M
meila
Gast
Es ist eher eine romantische Vorstellung, natürlich wie die Naturvölker zu leben. In Wirklichkeit haben diese Menschen einen unablässigen, täglichen Überlebenskampf den wir uns nicht einmal im Ansatz vorstellen können. Von morgens bis Abends steht die Frage im Raum, wie man etwas zu essen bekommen kann und auch bei ihnen, gibt es die unterschiedlichsten Charaktere, wo nicht nur Frieden und Harmonie herrscht. Die meisten von uns wären gar nicht mehr fähig so zu leben, schon allein ein Tier zu jagen und zu schlachten, geht bei fast allen über ihre Fähigkeiten und genügend vegane Nahrung ist nicht vorhanden um davon zu überleben, wenn man darauf angewiesen wäre. Diese müßte dann im großen Stil angebaut und geerntet werden, was ebenfalls eine Überforderung jedes Einzelnen darstellen würde. Ein natürliches, ursprüngliches Leben, würde fast keiner in unserer Gesellschaft lange überleben.
Ich würde nicht ohne unsere medizinische Versorgung, unser Sozialsystem und unsere hochentwickelte Gesellschaft sein wollen. Zu schämen braucht sich kein Mensch dafür, was die Vorfahren so mühselig und langwierig aufgebaut haben.
Ich empfinde das Leben der Naturvölker gar nicht als romantisch. Was daran sollte romantisch sein?
Unsere Welt ist viel eher "romantisch". Waschmaschine, Flugzeuge, Chip in den Körper....wir reden über Computer....ums Überleben kümmern wir uns nicht, denn das tun Maschinen für uns.
So der direkte Vergleich.... ist unser bequemes, naturfremdes Leben nicht wesentlich romantischer?