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Muss Arbeit kacke sein?

Hört sich alles etwas orientierungslos an, was du bisher so gemacht hast.

Und ja, Arbeit sollte nach Möglichkeit schon Spaß machen. Die Tage an denen es nicht so ist gibt es trotzdem. 😉

Wenn du tatsächlich ein Ingenieurstudium anstreben solltest, dann kannst du ja ein duales Studium machen. Da arbeitest du ja bereits während des Studiums in deinem angestrebten Beruf, sammelst somit auch gleich Erfahrung und wenn du Glück hast, dann wirst du danach sogar übernommen.
 
Das wäre tatsächlich eine Möglichkeit. Werd mir mal genauer anschauen, was es da alles so gibt. Und erst mal ein Praktikum machen. Ich will nicht wieder das falsche anfangen :|

Ich weiß nicht, ob es mich gerade beruhigt, oder besorgt, dass es zu einem Großteil vlt einfach nur am falschen Beruf liegt bei mir. Ich frage mich, warum ich es so schwer hab, das richtige zu finden 😕

Aber ich komme immer weiter von dem Ingenieursstudium ab. Wenn man sich z. B. das hier mal anschaut: https://www.youtube.com/watch?v=nfWVulKyRq0
Da ist z. B. ein Ingenieur der Erneuerbaren Energien seit zwei Jahren arbeitslos. Hach. Was soll man denn nur machen in Deutschland. Vlt werd ich einfach Förster.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke halt du weißt nicht was du willst bzw möchtest die optimalste und vor allem "richtige" Lösung. Richtig oder falsch gibt es hier nicht. Jeder macht seine Erfahrungen und lernt dadurch!

Auf Grund der Depressionen fällt es dir halt sehr sehr schwer eine Entscheidung zu treffen.

Am besten wäre es du kümmerst dich da drum und suchst dir dann wenns dir besser geht das was du machen möchtest. Oder suchst dir einen soliden Job und machst eine z.b kaufmännische Ausbildung und kümmerst dich nebenbei um deine depresdionen
 
Ich glaube langsam auch, dass ich mit meiner Depression zu keinem Ergebnis kommen werde. Ich habe ja eine solide Ausbildung als Fachinformatiker. Da habe ich mich eben irgendwie fehl am Platz gefühlt. Manchmal denke ich, ich wüsste jetzt echt wo es hingeht. Aber dann komm ich wieder in so ein totales Motivationsloch.

Ich hoffe nur, ich finde einen Job mit meiner Ausbildung. Hab leider nicht so eine gute Ausbildung gehabt. Naja, morgen hab ich ein Bewerbungsgespräch. Mal sehen was das wird. Das Entscheidung treffen fällt mir wirklich extrem schwer. Und ich bekomme immer neue Ideen, während alte wieder Verdrängt werden. Das ist wirklich frustrierend.

Ich mache mir total den Druck, weil ich ja jetzt schon 28 bin. Ich glaube ich bin zumindest vom Typ her jemand, der nicht immer die selbe stupide Arbeit machen kann. Oder zumindest nicht den ganzen Tag vorm PC immer das gleiche tun kann. Und je länger ich warte, umso schwieriger wird es. Und da bekomme ich irgendwie die Angst, dass ich es vlt nie schaffe, da hin zu kommen, wo ich hin will, weil ich zu lange gebraucht habe und mein restliches Leben eine Arbeit machen muss, die mich unglücklich macht. Aber man kann es nur versuchen. Ich verliere glaube ich manchmal zu schnell den Mut. Versuchen kann mans immer und Arbeitslos kann man danach auch immer noch werden, wenn man dann nichts findet. Oder man findet irgendeine Lösung, wenn man dann als Ingenieur nichts findet. Diese ganzen Infos zu den schlechten Berufsaussichten für Ingenieure und Naturwissenschaftler in Deutschland haben mich irgendwie ganz schön runter gezogen heute, weil das ja irgendwie meinen Plan "kaputt" gemacht hat. Aber vielleicht mache ich es einfach trotzdem und wenn ich dann hier nichts finde, kann ich ja immer noch ins Ausland. Wird man dann ja sehen. Also erst mal Therapie weiter machen, dann Praktikum in dem Bereich auf den ich mich festgelegt hab und dann gehts los!
 
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?? das ist gut dann kümmere dich lieber darum dass du einen Job bekommst und dann mache die Therapie weiter! Alles wird gut drücke dir die Daumen
 
dann Praktikum in dem Bereich auf den ich mich festgelegt hab und dann gehts los!

Hallo Nightophere 🙂 toller Name

wie willst Du denn Praktikum machen? Während der Arbeitszeit?

Duales Studium finde ich offen gestanden eine super Idee, wie Sis es ja schon vorschlug.

Könntest Du nicht einen Studienbereich finden, der Dir Spaß macht, Dich fesselt und trotzdem Dein Fachinformik Wissen nicht Flöten geht? Da müßte es doch was geben, oder?

Wir hatten eine Krankenschwester, die zwar ihren Beruf nicht so schlecht fand aber körperlich zu ansprengend. Die hat über ein Duales Studium irgendwas mit Organisationsmanagement studiert (weiß nicht genau wie das hieß) und hat auch vom KH für ihr Studium freie Zeit zur Verfügung bekommen. Die Arbeit jetzt auch in diesem Bereich (Leitende Position erst im KH, jetzt AWO). Das Wissen als Krankenpflegerin ist nicht pfutsch - im Gegenteil!!!! Ob frisch von der Uni OHNE interdisziplinäres Wissen oder MIT interdisziplinäres Wissen macht für den AG DEN Unterschied 😉

Vielleicht guckst Du darauf, was Du schon alles kannst und gemacht hast und baust darauf auf.

Heutzutage würde ich NUR noch ein Duales Studium empfehlen, es sei denn man wird Jurist, Arzt oder Lehrer. Das sind aber Berufe. Naturwissenschaftler ist in dem Sinne KEIN Beruf. Man wird an der Uni hochqualifiziert als Wissenschaftler ausgebildet und wird in das Berufsleben entlassen...äh, ja eigentlich doof. Als Dipl. Biologin habe ich Ende der 90zige Jahre eine Quereinstieg geschafft in einem Berufsfeld, das es früher noch nicht so gab (haben die Ärzte damals gemacht) und von dem ich niemals gedacht hätte, dass ich mal SO arbeite. Es war nach dem Studium echt hart, weil mir z.B. das wissenschaftliche Arbeiten wie ich es an der Uni gelernt habe, fehlte und ich war aufgrund der "Exotentätigkeit" irgendwie am Rande. Damals habe ich mir ausgeguckt: "Publik Health" Das konnte man auch neben der Arbeit studieren. Man mußte ein abgeschlossenes Studium haben. Ich will damit sagen, wenn man guckt, dann findet man auch was. Klar, es wird nicht bequem sein. So manch ein Samstag wird fürs Lernen drauf gehen...Aber - wie Du sagtest - wenn man nur die Zeit mit Unglücklichsein verbringt, ist das auch verschenkt.

Viell. googlest Du noch mal für Möglichkeiten für Fachinformatiker oder meldest Dich in einem anderem Forum an und guckst Dir von den anderen an, was die so gemacht haben.

P.S.: ich habe Public Health nicht gemacht, da sich die Strukturen geändert haben auf dem Job und ich dann wieder glücklich war/bin...

...aber in Deinem Fall würde ich recherchieren und was ändern, in dem Sinne aus dem "Gelernten was machen"

Alles Gute

Kolya
 
Danke für die Blumen 🙂
Den habe ich mir allerdings nicht selbst ausgedacht, er stammt aus einem Zeichentrick. Klingt auch sehr interessant dein Werdegang. Biologen haben es ja auch nicht einfach. Das hätte ich auch beinahe studiert 😀

Ein Praktikum währen der Arbeitszeit geht natürlich nicht. Entweder ich frage meinen Arbeitgeber ob ich 2 Monate unbezahlten Urlaub bekomme, bzw. so lange aussetzen kann, oder ich kündige und such mir danach was neues. So lange kann ich auch von meinem ersparten leben. Aber so lange ich noch nicht weiß, wo die Reise hingeht und sich meine Ideen ständig ändern, macht ein Praktikum auch keinen Sinn.

Also was mich stört und auch beunruhigt an meinem Beruf: Man muss ständig am Ball bleiben. Wenn man mal ein oder zwei Jahre raus ist, wird es schon schwierig. Es verändert sich alles so unglaublich schnell. Gleichzeitig ist die Tätigkeit doch irgendwie sehr eintönig. Man programmiert den ganzen Tag. Ich brauche etwas, was vom Aufgaben- und Themengebiet abwechslungsreicher ist. Habe auch letztens einen Test gemacht, der mir attestiert hat, dass ich jemand bin, der nicht lange die selbe Tätigkeit ausüben will/kann. Solche Leute würden häufig in der Forschung sein. Tja, wie komm ich denn dort hin?

Ich habe jetzt aber auch beschlossen, dass ich mich nicht mehr von schlechten Berufsaussichten abschrecken lasse. Denn wo ein Wille ist, ist auch ein Weg. Wahrscheinlich ist mein Problem, dass ich mich nicht traue meinen Weg zu gehen. Ich verrate jetzt auch mal, was ich vorher studiert habe: Geographie. Und das fand ich eigentlich ziemlich spannend und toll. Gerade die physische Geographie. Mich schmerzt es immer wieder, wenn ich daran denke, dass ich es abgebrochen habe. Aber ich wusste einfach nicht, was ich damit mache. Irgendwie denke ich mir aber, dass mir damit ein interessanteres Aufgabengebiet offen stehen würde. Eines das zumindest abwechslungsreicher ist, als den ganzen Tag zu coden.

Da gibt es den Bereich GIS, der Geographie und Informatik in gewisser Weise vereinigt. Spezielle GIS-Software wird z. B. im Katastrophenschutz benutzt. Ich denke langsam, dass ich mir das vielleicht mal anschaue. Meinen Geographie Bachelor weiter mache (kann mir das anrechnen lassen, was ich bisher gemacht habe) und dann einen Master in Katastrophenschutz mache. Und mich nebenbei immer mehr auf GIS spezialisiere. Ist jetzt eine Idee, die ich gerade habe, da du meintest ich sollte mal gucken, mit was ich das kombinieren könnte. Ich hatte ja auch irgendwie mal überlegt, was mit Entwicklungshilfe zu machen. Vlt ist das ne gute Kombi. Katastrophenschutz, GIS und Entwicklungshilfe.

Meine Ideen wandeln sich von Woche zu Woche, eigentlich sollte ich einfach erst mal meine Therapie weiter machen^^
 
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Die Arbeit sollte einen nicht komplett unglücklich machen - bei dir klingt das allerdings so, als ob sie dich wirklich krank macht. Kann ich verstehen, das wäre auch nichts für mich. Und ich kenne mich darin ein wenig aus. Da muss man wirklich Begeisterung für haben, sonst ist man nur frustriert und ist schnell überfordert. Ich glaube das ist ein Beruf, wo man richtig dran kaputt gehen kann, wenn man ihn nicht wirklich mag, weil man doch eine hohe Frustrationsschwelle braucht und die hat man nur, wenn man auch Spaß bei der Arbeit hat.

Mach dir das Leben nicht so schwer. Niemand muss eine Arbeit machen, die ihn psychisch völlig fertig macht. Irgendwann wirst du von ganz alleine davon befreit, wenn du sie deshalb nicht mehr ausüben kannst 😉
Lass es nicht dazu kommen und such dir erst mal etwas einfacheres, praktisches, wovon du auch leben kannst.
 
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Ich mache mir vor allem auch Sorgen darüber, dass ich nicht so Stressresistent bin. Überall liest man, dass Arbeit immer weiter verdichtet wird, man immer mehr leisten muss in immer weniger Zeit. Überstunden mittlerweile normal sind. Man immer und überall für die Arbeit erreichbar sein muss. So einer bin ich einfach nicht. Das kann ich einfach nicht aushalten. Ich glaube auch das hat mich zusätzlich in die Depression getrieben.

Warum ist das so, dass vom Einzelnen immer mehr gefordert wird. Dass man immer mehr arbeiten und leisten muss und man immer weniger Zeit für Familie, Freunde und Hobbies haben kann. Während doch eigentlich der Wohlstand immer weiter wächst. Da müsste es doch eher Entlastung geben als Belastung. Ich mache mir manchmal echt Sorgen, dass ich in meinem Leben nichts erreiche kann, weil ich JETZT SCHON Depressionen habe und nicht erst in 20 Jahren, wie das bei vielen in der Berufswelt der Fall ist, wenn sie dann ausgebrannt sind. Ich habe noch gar nicht richtig angefangen und fühle mich von allem schon total überfordert. Und ich habe noch keine Kinder um die ich mich kümmern müsste oder dergleichen. Ich werde vielleicht niemals Fuß fassen können, in dieser stressigen verrückten Berufswelt, weil ich dafür einfach nicht gemacht bin. Und das deprimiert mich noch mal zusätzlich.

Vlt bleibt mir nur Teilzeit arbeiten und dann Armutsrente. Naja.
 

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