gespräch. Sag ihr, wie anstrengend das für dich ist. Sie will ja nichts Schlechtes für dich. Wenn du klar bei deiner Linie bleibst und das immer wieder deutlich und freundlich aussprichst, wird es bei ihr ankommen.
 
Die einzige Lösung, die ich von ihr erwarte, ist dass sie sich zurückhält und sich wie ein Gast benimmt, mich respektiert und wie eine Erwachsene behandelt statt mich zu bevormunden, ich bin bereits 40!

Mit 40 weißt du aber vermutlich auch, dass du andere Menschen nicht, und schon gar nicht alte Menschen, ändern kannst.

Aber das ist ein Wunschdenken.

Eben. Also keine Lösung.

Was kannst du selbst zur Veränderung der Situation beitragen?

Wie reagierst du, wenn sie den Frühstücksdienst übernehmen will?

Was wäre bei diesem Punkt eine schöne Lösung für dich?
Wie kannst du diese herbeiführen?

Sie hat ihr soziales Leben, Freunde und Aktivitäten, aber bei uns ist sie in einem fremden Land und kann nichts alleine tun.

Lebt ihr ländlich?
Gibt es in erreichbarem Umkreis keine deutschsprachigen Expaten?
Spricht deine Mutter evtl. sogar die Landessprache?
Ein Kreativkurs Kunst und Sprache?
Bekannte von euch, die etwas bieten wie Führungen, Kochkurse etc ?
Irgendwelche nutzbaren Angebote sollte es doch geben?
 

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