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Mündliche Stellenzusage - wie verbindlich ist das?

Eine mündliche Aussage ist natürlich nicht verbindlich. Auf der sicheren Seite bist du erst, wenn der von denen unterschriebene Arbeitsvertrag bei dir eintrifft.

Wenn es hieß "im Laufe der Woche" solltest du mindestens warten bis die fragliche Woche abgelaufen ist, sonst nervt das.
 
Verständlich, dass man da ungeduldig ist.
Die laufende Woche einfach abwarten, zwei Arbeitstage zugeben und dann telefonisch nachhaken.


Von demher kann ich das Argument mit "ich brauche den Vertrag, sonst kriege ich die Kündigung zeitlich nicht mehr durch" hier leider nicht bringen. 😉
Gut so. Denn: Es ist immer schlecht, eine Beziehung (Arbeitgeber oder Partner, egal) mit einer Lüge zu beginnen. Selbige hat kurze Beine, wie du weißt.
 
Mündliche Stellenzusagen allein sind nicht zu trauen.

Ich hatte mal vor Jahren auch eine mündliche Zusage gehabt. Was ist passiert? Ich wartete und wartete, fragte nach, wurde Woche für Woche vertröstet und irgendwann wurde ich sogar weggedrückt, sobald ich auch nur den Mund aufgemacht habe und habe bis Heute nie mehr was von ihnen gehört.

Keine Ahnung weshalb sie sich umschieden hat, aber wenn ein Betrieb nicht mal die Eier hat, nach Wochen und Monaten glasklar zu sagen "Sorry, wir können sie doch nicht einstellen!", kann mich am ***** lecken.

Bei mir ist zwar "nur" ein mündlicher Arbeitsvertrag, obwohl ich ursprünglich auch einen schriftlichen bekommen sollte, aber da ich aktiv arbeite, angemeldet wurde, meine Stunden eintrage und sogar Lohn bekomme, ist die Gesetzeslage sogar auf meiner Seite.

Ich würde von daher nachfragen, aber mich auch darauf einstellen weiter umzuschauen.
 
Eine mündliche Aussage ist natürlich nicht verbindlich. Auf der sicheren Seite bist du erst, wenn der von denen unterschriebene Arbeitsvertrag bei dir eintrifft.

Natürlich ist es das. Ein Arbeitsvertrag kann selbstverständlich auch mündlich geschlossen werden, (2 übereinstimmende Willenserklärungen) und muss auch laut Gesetz nie schriftlich gemacht werden.
Man muss lediglich 1 Monat nach Beginn die wichtigsten Fakten schrifltich bekommen.
Und eine Befristung wäre in Schriftform festzuhalten.

Ausnahme wäre ein TV oder eine BV die Arbeitsverträge nur in Schriftform vorsieht.
 
Darum geht es nicht, nur darum das deine unqualifizierte Aussage einfach falsch ist.

Bsp. Abbau von Jahrmärkten da wird wegen ein paar Stunden kein Vertrag gemacht.
 
Darum geht es nicht, nur darum das deine unqualifizierte Aussage einfach falsch ist.

Bsp. Abbau von Jahrmärkten da wird wegen ein paar Stunden kein Vertrag gemacht.
Es geht doch darum ob die TE mit einer mündlichen Aussage irgendwas anfangen kann, und das kann sie eben nicht. Aus ihren Threads ergibt sich, dass ihre Tätigkeit nicht mit dem Abbau von Jahrmärkten vergleichbar ist. Es ist davon auszugehen, dass Verschiedenes zu regeln ist, wofür kein Handschlag genügt.

Letzte Woche hatte ich dann ein Gespräch in einer anderen Firma und Montag diese Woche das Zweitgespräch, in dem mir dann gesagt wurde, dass man mich gern einstellen möchte.

Ich war natürlich total happy, jedoch wurde mir gesagt, dass der Vertragsentwurf noch nicht vorliegt und ich diesen "im Laufe der Woche" per Mail zugesendet bekomme.
Hier verweisen sie auch auf den schriftlichen Vertrag. Je nachdem was drinsteht (Gehalt, Behandlung von Überstunden, ...), will die TE vielleicht gar nicht mehr dort arbeiten.

@Euphorie1986 , hast du dort jetzt nachgefragt?
 
Eine mündliche Zusage an sich ist zwar verbindlich, aber da nichts schriftlich ist, kann man Probezeit annehmen und auch vor Arbeitsantritt rausfliegen. Kündigung ist immer auf eigene Gefahr. Ich habe mal von einem Fall von (vertraglich!) vereinbarter Probezeit, gehört die VOR Arbeitsantritt gekündigt wurde. Auch das geht rechtlich, wenn die gekündigte Person nicht schwanger ist o.ä.
(Normal ist das natürlich nicht.)
 

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