Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Möchte Kontakt zur Mutter abbrechen

Du sagst, daß Euer Kontakt sowieso nur sehr spärlich ist. Das heißt doch, daß sie die Nähe zu Dir auch nicht sucht. Mußt Du dann wirklich ausdrücklich den Kontakt abbrechen? Es erscheint mir nicht so, als ob Du dich durch eine klare Ansage vor übergriffiger Nähe ihrerseits schützen müßtest.

Ich fände es auch schade für Deine Geschwister, wenn Du einfach aus ihrem Leben verschwindest. Du kannst ihnen vorleben, daß sie ihren Weg auch trotz der schwierigen Behandlung durch Eure Mutter finden können. Du kannst Vorbild sein.

Kannst Du den Kontakt nicht einfach auf ein für Dich erträgliches Minimum beschränken? Ihn ohne großen Eklat ein bißchen "einschlafen" lassen?

Wie steht Deine Frau dazu? Wünscht sie sich etwa eine so klare Positionierung von Dir vor der Geburt Eures Sohnes?

Oder brauchst Du für Dich den klaren Schnitt, um nicht von ihrer mangelnden Aufmerksamkeit enttäuscht zu werden? Und immer wieder den Zweifel zu erleben, ob Deine Mutter Dich wirklich liebt und ihr etwas an Dir liegt, sie "was mit Dir zu tun haben will"?


Was die Geburt Eures Sohnes angeht: Ihr seid die Eltern. Du und Deine Frau. Ihr gebt die Nestwärme und seid das allerwichtigste. Für euren Sohn ist sie "nur" die Oma. Und er hat noch zwei andere Großeltern. Dein Sohn wird Deine Enttäuschung nicht erleben. Du wirst verhindern, daß er von ihr beschimpft und geschlagen wird. Er hat Dich und seine Mutter zum Schutz. Es besteht nicht die Gefahr, daß sich Deine Kindheit oder die Deiner Geschwister bei ihm wiederholt. Dafür steht Ihr als Eltern dazwischen. Sie kann Deinem Sohn als Oma nicht so weh tun, wie sie Dir als Sohn wehtut.

Ich wünsche Dir ganz viel Freude in Deiner neuen Vaterrolle.
 
Du sagst, daß Euer Kontakt sowieso nur sehr spärlich ist. Das heißt doch, daß sie die Nähe zu Dir auch nicht sucht. Mußt Du dann wirklich ausdrücklich den Kontakt abbrechen? Es erscheint mir nicht so, als ob Du dich durch eine klare Ansage vor übergriffiger Nähe ihrerseits schützen müßtest.
.......

So habe ich das noch gar nicht gesehen.
Ich muss das erstmal auf mich einwirken lassen.

Danke euch Allen für eure helfenden Meinungen.
 
Ich kann für ihre Vergangenheit ja nichts. Soll ich deswegen jetzt mein Leben lang den Kopf hinhalten?!
Ich habe Ihr schon so oft gesagt, wie ich mich fühle.

Hast Du sie mal gefragt, was sie fühlt und denkt und warum sie diese ablehnende Haltung zeigt ?

Unabhängig davon halte ich es auf Grund der Gegebenheiten auch für sinnvoll, den Kontakt ganz abzubrechen, aber nicht ohne sie darüber zu informieren und die Gründe argumentativ zu nennen.
 
Es ist schwierig!
Ich weis zwar das Sie sich schämen müsste und nicht ich. Aber das ist leichter gesagt als getan.

Erst als ich das Familienleben der Familie meiner Frau kennengelernt habe, habe ich erst gemerkt, dass meine Kindheit so eine Baustelle war. Und das ist erst in den letzten Jahren passiert.
Bis zu meinem 25. Lebensjahr kam mir alles so normal vor. Jetzt bin ich 30 und mein Leben und auch ich selbst hat sich so stark positiv verändert. Ich habe soviel in den letzten Jahren geschafft und mich selbst gefunden.

Es gab ja auch viele Momente, wo meine Mutter lieb zu mir war. Diese Ausraster waren ja nicht täglich, aber dennoch so stark in meinem Kopf verankert, dass es mir vorkommt, als wäre es erst gestern passiert.

Hinzu kommt, dass meine 15 Jahren alten Geschwister noch bei Ihr wohnen.
Und ich sehe, dass ihre Kindheit genauso abläuft, wie meine. Nur die vielen Männer gibt es nicht mehr. wenigstens eine Sache, die Sie gelernt hat.
Fakt ist, wenn ich den Kontakt abreche, verliere ich auch den Kontakt zu meinen Geschwistern.

Sie sind eh unter den Fuchteln meiner Mutter und würden mich dafür hassen. Vorerst jedenfalls. Bis Sie vielleicht selbst irgendwann die Kurve kriegen. Wenn!

Hi,

Du bist weder für Deine Mutter noch für Deine Geschwister verantwortlich. Deinen Geschwistern kannst Du ja erklären, das Du für Dich persönlich Abstand zu Deiner Mutter brauchst und sie sich aber immer bei Dir melden können.
 
Hi,

Du bist weder für Deine Mutter noch für Deine Geschwister verantwortlich

dem kann ich nicht gänzlich zustimmen.
Als Familie ist jeder für jeden verantwortlich (zumindest sollte es so sein) - das ist und sollte selbstverständlich sein.
Auch wenn wir uns aus diesen oder jenen Gründen (berechtigt oder unberechtigt) unserer Verantwortung entziehen, so bleiben wir doch immer eines - Mitglied dieses Familienverbandes - ein durchschneiden dieses Bandes gibt es im eigentlichen Sinn nicht - nur ein entfernen.
 
dem kann ich nicht gänzlich zustimmen.
Als Familie ist jeder für jeden verantwortlich (zumindest sollte es so sein) - das ist und sollte selbstverständlich sein.
Auch wenn wir uns aus diesen oder jenen Gründen (berechtigt oder unberechtigt) unserer Verantwortung entziehen, so bleiben wir doch immer eines - Mitglied dieses Familienverbandes - ein durchschneiden dieses Bandes gibt es im eigentlichen Sinn nicht - nur ein entfernen.

Liebe Petra,

Die Mutter ist ihrer Verantwortung gegenüber ihrem Sohn nicht nachgekommen und den Geschwistern ergeht es lt. TE zuhause auch nicht besser. Ich bitte Dich, der TE leidet immer noch unter dem Verhalten seiner Mutter und soll sich jetzt für sie verantwortlich fühlen? Er soll sich vor ihr rechtfertigen und sich weiterhin quälen, weil es seine Mutter ist?

Und was tut die Mutter dafür, damit es ihrem Sohn gut geht?

Familie heißt nicht Mutter, Vater und Kind. Familie hat eine ganz andere Bedeutung. Der TE hat inzwischen seine eigene Familie und die Spannungen bzw. Erlebnisse aus seiner Kindheit mit seiner Mutter belasten ihn heute noch. Irgendwo muss ein Punkt sein, damit er eine Chance auf ein glückliches Familienleben mit seiner eigenen kleinen Familie hat. Das funktioniert nicht mit so einer Mutter.

Ich bezweifel, das sich die Mutter halb so viele Gedanken über die Familienbande macht, wie der TE.

Der TE muss seine Vergangenheit erstmal richtig verarbeiten um dann ohne schlechtes Gewissen und Schuldgefühlen seiner Mutter gegenüber treten zu können. Er muss frei vom schlechten Gewissen werden, damit er innerlich frei wird. Er schleppt das alles schon viel zu lange mit sich herum.

Lieber TE, denk an Dich, Deine Freundin und euer Baby. Deinen Geschwistern kannst Du sagen, das sie jederzeit zu Dir kommen können, wenn sie wollen oder Dich brauchen.

Deine Mutter wirst Du nicht verändern, aber Du kannst Dich ihr gegenüber verändern, vielleicht ein Anlass für Deine Mutter sich genauso viel Gedanken über ihr Fehlverhalten zu machen, wie Du sie Dir machst. Familie heißt nicht, das man aus einem schlechten Gewissen heraus den Kontakt zu Verwandten halten muss. So etwas sollte vom Herzen kommen und nicht vom schlechten Gewissen heraus.
 
Ich habe nicht das Gefühl, dass Ihr noch viel an mir liegt

Kein Wunder, war sie doch ihr Leben lang mit ihren Liebhabern "beschäftigt", da hat man kaum Zeit für sein eigenes Kind.
Dass du es nicht willst, dass dein Kind in Zukunft Kontakt zu ihr hat, ist verständlich, denn welche Werte kann sie ihm vermitteln?
Schlechtes Gewissen brauchst du nicht zu haben, es wird gnadenlos ausgenutzt.
 
Liebe Petra,

Die Mutter ist ihrer Verantwortung gegenüber ihrem Sohn nicht nachgekommen und den Geschwistern ergeht es lt. TE zuhause auch nicht besser. Ich bitte Dich, der TE leidet immer noch unter dem Verhalten seiner Mutter und soll sich jetzt für sie verantwortlich fühlen? Er soll sich vor ihr rechtfertigen und sich weiterhin quälen, weil es seine Mutter ist?

Und was tut die Mutter dafür, damit es ihrem Sohn gut geht?

Familie heißt nicht Mutter, Vater und Kind. Familie hat eine ganz andere Bedeutung. Der TE hat inzwischen seine eigene Familie und die Spannungen bzw. Erlebnisse aus seiner Kindheit mit seiner Mutter belasten ihn heute noch. Irgendwo muss ein Punkt sein, damit er eine Chance auf ein glückliches Familienleben mit seiner eigenen kleinen Familie hat. Das funktioniert nicht mit so einer Mutter.

Ich bezweifel, das sich die Mutter halb so viele Gedanken über die Familienbande macht, wie der TE.

Der TE muss seine Vergangenheit erstmal richtig verarbeiten um dann ohne schlechtes Gewissen und Schuldgefühlen seiner Mutter gegenüber treten zu können. Er muss frei vom schlechten Gewissen werden, damit er innerlich frei wird. Er schleppt das alles schon viel zu lange mit sich herum.

Lieber TE, denk an Dich, Deine Freundin und euer Baby. Deinen Geschwistern kannst Du sagen, das sie jederzeit zu Dir kommen können, wenn sie wollen oder Dich brauchen.

Deine Mutter wirst Du nicht verändern, aber Du kannst Dich ihr gegenüber verändern, vielleicht ein Anlass für Deine Mutter sich genauso viel Gedanken über ihr Fehlverhalten zu machen, wie Du sie Dir machst. Familie heißt nicht, das man aus einem schlechten Gewissen heraus den Kontakt zu Verwandten halten muss. So etwas sollte vom Herzen kommen und nicht vom schlechten Gewissen heraus.

Das habe ich zuvor im ähnlichen Sinn geschrieben, allerdings sollte man nichts außer acht lassen und alle Seiten betrachten, bevor man eine Entscheidung trifft.
Eine vollständige Verarbeitung der Kindheit, kann nur gemeinsam mit der Mutter stattfinden, sonst bleiben zuviele Fragen offen, die immer quälend präsent sein werden, denn jedes WARUM schreit nacht Antwort.
Der bequeme Weg ist meist der falsche.
 
Das habe ich zuvor im ähnlichen Sinn geschrieben, allerdings sollte man nichts außer acht lassen und alle Seiten betrachten, bevor man eine Entscheidung trifft.
Eine vollständige Verarbeitung der Kindheit, kann nur gemeinsam mit der Mutter stattfinden, sonst bleiben zuviele Fragen offen, die immer quälend präsent sein werden, denn jedes WARUM schreit nacht Antwort.
Der bequeme Weg ist meist der falsche.

Was für Fragen denn? Die Mutter war die meiste Zeit mit sich und ihren Liebhabern beschäftigt und die Kinder sind dabei auf der Strecke geblieben. Warum die Mutter das gemacht hat, ist doch nicht Aufgabe des Sohnes dieses herauszufinden. Der Sohn ist nicht der Psychiater der Mutter.

Man kann die Uhr nicht zurückstellen. Was erwartest Du denn von einer Mutter, die sich in der Kindheit ihrer Kinder so verhalten hat? Jetzt ist der Zug abgefahren Mutter zu sein. Ihre Kinder liefen/laufen nur nebenher, sie hätten aber immer Mittelpunkt ihres Lebens sein müssen. Jetzt Jetzt hat der Sohn seine eigene Familie gefunden und diese sollte Lebensmittelpunkt sein und nicht seine Mutter, die den Namen Mutter in meinen Augen garnicht verdient hat.

Sorry Petra, aber Du redest dem TE unterschwellig auch ein schlechtes Gewissen ein. Wenn der TE mehr den Wunsch danach hat den Kontakt zu seiner Mutter abzubrechen, dann soll er dieses tun und nicht wegen einem schlechten Gewissen weiterhin hin- und hereiern.

Muss ja kein Kontaktabbruch für immer sein, vorübergehend aus meiner Sicht aber notwendig, damit er innerlich frei werden kann.
 

Anzeige (6)

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben