bird on the wire
Aktives Mitglied
Du sagst, daß Euer Kontakt sowieso nur sehr spärlich ist. Das heißt doch, daß sie die Nähe zu Dir auch nicht sucht. Mußt Du dann wirklich ausdrücklich den Kontakt abbrechen? Es erscheint mir nicht so, als ob Du dich durch eine klare Ansage vor übergriffiger Nähe ihrerseits schützen müßtest.
Ich fände es auch schade für Deine Geschwister, wenn Du einfach aus ihrem Leben verschwindest. Du kannst ihnen vorleben, daß sie ihren Weg auch trotz der schwierigen Behandlung durch Eure Mutter finden können. Du kannst Vorbild sein.
Kannst Du den Kontakt nicht einfach auf ein für Dich erträgliches Minimum beschränken? Ihn ohne großen Eklat ein bißchen "einschlafen" lassen?
Wie steht Deine Frau dazu? Wünscht sie sich etwa eine so klare Positionierung von Dir vor der Geburt Eures Sohnes?
Oder brauchst Du für Dich den klaren Schnitt, um nicht von ihrer mangelnden Aufmerksamkeit enttäuscht zu werden? Und immer wieder den Zweifel zu erleben, ob Deine Mutter Dich wirklich liebt und ihr etwas an Dir liegt, sie "was mit Dir zu tun haben will"?
Was die Geburt Eures Sohnes angeht: Ihr seid die Eltern. Du und Deine Frau. Ihr gebt die Nestwärme und seid das allerwichtigste. Für euren Sohn ist sie "nur" die Oma. Und er hat noch zwei andere Großeltern. Dein Sohn wird Deine Enttäuschung nicht erleben. Du wirst verhindern, daß er von ihr beschimpft und geschlagen wird. Er hat Dich und seine Mutter zum Schutz. Es besteht nicht die Gefahr, daß sich Deine Kindheit oder die Deiner Geschwister bei ihm wiederholt. Dafür steht Ihr als Eltern dazwischen. Sie kann Deinem Sohn als Oma nicht so weh tun, wie sie Dir als Sohn wehtut.
Ich wünsche Dir ganz viel Freude in Deiner neuen Vaterrolle.
Ich fände es auch schade für Deine Geschwister, wenn Du einfach aus ihrem Leben verschwindest. Du kannst ihnen vorleben, daß sie ihren Weg auch trotz der schwierigen Behandlung durch Eure Mutter finden können. Du kannst Vorbild sein.
Kannst Du den Kontakt nicht einfach auf ein für Dich erträgliches Minimum beschränken? Ihn ohne großen Eklat ein bißchen "einschlafen" lassen?
Wie steht Deine Frau dazu? Wünscht sie sich etwa eine so klare Positionierung von Dir vor der Geburt Eures Sohnes?
Oder brauchst Du für Dich den klaren Schnitt, um nicht von ihrer mangelnden Aufmerksamkeit enttäuscht zu werden? Und immer wieder den Zweifel zu erleben, ob Deine Mutter Dich wirklich liebt und ihr etwas an Dir liegt, sie "was mit Dir zu tun haben will"?
Was die Geburt Eures Sohnes angeht: Ihr seid die Eltern. Du und Deine Frau. Ihr gebt die Nestwärme und seid das allerwichtigste. Für euren Sohn ist sie "nur" die Oma. Und er hat noch zwei andere Großeltern. Dein Sohn wird Deine Enttäuschung nicht erleben. Du wirst verhindern, daß er von ihr beschimpft und geschlagen wird. Er hat Dich und seine Mutter zum Schutz. Es besteht nicht die Gefahr, daß sich Deine Kindheit oder die Deiner Geschwister bei ihm wiederholt. Dafür steht Ihr als Eltern dazwischen. Sie kann Deinem Sohn als Oma nicht so weh tun, wie sie Dir als Sohn wehtut.
Ich wünsche Dir ganz viel Freude in Deiner neuen Vaterrolle.