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Mobbing?

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    mobbing
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Gast

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arbeite seit 2001 in der Firma. Wurde 2005 krank mit der Bandscheibe,Mein Arbeitgeber glaubte aber nicht daran das ich krank war und wollte von mir hören wie man sich trennen könne. Ich wurde dann schwanger und durfte nicht mehr arbeiten. nahm dann meinen erziehungsurlaub und sollte 21.03.09 wieder arbeiten. war auch an dem tag in der firma,da ich aber morgens einen Kreislaufkollaps hatte habe ich mich nur persönlich krankgemeldet und bin zum Arzt.Jetzt glaubt mir mein Arbeitgeber wieder nicht das ich krank bin und will wieder einAngebot von mir wie man den Arbeitsvertrag lösen kann.
Was soll ich tun????
MFG
 

Hallo Gast,

schau mal hier: Mobbing?. Hier findest du vielleicht was du suchst.

Der weiss schon ganz genau, warum er von dir ein Angebot zur Vertragsauflösung will. Weil er dich wegen Krankheit (sofern diese durch ärztliche Bescheinigung nachgewiesen und rechtzeitig dem Arbeitgeber mitgeteilt wurde) nicht so einfach kündigen kann.

Stimme einer Vertragsauflösung keinesfalls zu, du kriegst sonst u.U. Probleme mit dem Arbeitsamt. Der soll mal schön versuchen, dich zu kündigen. Dagegen kannste dann auch klagen, was aber nur Sinn macht, wenn du weiter in dem Betrieb arbeiten möchtest.

Ich empfehle dir mal, in einer Suchmaschine im Netz nach dem Stichwort "personenbedingte Kündigung" zu suchen. Da erfährt man, welche Voraussetzungen gegeben sein müssen, um jemanden wegen Krankheit zu kündigen.
 
Also um mal auf die Fragestellung in der Überschrift zurückzukommen - als Mobbing würde ich das mal auf keinen Fall bezeichnen. Eher als den in deutschen und weltweiten Firmen mittlerweile eher ruppigen Umgangston.
Ich denke insgesamt, dass es für dich in der Firma keine Zukunft mehr gibt. Die wollen dich definitiv loswerden. Traurig aber wahr.
Das sie dich erstmal fragen, unter welchen Umständen du dir das vorstellen kannst ist denke ich auch klar. Die haben sicher ne grobe Ahnung, wie hoch ihre Chancen auf eine krankheitsbedingte Kündigung sind, und wie hoch deine Abfindung im Falle einer Kündigungsschutzklage ganz grob ausfallen dürfte.
Wenn deine Forderung um diesen Betrag herum ausfällt, schlagen die sofort ein ( wenn du viel weniger forderst, machen sie auch noch ne Flasche Sekt auf ), wenn du zu viel forderst, werden sie wohl eine Kündigung wegen Krankheit anstreben.
Der zweite Weg hat den Vorteil, dass du in der Zeit bis die in die Pötte kommen ( wenn du keine Vorschlag machst ) dir nach einem neuen Job schauen kannst + der von spamburger bereits erwähnte Unterschied bei der Bundesagentur ob du einen Aufhebungsvertrag freiwillig schließt oder er im Rahmen einer Kündigungsschautzklage zustande kommt.
Insgesamt könnte ein Besuch beim Rechtsanwalt, oder falls du Gewerkschaftsmitglied bist, bei denen, nicht schaden.


Grüßle

Schlumpf
 
Hab ich das jetzt richtig verstanden? Du bist 2005 krank geworden und konntest lange Zeit nicht arbeiten gehen. Direkt danach warst Du im Erziehungsurlaub und als Du dann im März 2009 endlich wieder arbeiten gehen wolltest (?), hast Du Dich gleich am ersten Tag wieder krank gemeldet?

Ich will hier jetzt kein Urteil darüber fällen, aber wundert es Dich bei der ganzen Geschichte wirklich, dass Dein Arbeitgeber Dich gerne loswerden möchte? Und wo bitte ist das Mobbing?
 
Hm..Mobbing ist so ne Sache..entweder Sie läuft subtil ab oder Du bekommst Sie direkt zu Spüren...
In beiden Fällen erschwert Sie deine zukünftige Arbeitssituation auf der Arbeitsstelle..
In der heutigenZeit ist es schwer einen neuen Job zu bekommen..aber nicht unmöglich!

Ich kann Deinen Arbeitgeber auch verstehen und denke,dass er diese Entscheidung aus "wirtschaftlichen Gründen" fällt und nicht,weil er Dich nicht ausstehen kann.4Jahre sind ne verdammt lange Ausfallzeit für Ihn.

Wäre ich in Deiner Situation,dann würde ich mir Rat bei einem Rechtsbeistand holen.
Wenn man weiß was einem zusteht und wer Recht hat,dann ergeben sich weitere Schritte.
Und wenn man sich eh von Dir trennen will,dann denk auch an Dich dabei.
 

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