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Mitte 20, Depressionen, keine Freunde, kein Sozialleben

Gruenbaum

Mitglied
Hallo,
ich bin 23 und habe momentan weder Freunde/Bekannten noch eine Freundin.
Mein soziales Leben (Familie ausgeschlossen) existiert seit ca. 3-4 Jahren quasi nicht mehr.

 
Zuletzt bearbeitet:

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Lost Hope

Mitglied
Hey, mir ging es ähnlich wie dir, bei mir war es in einem Zeitraum von meinem 17-19 Lebensjahr.
Ich fand am schlimmsten ist es immer gewesen wenn alle in der Familie wie an Silvester oder Kirmes weggegangen sind und was gemacht haben, denn da hat es jeder gemerkt das man keine Freunde hatte.
Die hast ja gesagt dass du dir eine Person wünscht die dich an die Hand nimmt und dich mit anderen bekannt macht.
Hast du vielleicht Geschwister oder Cousengs und Cousinen die einen intakten Freundeskreis haben ?
Vielleicht könntest du ja mit Ihnen und den Freunden zusammen was unternehmen.
Ich habe später einen Arbeotskollegen angsprochen und so haben wir dann was unternommen, ich hatte auch erst Angst und war nervös und habe gedacht das ist dumm was ich tue, aber ich muss sagen diese Gedanken waren alle Schwachsinn.
Ich habe nichts davon bereut.
 

Fjord

Mitglied

Es ist definitiv etwas Seelisches und ich habe bereits erfolglos versucht, daran mit einer Psychotherapie etwas zu ändern.
Dann versuch es weiter, denn ohne Therapie wirst du das nicht los werden. Ein Teufelskreis quasi.

Sobald die Symptome eingedämmt sind kannst du dann langsam beginnen wieder am sozialen Leben teilzunehmen. Nicht zögern! Denn je länger man das nicht tut, desto mehr verlernt man den Umgang mit anderen.
 

Gruenbaum

Mitglied
Hey, mir ging es ähnlich wie dir, bei mir war es in einem Zeitraum von meinem 17-19 Lebensjahr.
Ich fand am schlimmsten ist es immer gewesen wenn alle in der Familie wie an Silvester oder Kirmes weggegangen sind und was gemacht haben, denn da hat es jeder gemerkt das man keine Freunde hatte.
Die hast ja gesagt dass du dir eine Person wünscht die dich an die Hand nimmt und dich mit anderen bekannt macht.
Hast du vielleicht Geschwister oder Cousengs und Cousinen die einen intakten Freundeskreis haben ?
Vielleicht könntest du ja mit Ihnen und den Freunden zusammen was unternehmen.
Ich habe später einen Arbeotskollegen angsprochen und so haben wir dann was unternommen, ich hatte auch erst Angst und war nervös und habe gedacht das ist dumm was ich tue, aber ich muss sagen diese Gedanken waren alle Schwachsinn.
Ich habe nichts davon bereut.
Danke für deine Antwort.
In den Freundeskreis eines Verwandten möchte und kann ich eigentlich nicht. Das komplizierte an der Sache ist, dass ich nicht irgendwelche Freunde haben will/kann. Bei mir ist es wichtig, dass sie meine Interessen/Lebensgehül teilen...wir müssen auf einer Wellenlänge sein...

Ich könnte einfach nicht in einen Kreis von "Partypeoples" leben, weil mich diese Menschen langweilen und ich sie langweile. Das passt einfach nicht zusammen...
Das "Dumme" ist nur, dass wir in einer sogenannten "Partygesellschaft" leben, die mir einfach nichts geben kann.

Das "Gute" ist allerdings, dass ich eigentlich genau weiß, welche Leute für mich interessant sind.

Es ist verrückt: es fühlt sich manchmal an, als bräuchte ich nur noch zugreifen, aber wenn ich dann zurücksehe habe ich den entscheidenden Schritt nie gemacht...
Deswegen sprach ich von "an die Hand nehmen".
Ich hätte gerne, dass mich jemand zwingt endlich "Nägeln mit Köpfen" zu machen. Ich hatte schon zu viele Chacen hatte, die ich hätte nutzen können...
Nur hindert mich mein Leben bisher daran, weil ich dann meine Maske fallen lassen müsste, damit mich jemand besser kennenlernen könnte.

Mein Wunsch wäre es, mit jemandem anonym Fortschritte/Probleme auszutauschen, der selber in dieser Situation ist.
Dann könnte man sich gegenseitig "zwingen".

P.S.
Ist der Arbeitskollege jetzt dein Freund?
Hat er gewusst, dass du ansonsten keine Feunde hast?
Weiß er es jetzt oder hast du inzwischen auch andere Freunde?
 

Gruenbaum

Mitglied
Dann versuch es weiter, denn ohne Therapie wirst du das nicht los werden. Ein Teufelskreis quasi.

Sobald die Symptome eingedämmt sind kannst du dann langsam beginnen wieder am sozialen Leben teilzunehmen. Nicht zögern! Denn je länger man das nicht tut, desto mehr verlernt man den Umgang mit anderen.
Danke für deine Antwort.
Ich weiß wirklich nicht, ob eine neue Therapie wirklich sinnvoll ist.
Rückblickend muss ich sagen, dass ich ein Jahr in Therapie war und es mir eigentlich nichts gebracht hat.
Die Symptome sind genau wie meine Situation nicht besser geworden...
Psychotherapeuten sind letztlich auch nur Menschen, die versuchen, einem Tipps zu geben und keine Zauberer (zumindest nach meinen Erfahrungen).
Außerdem war es immer unglaublich schwer einen neuen Termin zu bekommen, sodass ich unfassbar flexibel sein musste, was mir momentan nicht möglich ist.
(Ich bin eben nicht der Einzige mit Problemen...)
Aber selbst da musste ich mich mit dem "1 Mal, alle 2 Wochen" Rhytmus begnügen...

Das würde ich aber alles in Kauf nehmen, wenn ich das Gefühl hätte, dass es mich weitergebracht hätte.
Ich denke übrigens, dass die Symptome nur unter Kontrolle zu bekommen sind, wenn ich Veränderungen in meinem Leben herbeiführe, die mich glücklich und zufrieden machen.
Wenn ich das Gefühl habe "Ich komme hier weiter! Das ist gerade richtig, was ich mache!", dann kann ich auch manchmal so entspannt sein, dass mein Magen mich in Ruhe lässt.
So ein Moment wäre z.B. wenn ich jemanden kennenlerne, der mich wirklich interessiert, potentiell mein Freund werden könnte und ich einen stabilen Kontakt (Handynummer,...) herstellen könnte

Ich möchte mein Leben einfach ganz direkt ändern und nicht wieder einen Therapeuten alles erzählen müssen, damit er es vielleicht (!) versteht und sich bei der nächsten Sitzung dann vielleicht (!) noch an 10% davon erinnert...

Damit will ich jetzt nicht der Psychotherapie generell jegliche Wirkung absprechen, sondern nur betonen, dass sie keine Zauberer sind, sondern Menschen, die eine volle Arbeitswoche haben, nicht allwissend sind und nur eine gegrenzte geistige Aufnahmekapazität haben.
Mir persönlich hilft wahrscheinlich eher ein Austausch mit jemandem, dem es genauso geht wie mir.
Derjenige könnte die Situation nachvollziehen und man könnte sich gegenseitig helfen bzw. sich gegenseitig pushen.
 
G

Gast

Gast
Für die meisten sind die Freunde das Wichtigste auf der Welt.
Woher weiß du das du hast doch keine Funde, die du fragen kannst, ob es so ist?
Das wichtigste auf der Welt bist du selber:
Das wichtigste ist, das du dein bester Freund bist, dich selbst magst, dich lieb hast.
Erst dann kannst du auch andre lieben, als Freund haben, andre mögen.
Oder glaubst du, andre müßten sich ändern, damit es dir besser geht?
Du siehst, erlebst, spürst was du in dir trägst.
Wenn du dein Bild von dir änderst, änderst du auch deine Gefühle, deine Beziehungen, dein Leben.
Wenn du dir mehr Freund als Feind bist, dann machst du dir das wertvollste Geschenk, was du je bekommen könntest.
 
G

Gast

Gast
Wenn du ruhigere Leute suchst mit denen man sich unterhalten kann, geh doch in einen Schach Club. Ich selbst bin in einem vertreten.
 
G

Gast

Gast
Hallo Grünbaum. Mir geht es in eine änliche Situation, habe bis jetzt erfolglos Freunde gefunden die sich für andere Sachen interessieren als nur Party. Ich mag gerne mit Leuten zu sein, aber nicht die ganze Zeit ohne Pause feiern ich finde es komplett sinnlos. Wenn du mal reden willst kann man ja mal machen.

Mfg
GastP
 
G

Gast

Gast
Hey, ich bin Anfang 20 und mir gehts zur Zeit ähnlich. Der Beitrag ist zwar schon etwas älter, aber hast du Lust dich mal auzutauschen?
 

Gruenbaum

Mitglied
Hey, ich bin Anfang 20 und mir gehts zur Zeit ähnlich. Der Beitrag ist zwar schon etwas älter, aber hast du Lust dich mal auzutauschen?
So, ich antworte mal hier:
Grundsätzlich bin ich weiterhin offen für einen Austausch, wenn ihr euch mit meiner Situation identifizieren könnt. Schreibt mir einfach eine persönliche Nachricht :)
 

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