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Möchte entschlossen in die Zukunft gehen, weiß aber nicht wie..

cluelessdud

Mitglied
Folgendes ist erst eine Art Aufzeichnung meiner Gedanken und wird gegen Schluss zu meinem (mehr oder weniger) Hilferuf an euch: Mein Gefühl im Moment ist so...schwach...emotionslos....es ist eher ein Druck, ein körperlicher Druck auf der Brust....keine Ahnung....es gab irgendwas in meinem Leben, in dem ich Befriedigung fand....aber jetzt weiß ich nicht, wie ich überhaupt zu diesem Gefühl kommen soll....und vor allem: Wann hatte ich so ein Gefühl??.....Ich erinnere mich dabei an Menschen....ja momentan bin ich auch eher weg von Menschen als damals...aber wenn ich mal wieder unter Menschen komme, erreiche ich dieses Gefühl von damals so gut wie nicht...es ist so anstrengend und das Gefühl geht wegen meinen Lebenssituationen so schnell wieder verloren und die Mühe hat wieder nichts gebracht.....und ohne eine Lebensaufgabe, einem Lebensziel bringt mir das "unter die Leute mischen" überhaupt nichts....irgendwann kam ich auf das Thema "meine Lebensaufgabe"...nach langem überlegenlandete ich bei der Musikproduktion...ich hatte lange nachgedacht und bin dort angekommen....das Schauspielern hätte ich beinahe in Erwägung gezogen, aber ich denke der Stress ist zu hoch....Zurück zur Musikproduktion: aber mir hilft dabei ja niemand...es gibt weder einen Lehrer, der es mir so beibringt wie ich es will, noch würde jemand aus meinem Kreis den perfekten Lehrer finden...und dann ist wieder dieses Rumgetue "ja jetzt musst du dich zufrieden geben...er wird schon bezahlt" und sowieso ist es doch etwas geschmackslos einen Lehrer nach der ersten Stunde abzulehnen...man sieht sich 2 mal im Leben...also was wenn mich die Belastung (dass ich den Lehrer enttäuscht habe) nicht mehr loslässt...also mache ich es alleine, ohne Lehrer...es dauert sooo lange bis ich den nächsten Schritt in meinem Lied gemacht habe, dass es am Schluss weniger Motivation dagelassen hat und mich eher schlecht gelaunt dasitzen lässt...ich habe zwei Pläne im Leben: der eine im Berufsleben, der andere in der Berühmtheit durch Musik, aber leider setze ich nichts ununterbrochen um. Da ist ja diese "Freizeit" und da mache ich nichts. Am liebsten würde ich mich nur auf EINE einzige Sache fokussieren, wo ich dann weiß, dass ich am Schluss die Gesellschaft, die dazugewonnenen Freunde, eine mögliche Beziehung: mein Leben genießen kann...Aber der Tag hat 24 Stunden und ich bin vielleicht eine effektive Stunde am Musik produzieren. Der Rest ist "Faulenzen", heißt aber nicht, dass es mir Spaß macht. Ich hasse diese Faulenzerei ehrlich gesagt, aber was soll ich denn machen?? Und ich nähere mich tatsächlich wieder einer depressionsähnlichen Lage.......Ich beginne zwar in einigen Wochen eine Lehre (Plan "Karriere"), aber das ist nicht das, was ich unter einem "Leben" verstehe...die Lehre wird vielleicht meine Grübeleien unterdrücken, aber auch nur deshalb, weil ich dann gar keine Zeit mehr zum "Faulenzen" habe.....was ist denn mit der Zeit in der ich faulenze? Kann ich sie denn nicht so nutzen, um das Gefühl zu erreichen, etwas machen, wofür ich im Austausch dafür dank finde? Aber ich meine damit einen bedeutsamen Dank? Es tut mir leid, aber Dank von meinem jetzigen sozialen Umfeld reicht mir einfach nicht. Ich möchte das Umfeld vergrößern, mein soziales Umfeld. Ich möchte Sicherheit, nicht diese instabile unnötige Lage in der ich jetzt stecke. Zwar folge ich meinem selbstgewählten Weg einigermaßen, aber nur mit starken Einstülpungen (eine effektive Stunde Musikproduktion)....es reicht jetzt. Ich weiß doch was für ein Gefühl ich erreichen will. Aber wie komme ich dahin? Kann mir denn niemand sagen wie? Ich habe mich schon längst verlaufen. Ob ich überhaupt jemals den richtigen Weg gegangen bin, weiß ich auch nicht.....und ja genau :rolleyes:...das passiert mir auch sehr oft (neuerdings)...ich weiß nicht mehr genau um was es ging....ich hab einfach den roten Faden verloren....warum???? Nur weil ich eine Millisekunde an etwas anderes gedacht habe....Das kann doch nicht wahr sein :(.......Ja es ist gerade passiert und ich weiß nicht mehr was ich schreiben wollte...aber ich denke so viel Information genügt, um zu verstehen, was ich vor 2 Minuten gedacht habe, falls jemand meine einzigartigen Formulierungen versteht ;)....ich bin ja nicht einmal zu blöd um Texte zu schreiben, aber wenn es darum geht meine Gedanken 1 zu 1 zu übertragen (damit sie nicht verfälscht werden) kommt eben so ein Text heraus: Gedankensprünge, Themawechsel, teilweise seltsame Formulierungen etc....Ich hoffe doch wirklich sehr es gibt Jemanden, der in einer ähnlichen Lebenslage gesteckt hat und sie bewältigen konnte oder das Talent besitzt eine Lösung zu finden, ohne in so einer Situation gesteckt zu haben. Ich bin jedenfalls zu blöd dafür :D Ich wäre euch wahrscheinlich mein Leben lang dankbar. Wenn es euch möglicherweise hilft: Ich bin: SEHR wahrscheinlich hochsensibel, unter 2 Kulturen aufgewachsen, in manchen Situationen gedemütigt/gelegentlich gemobbt worden, Scheidungskind, schon immer Single, männlich, um die 20......Und falls es Jemand bemerkt hat: Ich habe mich in diesem Text versucht so wenig wie möglich zurückzuhalten. Mir ging es nicht um die Förmlichkeit und Höflichkeit. Ansonsten habe ich das Gefühl, es ist nicht mein Hilferuf, sondern ein für euch angepasster Hilferuf. Dafür bitte ich um Verzeihung.:eek:
 

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Querdenker

Aktives Mitglied
Ich hab deinen Text gelesen und glaube dich verstanden zu haben. Daraus ergibt sich aber auch, dass mein Text dir eher weniger gefallen wird (weil du sicher was anderes erwartest). Das ist völlig ok, denn es ist "nur" ein Angebot.

Ich habe den Eindruck, du versuchst etwas zu erreichen und vergisst dich dabei (komplett). Es ist schon ok etwas erreichen zu wollen ... ABER ... das ist immer der zweite Schritt. Vorher kommst du selbst, d.h. erst wenn du dich kennst und wenn du dich selbst akzeptierst, macht es meiner Meinung nach Sinn weiter zu denken. Anders ausgedrückt, deine Ziele sind ok, aber eben nicht der erste Schritt.

Was denkst du denn über dich selbst? (du brauchst das hier nicht öffentlich zu machen, wenn das nicht ok für dich ist. Aber sei ehrlich zu dir selbst) Akzeptierst du dich? Wirklich alles? Da liegt der Schlüssel deines Weges. Vermutlich stehst du dir selbst oft im Weg. Das ist nicht böse gemeint, ich will dir nur zeigen, worum es geht.

Du schreibst ja von deinen Plänen, d.h. deine Wege/Ziele d.h. alles was von dir weg geht. Wie gesagt, ok. Aber zuerst geht's um dich. Wer bist du? Was macht dich aus? Was denkst du? Was ist dir wichtig? Keine dieser Antworten bringt dich weiter sprich weg von dir, sondern beschreibt dich. Anders ausgedrückt: damit formuierst du keine Ziele.

Das alleine ist schon so einer großer Schritt und bringt eine so große Veränderung mitsich, dass ich erst garnicht weiter schreiben muss. Überhaupt funktioniert das nur, wenn du mit meinem Text irgendwas anfangen kannst. Vielleicht liest du den erst mehrfach durch; ist vermutlich eher ziemlich anders als das, was du erwartet hast.
 
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cluelessdud

Mitglied
Ach was :) Ich bin immer froh, wenn es Jemanden gibt, der mir antworten will. ;) Ich habe mich schon oft gefragt, wer ich überhaupt bin. Ich weiß, dass ich introvertiert bin, Menschenkontakt eher meide ihn aber dennoch brauche, dass ich Probleme meistens auf eigenem Fuß lösen möchte, zu den bunten Zebras gehöre, dass ich eine dünne Schale habe, bemüht bin mit allen Menschen auszukommen, mich einem Problem bis zur vollständigen Lösung widme, dass ich zu einem Perfektionisten tendiere, grundsätzlich nervöser als der Durchschnitt bin und dass ich meine Gefühle nicht so leicht unterdrücken kann. Das habe ich nach einem halben Jahr Arbeitserfahrung über mich herausfinden können. Ich frage mich aber, was bringt mir das jetzt? Wozu ist denn so ein Mensch gut auf dieser Welt? Die beste Möglichkeit sah ich in der Musikproduktion. Ich dachte, jetzt weiß ich was ich machen will. Aber ich sitze trozdem nur eine effektive Stunde dran. Möglicherweise hast du recht und ich sollte erst mal anfangen meine Merkmale, meine Persönlichkeit, MICH zu akzeptieren, bevor ich mich auf mein Ziel stürze. Zu wissen, wer man ist, reicht anscheinend nicht. In der Akzeptanz liegt der Schlüssel. Wie ich das jetzt mit der Akzeptanz meistere, weiß ich nicht (vielleicht hast du ja einen Tipp parat ;D), aber jetzt weiß ich wenigstens, was ich machen MUSS. Ich glaube dann kann ich meine Persönlichkeitsmerkmale als Waffe benutzen, um mein Lebensziel zu erreichen. Ich danke dir wirklich sehr und noch einen schönen Abend :)
 

Querdenker

Aktives Mitglied
Es ist völlig ok, wenn du introvertiert bist. Und ja, du brauchst Menschenkontakt, denn das brauchen alle Menschen ... ehrlich. Aber zurück zu dir, du bist bunt, hast ne dünne Schale, versuchst die Probleme alleine zu lösen, tendierst zu einer Perfektionistion, bist grundsätzlich nervöser und kannst deine Gefühle nicht so leicht unterdrücken. Ok! aber ist das auch für dich ok?! Akzeptierst du dich so? Die Frage "was bringt dir das" deutet eher in eine andere Richtung. Und was dir das bringt könnte ich dir gerne lang und breit erzählen, aber das ist unwichtig. Entscheidend ist, wo und wie du deinen Platz in der Welt findest. Na gut, ich erzähle dir gerne wie ich die ganze Welt sehe und wie man (bzw. Frau) seine Position darin findet, aber das ist unwichtig.

Entscheidend ist, dass du mir dir selbst "im Einklang" bist. Klingt total geschwollen, aber mir fällt grad keine bessere Umschreibung ein. Ich finde es klasse, dass du viel von dir hälst. (Nebenbei: es geht nicht um Waffen einsetzen). Wie geht akzeptieren? Naja, such dir irgendein Thema bzw. Eigenschaft von dir aus und und behaupte, das ist klasse. Das wiederholst du so lange, bist du davon auch überzeugt bist und nicht einfach so daher plapperst. Kann sein, dass ich grad total bescheuert klinge, aber wenn es funktioniert spielt das keine Rolle mehr.

Klingt das für dich irgendwie nachvollziehbar? Falls nicht, magst du es dennoch ausprobieren?
 

cluelessdud

Mitglied
Deine Technik fasziniert mich. Und nein, du klingst überhaupt nicht bescheuert :) Ich denke, du hast recht. Ich hatte schon so etwas ähnliches gemacht: Jedes mal, wenn ich bei der Arbeit etwas erreicht hatte sagte ich mir, "Gut gemacht. Ich bin stolz auf dich!" Ich tat es aber nicht in meiner Freizeit. Wenn ich zum Beispiel Musik höre zu sagen "es ist ein schönes Hobby und das ist ein Teil von dir", wenn ich Musik produziere und einen Schritt weiter bin, zu sagen "gut gemacht das konntest nur du", jemanden neu kennenlerne und es erfolgreich verlief zu sagen "sehr gut...". In solchen Dingen vergesse ich mich vollständig und sage mir solche Sachen nicht. Mir ist das ehrlich gesagt nicht aufgefallen. Und du sagst, es ist eine Möglichkeit sich akzeptieren zu können, wenn man versucht seine Merkmale wertzuschätzen. Ich glaube so könnte es funktionieren...
 
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