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Motivation fürs Leben

Trapsells

Neues Mitglied
Zu meiner Person:
Ich bin männlich, 19 Jahre alt habe Abitur gemacht, ein Studium nach dem ersten Semester abgebrochen und befinde mich momentan in einem freiwilligen sozialen Jahr.

Seitdem ich das Studium aus mehreren Gründen abgebrochen habe hat mich die Motivation verlassen und ich bin dem Leben nicht mehr so zu geneigt wie es noch mit 18 der Fall war. Zum einen bin ich absolut nicht in der Stadt in der ich studiert habe angekommen und zur Folge dessen habe ich Verhaltensweisen an den Tag gelegt die sonst weniger typisch für mich sind z.B totale Angst vor alltäglichen Situationen wie einkaufen oder essen gehen. Diese Zustände haben sich soweit intensiviert, dass ich sehr selten einen Supermarkt betreten habe und sich meine Ernährung immens verschlechtert hat. Die Fälle, in denen es doch zum einkaufen kam , habe ich mich extrem unwohl gefühlt. Zudem habe ich aus Angst damit begonnen Menschenmassen zu meiden und bin dementsprechend des Öfteren nicht in Tutorien und Vorlesungen erschienen. Zwar konnte ich mich oft dazu motivieren zum Kampus zu gehen, allerdings habe ich es selten in die entsprechenden Räumlichkeiten geschafft. Zu dem Zeitpunkt hat mein Studium noch nicht unter dem nicht erscheinen gelitten, weil ich alle Inhalte in meiner Wohnung aufgearbeitet habe. Mir ging es auch aufgrund keinem einzigen sozialen Kontakt (außer meinem Graß Dealer) konstant schlechter. Allerdings konnte ich mich auch nicht mehr motivieren Anschluss zu finden, well ich diesbezüglich aufgrund meines atypischen Verhaltens (extreme Angst, Zurückhaltung, hypersensibilität) schon viele schlechte Erfahrungen gemacht habe. Zu diesem Zeitpunkt hat die Vermieterin mir und meinem Mitbewohner auch die Wohnung gekündigt, aufgrund intensiver Auseinandersetzungen wegen einem massiven Schimmelbefall. Mein Mitbewohner und ich vereinbarten trotz unseres mageren Kontakts gemeinsam auf Wohnungssuche zu gehen, jedoch hat dieser im Hintergrund auch für sich alleine gesucht und es lief dann darauf hinaus das ich alleine in der Schimmelwohnung verblieb (wirklich kein Zustand, unbenutzbare Küche , schwarze Wände). Zu diesem Zeitpunkt lernte ich jedoch ein Mädchen über das Internet kennen und wir verliebten uns unglaublich schnell. Sie war meine erste große Liebe und gab mir damals ein unglaublich gutes Gefühl, dies schlug aber nach einem Monat um als wir in mehr und mehr Streitigkeiten aufgrund ihrer sehr intensiven Borderline Erkrankung und meinem nicht ausreichend reflektierten Verhalfen ihr und der Krankheit gegenüber resultierte. Borderline Beziehungen sind echt ein ganz eigenes Ding und sehr speziell, diejenigen die keine Vorstellungen dazu haben, denen kann ich nur ans Herz legen sich diesbezüglich zu informieren. Die Reise zwischen Hoch und tief verbrauchte meine ganze Energie und ich war im Kopf immer auf der Suche nach dem richtigen Umgang und den Lösungen. Meistens schlief ich erst um 4 Uhr ein aufgrund eines nicht gelösten Konflikts oder sonstiger mit der Beziehung zusammenhängenden Dingen. Ich kämpfte permanent mit mir selbst die Sache beiseite zulegen, aber es ging nicht. Im Nachhinein bereue ich die Beziehung nicht. Es waren unglaubliche Erfahrungen, die jedoch ihren Preis gekostet haben.
Einhergehend begann ich damit mein Studium schleifen zu lassen und immer weniger Energie in andere Dinge zu stecken. Ich habe mich ausschließlich in meinem neuen Zimmer, durch welches ich an Verwandte gekommen war aufgehalten. Dort Cannabis konsumiert, lustlos ps4 gespielt und mich mit meiner Beziehung befasst. Zeitweise fehlte mir die Motivation zum duschen und ich bin ungepflegt in Jogginghose und hoodie rumgelaufen und das, obwohl ich sonst ein sehr modebewusster Mensch bin der aus sein Äußeres achtet. Alles verschlechterte sich und wir beendeten die Beziehung. Ich wollte meinen Schmerz mit Alkohol kompensieren, allerdings war ich selbst dafür zu unmotiviert und nach dem zweiten mal nachdenken erkannte ich auch die Sinnlosigkeit dieser Aktion. So verbackte ich sind Woche in meinem Zimmer in ernährte mich von den Resten die ich noch da hatte. Während dieses Zeitraums kam auch die Erkenntnis , dass es das sinnvollste wäre das Studium abzubrechen. Zusätzlich erkältete ich mich schwer und mit 39 Fieber beschloss ich nach Hause zu fahren. Als ich meiner Mutter mitteilte das ich das Studium
abbrechen werde und für ein Wochenende nach Hause komme um mich psychisch und physisch auszukurieren, war diese außer sich und ließ das Schloss austauschen. Ich stand vor verschlossener Tür und musste das Wochenende abwechselnd bei alten Freunden aus der Heimat verbringen. Teilweise ging es mir so schlecht das ich umgekippt bin.

Mittlerweile hat sich die Situation gebessert und ich wohne wieder bei meiner Mutter und bin beruflich im Rahmen eines FSJs tätig. Das FSJ absolviere ich in einer sehr interessanten Einsatzstelle und die Wochenenden/Ferien koste ich voll aus. Eine Perspektive mit Plan B habe ich auch schon, jedoch habe ich weder Spaß an dem FSJ (obwohl es so eine interessante Einrichtung ist) noch kann ich mich für meine Ziele in der Zukunft ausrechend motivieren. Die Wochenenden bzw. Ferien wiegen diesen Aufwand des 9 to 5 Arbeitens / studierens oder sonst was auch nicht auf, obwohl sie so erfüllend sind. Drogen nehme ich gelegentlich alles mögliche, weil es ohne einfach zu langweilig wäre. Ich konsumiere sehr geregelt und sehr selten. Zudem halte ich mich von den Substanzen die für mich perfekt 'zugeschnitten' sind komplett fern. Zum aktuellen Zeitpunkt habe ich eine F+ mit einem sehr sehr netten Mädchen und ich könnte mir auch mehr vorstellen, sie auch, jedoch empfinde ich einfach nicht viel für sie bzw es fühlt sich so anders an als in der BL Behiehung.
Kurz gesagt ich finde den Sinn nicht bzw finde keinen Grund der mein Leben relativiert.


Entschuldigt bitte die miserable Grammatik und die fehlende Struktur an manchen Stellen. Danke für die Mühe den Text zu lesen.
 

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