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Motivation

Milla

Neues Mitglied
Ich kann mich seit langem nicht mehr dazu motivieren etwas zu tun, was ich früher gerne gemacht habe. Wie zum Beispiel Bücher lesen. Alles hat nachgelassen.
Kennt jemand das „Problem“ auch? Und wie kann man wieder kreativer sein? Es ist doch eigentlich schade
 
A

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Re: Motivation
Hallo Milla,

schau mal hier:
Motivation. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Es kann an deinem Dopaminhaushalt liegen. Das Problem haben viele, die social media hoch und runter scrollen und viel am Handy herumdatteln.... die Suche nach dem schnellen Kick kreiiert eine Art Suchtschleife.
Als Selbstexperiment kannst du ja mal probieren, den Medienkonsum für 1 Woche deutlich zu reduzieren. .... du würdest sicherlich wieder ganz viele Impulse und Motivationen aus dir selbst heraus empfinden.

Falls du keine/kaum Medien konsumierst: Es könnte auch etwas Gesundheitliches sein, ein Nährstoffmangel oder auch etwas, das dich psych. belastet und deine Motivation drückt.
 
Was machst du denn jetzt in der Zeit, die du früher mit Büchern o.ä. gefüllt hast?
Hast du einfach andere Leidenschaften, schläfst du mehr, arbeitetest du mehr...?

Erstmal finde ich das ja nicht dramatisch, Interessen verändern sich mit dem Alter oder den Lebensumständen. Aber dich stört dieser Umstand ja offenbar.
 
Ja, ich schlafe viel. Bin einfach müde. Vielleicht habe ich keine Energie mehr. Ich nehme es mir vor kreativ zu sein, doch ich bekomme es nicht hin.
 
Kennt jemand das „Problem“ auch? Und wie kann man wieder kreativer sein? Es ist doch eigentlich schade
Ich kenne das natürlich ebenso.
Wer nicht?

Für mich ist Kreativität wie Kür, alles andere ist Pflicht. Wenn ich mit Pflichten zugehäuft bin, dann ersticke ich damit meine andere Seite, ich vernachlässige diese.
Meine Pflichten erfüllen sind aber auch wichtig und daher meine ich, wenn du richtig Zeit hast, dann taucht das andere doch eh wieder auf.
 
Ich glaub, das vielzitierte "innere Kind" ist das Kreative, das Interessierte, das Begeisterungsfähige, das Konzentrierte, Verspielte, Erfinderische, Neugierige, Tüftelnde, Erschaffende, Bauende usw... wenn man das mal wieder aufleben lassen will, dann brauchts sicher all das, was für Kinder wichtig ist.
Bei mir ist das immer viel Zeit nehmen, wirklich Zeit haben, nichts tun, trödeln, irgendwie, wie wenn ich leer werden müsste zuerst, bis sich diese Fülle wieder einstellt. Dann aber, dann gehts los. Aber vorher kommt immer eine seltsame, eher ungute Reihe von Zuständen dran, die für mich gesehen genau so dazugehören, wie die freudigen Zustände.
Durch den Mist durch in die Glückseligkeit...
Also, eigentlich bräuchtest du nur nichts machen, die Zustände aushalten, die du dann bekommst und deinen Weg trotzdem fortsetzen, das weiter machen, was dir gefallen würde, so lange, bis es dir wieder voll gefällt.
Bleib einfach dran, lass dich nicht abbringen von deinen kreativen Wegen, auch wenn du dich spreizt und wehrst, das ist vorbei nach einer Weile, das wirst du merken. Gib nicht auf, sei so lange am Lesen zb, bis du wieder drin bist.
 
Mir kommt vor, das Kreative ist in der Zeitlosigkeit daheim, das ist eher ein Zustand, wo man gefühlt komplett aufgeht in dem, was man gerade macht, wo man die Uhr anhält, in der Schwebe ist, nicht eingeteilt, nicht verpflichtet ist, frei ist, frei hat, ewig Zeit hat.
Bei mir ist das derzeit aufgeschoben, weil ich noch recht eingeteilt bin in diversen "irdischen Verpflichtungen". Das macht aber nichts, ich werde das nachholen und habe bereits eine riesige Vorfreude auf meine Schaffenszeit, Trödelzeit, Spielzeit.
Heute zb war ich einsam und alleine wandern ganz oben im Gebirge, Nebelschwaden, leichter Nieselregen, viele Pilze unterwegs, der Duft vom Moos, gaaaanz langsames Schauen, Gehen, Schnuppern, Verweilen, Bleiben, da spüre ich Jubeln in mir, ich weiß, das brauchts, nicht viel mehr brauchts, um zu diesem Zustand zu kommen, wo man sich glücklich fühlt, das wirst du suchen, oder? Dieses Eintauchen in etwas, das dir vollauf gefällt und zufrieden macht.
Ist das Lesen? Vielleicht hast du noch mehr von solchen Tätigkeiten, die dir total gefallen.
Du kennst sicher viele noch gar nicht.
Mir ist mal ein Kursangebot aufgefallen, ich buchte und siehe da, wie wenn ich von der ersten Minute an MEINS gefunden hätte, etwas, das für mich wie geschaffen ist. Das war damals Keramik, Ton, Töpfern. Heute, mehr als zwanzig Jahre später bin nach wie vor binnen kürzester Zeit im Flow, wenn ich beginne, mich diesem Hobby zu widmen. Das geht auch mit dem Malen so. Versuch dich mal damit, es kann sein, dass dir das auch so gefällt.
 
Lesen kann ich nur, wenn ich halbwegs entspannt bin. Und aktuell nur Bücher, die mich wirklich fesseln. Das war früher anders.

Stricken geht fast immer, außer abends nach der Arbeit, da geht mittlerweile fast gar nichts mehr, was mich auch nervt, weil netflix schauen mir auch nicht so hilft.

Es ist ein bisschen zweischneidig - manchmal denke ich, ich bin total KO, aber wenn ich mich aufraffe, zum Sport zu gehen, geht es mir hinterher besser. Man muss eine Balance zwischen Ausruhen und Aktion finden.
 

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