P
Panthi
Gast
Mir geht schon wieder die Hutschnur hoch, wenn ich lese, dass die Sachbearbeiterin wissen möchte, warum Du krank geschrieben bist.
Das geht die null, nix, gar nichts an. Sie darf auch gar nicht darüber befinden, ob Du dann einen Termin wahrnehmen könntest oder nicht.
Wenn Du krank geschrieben bist, kann es sein, dass Du bestimmte Dinge machen darfst, wenn sie Deinen Heilungsprozess nicht beeinträchtigen.
Ob da ein Termin beim Amt wirklich nicht beeinträchtigend ist, gerade, wenn man psychisch angeschlagen ist: Ich glaube nicht.
Wenn Du wirklich sicher sein willst, frag' Deinen Arzt, ob er Dir zur Wahrnehmung solcher Termine raten würde.
Ansonsten meldest Du Dich korrekt beim Amt krank, Bescheinigung hast Du ja und dann kann Dich niemand zwingen zu kommen oder Dir etwas kürzen.
Na ja, die setzen die "Klienten" unter Druck, bzw. es hat immer so einen Beigeschmack von "ich zahle den Beziehenden das ALG II aus der eigenen Tasche".
Die werden darauf geschult, es so zu machen. Ich habe selbst auch schon ALG II bezogen respektive war eine Aufstockerin.
Wenn du es mal 1 Monat als Überbrückungsgeld beziehst, ist es was Anderes, aber wenn man langfristig ALG II bezieht respektive damit sein zu niedriges Gehalt aufstockt, legen die einem oft nur Steine in den Weg. Man ist bei denen ein gläserner Mensch...
Ich habe selbst auch wenig Lust, noch vom Amt in irgendeiner Form abhängig zu sein!
Deshalb würde ich mittlerweile auch Jobs machen, die ich vorher nicht gemacht hätte.